Kämpfe

Proteste gegen Militärjunta gehen weiter.
Politik  »  Militär

Myanmars Militärjunta erklärt Gegenregierung zu Terrorgruppe

Nach dem Putsch in Myanmar will die Militärjunta noch härter gegen die Opposition vorgehen. Die Generäle erklärten die von ihren Gegnern gebildete Gegenregierung zur terroristischen Organisation. Der im Verborgenen agierenden „Regierung der Nationalen Einheit“ (NUG) gehören Politiker der entmachteten Regierung von Aung San Suu Kyi, Anführer der Protestbewegung und Vertreter ethnischer Minderheiten an. Trotz Drohungen gingen die Proteste gegen die Junta am Wochenende weiter.

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Russische Soldaten bei Militärübung nahe der Halbinsel Krim.
Politik  »  Kämpfe

Russland beginnt mit Truppenabzug von ukrainischer Grenze

Nach den zuletzt gewachsenen Spannungen im Ukraine-Konflikt hat Russland mit dem Abzug von Soldaten von der ukrainischen Grenze begonnen. Militärische Einheiten marschierten derzeit zu Bahnverladestationen und Flugplätzen, berichtete die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti in der Früh unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Auch von der besetzten Halbinsel Krim seien Soldaten abgezogen worden.

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Ukraine ermöglicht vereinfachte Einberufung von Reservisten.
Politik  »  Kämpfe

Russland: Kiew und NATO treiben Militär-Vorbereitungen voran

Russland wirft der Ukraine und der NATO vor, militärische Vorbereitungen voranzutreiben. Das teilte das russische Außenministerium am Mittwoch mit, wie die Nachrichtenagentur RIA Novosti meldete. Moskau forderte die Ukraine und die NATO auf, von Aktionen Abstand zu nehmen, die zu einer Eskalation der Krise führen könnten. Die Ukraine setzte unterdessen angesichts der wachsenden Spannungen mit Russland ein Gesetz für eine vereinfachte Einberufung von Reservisten in Kraft.

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Spannungen in der Ostukraine verschärften sich zuletzt.
Politik  »  Konflikte

Eskalation im Ukraine-Konflikt

Im Osten der Ukraine ist nach Militärangaben aus Kiew erneut ein Soldat von prorussischen Kämpfern erschossen worden. Ein weiterer Militärangehöriger sei bei dem „feindlichen Angriff“ verletzt worden, teilten die Streitkräfte am Sonntag in Kiew mit. Die Spannungen in der Konfliktregion Donbass im Osten der Ukraine hatten sich zuletzt ungeachtet einer geltenden Waffenruhe massiv verschärft.

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Das Weiße Haus ist über die russischen Truppenmassierung besorgt.
Politik  »  Konflikte

Russische Truppenverstärkung um Ukraine rufen USA auf Plan

Russland hat nach US-Angaben an der Grenze zur Ukraine eine so starke Truppenpräsenz aufgebaut wie seit Beginn des Konflikts in der Region vor 7 Jahren nicht mehr. „Russland hat jetzt mehr Soldaten an der Grenze zur Ukraine als zu jedem anderen Zeitpunkt seit 2014“, sagte die Sprecherin von Präsident Joe Biden, Jen Psaki, am Donnerstag vor Journalisten. Die USA seien „zunehmend besorgt“ über „eskalierende russische Aggressionen in der Ostukraine“.

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Truppenabzug wurde bei Treffen vergangene Woche vereinbart.
Politik  »  Äthiopien

Eritrea zieht Truppen aus Tigray ab

Die eritreischen Truppen in der äthiopischen Konfliktregion Tigray haben nach Angaben von Äthiopiens Regierung mit ihrem international geforderten Abzug begonnen. Die eritreischen Soldaten hätten begonnen, das Gebiet zu verlassen, erklärte Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed am Samstagabend.

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Hothi-Kämpfer im Jemen.
Politik  »  Kämpfe

Mindestens 120 Tote bei schweren Gefechten im Jemen

Bei schweren Gefechten um die ölreiche Provinz Marib im Jemen sind innerhalb von 24 Stunden mindestens 120 Kämpfer der Houthi-Rebellen getötet worden. Sie würden mit Angriffen an mehreren Fronten versuchen, die strategisch wichtige Stadt Marib einzunehmen, hieß es aus Militärkreisen am Samstag. Zu den Opfern auf Seiten der Regierungstruppen gab es keine Angaben.

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Syrische Soldaten in der Region Raqqa (Archivbild).
Politik  »  Kämpfe

Mindestens 15 Tote bei IS-Anschlag auf Bus in Syrien

Bei einem mutmaßlich von der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) ausgeführten Anschlag auf einen Bus in Syrien sind laut Aktivisten mindestens 15 Menschen getötet worden. Bei den Todesopfern handle es sich um 8 Soldaten der Regierungsarmee, 4 mit diesen verbündete Kämpfer und 3 Zivilisten, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag mit. Weitere 15 Menschen seien bei dem Angriff am Sonntagabend verletzt worden.

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Guterres' Brief an den Sicherheitsrat beinhaltet eine kleine Hoffnung auf Frieden.
Politik  »  Verhandlungen

UNO: Beobachtermission soll Weg zum Frieden in Libyen ebnen

Mit einer ersten gemeinsamen Beobachtungsmission der libyschen Konfliktparteien wollen die Vereinten Nationen den Weg zum lang ersehnten Frieden in dem Bürgerkriegsland ebnen. Generalsekretär Antonio Guterres zufolge einigten sich die Militärvertreter der beiden verfeindeten Seiten darauf, die im Oktober vereinbarte Waffenruhe zusammen mit Hilfe der UNO zu überwachen. Das geht aus einem internen Brief von Guterres an den UNO-Sicherheitsrat hervor, der der dpa vorliegt.

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Ankunft der jemenitischen Regierungsmaschine in Aden.
Politik  »  Explosion

Mindestens 10 Tote bei Explosionen im Jemen

Bei Explosionen auf dem Flughafen der jemenitischen Stadt Aden sind am Mittwoch mindestens 10 Menschen getötet worden. Nach Angaben von Ärzten wurden mehrere Dutzend Menschen verletzt. Die Explosionen ereigneten sich, als ein Flugzeug mit Mitgliedern der neuen Einheitsregierung landete und erste Passagiere ausstiegen. Näheres zu den Opfern oder der Ursache der Explosionen wurde zunächst nicht bekannt.

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Verhandelt wird in Katar.
Politik  »  Kämpfe

Afghanische Friedensverhandlungen bis 5. Jänner ausgesetzt

Die Friedensverhandlungen zwischen der afghanischen Regierung und den Taliban sollen nach Angaben beider Seiten für mehrere Wochen ausgesetzt werden. Vertreter der Taliban und der Regierung teilten am Samstag in den sozialen Netzwerken mit, die Gespräche sollten am 5. Jänner wieder aufgenommen werden. Demnach tauschten sie „vorläufige Listen über Tagesordnungspunkte für die innerafghanischen Gespräche“ aus und hielten „erste Diskussionen über die Themen“.

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Mekele aus der Vogelperspektive auf einem Archivbild von Anfang 2020.
Politik  »  Bürgerkrieg

Äthiopiens Regierung: Militär nimmt Hauptstadt Tigrays ein

Die äthiopische Armee ist nach Regierungsangaben in die Hauptstadt der abtrünnigen Region Tigray einmarschiert. „Uns ist es gelungen, in Mekele einzudringen, ohne dabei Zivilisten anzugreifen“, erklärte der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed am Samstag nach Angaben des TV-Senders EBC. Die Streitkräfte hatten zuvor eine Offensive auf die 500.000-Einwohner-Stadt gestartet.

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Hunderte Menschen wurden bisher getötet.
Politik  »  Bürgerkrieg

Äthiopischer Regierungschef ordnet Offensive auf Mekelle an

Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed hat im Konflikt mit der abtrünnigen Region Tigray eine Militäroffensive auf die Regionalhauptstadt Mekelle angeordnet. Er habe die Armee angewiesen, „die dritte und letzte Phase“ im Vorgehen gegen die in Tigray regierende Volksbefreiungsfront TPLF einzuleiten. Die Frist für eine Kapitulation sei verstrichen. Bei dem Angriff werde „alles getan“, um die Zivilbevölkerung zu schützen und Mekelle vor „größerem Schaden“ zu bewahren.

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Deutsche Marinesoldaten untersuchten das Schiff.
Politik  »  Libyen

Erdogan kritisiert Kontrolle von türkischem Frachter

Nach dem Eklat um die unterbundene Durchsuchung eines türkischen Frachters hat auch Präsident Recep Tayyip Erdogan scharfe Kritik an der Kontrolle geäußert. „Was haben sie der zivilen Belegschaft angetan, nachdem sie das Schiff betreten haben? Sie haben sie leider belästigt“, sagte Erdogan am Mittwoch in Ankara. Das alles sei mit Videoaufnahmen bestätigt worden und werde an entsprechende Stellen weitergeleitet.

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6 Sicherheitskräfte und 3 Zivilisten verloren bei dem Angriff ihr Leben.
Politik  »  Kämpfe

9 Tote bei mutmaßlichem IS-Angriff im Irak

Bei einem Angriff mutmaßlicher Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak sind Samstagabend 9 Menschen getötet worden. Bei den Opfern handle es sich um 6 Sicherheitskräfte und 3 Zivilisten, teilte ein örtlicher Behördenvertreter mit. Nach Angaben aus Polizeikreisen explodierte rund 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad eine Bombe am Straßenrand, als ein mit Zivilisten besetztes Auto vorbeifuhr.

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WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.
Politik  »  Kämpfe

Vorwürfe gegen WHO-Chef im Tigray-Konflikt in Äthiopien

Äthiopiens Militär treibt seine Offensive im Norden des Landes voran und erhebt Vorwürfe gegen den in der abtrünnigen Provinz Tigray verwurzelten Chef der Weltgesundheitsorganisation. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus unterstütze die Rebellen in Tigray und versuche, sie mit Waffen zu versorgen, sagte Armeechef General Birhanu Jula am Donnerstag. Beweise dafür lieferte der General nicht, bezeichnete den WHO-Chef aber als „Kriminellen“ und forderte dessen Rücktritt.

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Viele sind auf der Flucht.
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Äthiopisches Militär nimmt weitere Stadt in Tigray ein

Das äthiopische Militär hat der Regierung von Ministerpräsident Abiy Ahmed zufolge eine weitere Stadt in der Region Tigray eingenommen. Die Truppen hätten die Stadt Alamata von der Tigray Volksbefreiungsfront (TPLF) „befreit“, hieß es am Montag. „Sie sind geflohen und haben etwa 10.000 Gefangene mitgenommen.“ Die TPLF forderte die Vereinten Nationen und die Afrikanische Union indes dazu auf, die Zentralregierung für den Einsatz von High-Tech-Waffen wie Drohnen zu verurteilen.

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Macron und Putin wollen die Bemühungen in Minsk-Gruppe verstärken.
Politik  »  Waffengewalt

Putin und Macron fordern Stopp der Kämpfe in Berg-Karabach

Der russische Präsident Wladimir Putin und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron haben eine „vollständige“ Einstellung der Kämpfe in der Südkaukasus-Region Berg-Karabach gefordert. Beide Staatschefs erklärten sich ferner bereit, ihre diplomatischen Bemühungen im Rahmen der sogenannten Minsk-Gruppe zur Entschärfung des Konflikts zu verstärken, wie der Kreml am Mittwoch nach einem Telefonat zwischen Putin und Macron mitteilte.

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