Kfz-Industrie

Das VW-Logo auf der Konzernzentrale in Wolfsburg.
Wirtschaft  »  Autonomes Fahren

VW lässt bald Robo-Taxis durch Hamburg fahren

Volkswagen will selbstfahrende Shuttles schon in wenigen Jahren beim konzerneigenen Fahrdienst Moia in Hamburg einsetzen. Ab 2025 soll der erste serienreife Elektro-Bulli, der ID.Buzz, mit dieser Technologie auf den Straßen der Hansestadt rollen, kündigte der Autobauer an. Dann wolle man den Übergang von einem Pilotbetrieb zum kommerziellen Einsatz der Fahrzeuge geschafft haben, so Christian Senger, der die Entwicklung des autonomen Fahrens der VW-Nutzfahrzeugsparte leitet.

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Insgesamt sind damit 34 Personen im Zugedes VW-Dieselskandals angeklagt.
Wirtschaft  »  Deutschland

Weitere Führungskräfte in VW-Dieselaffäre angeklagt

Ermittler in der Dieselaffäre bei Volkswagen haben erneut mehr als 1500 Seiten mit Vorwürfen an das Landgericht Braunschweig geschickt. Angeklagt sind 15 weitere Führungskräfte des VW-Konzerns und eines Zulieferbetriebes, wie Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe der Deutschen Presse-Agentur in Braunschweig sagte. Ihnen wird Beihilfe zum Betrug in Tateinheit mit Steuerhinterziehung, Beihilfe zu mittelbarer Falschbeurkundung und strafbare Werbung vorgeworfen.

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Vespa feiert Jubiläum.
Wirtschaft  »  Italien

Vespa wird 75 Jahre alt

Am Tag seines 75. Geburtstags feiert die Motorroller-Marke Vespa die Schwelle von 19 Millionen Fahrzeuge, die kontinuierlich seit 1946 produziert wurden. Zum Jubiläum bringt der Motorrollerkonzern Piaggio, Eigentümer der Marke, die Sondermodelle Vespa GTS 300 75th und Vespa Primavera auf den Markt. Der Vespa-Roller wird in 83 Ländern der Welt verkauft. In den vergangenen 10 Jahren wurden 1,8 Millionen Vespa-Roller abgesetzt, teilte Piaggio mit.

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Dieses Logo soll ab 2030 nur noch auf Elektroautos zu finden sein.
Wirtschaft  »  Kfz-Industrie

Volvo will ab 2030 nur noch reine E-Autos bauen

Mit Volvo kündigt der nächste Autohersteller den kompletten Abschied vom Verbrennungsmotor an. Ab 2030 wollen die zum chinesischen Geely-Konzern gehörenden Schweden nur noch reine Elektroautos bauen und verkaufen, wie das Unternehmen am Dienstag in Göteborg mitteilte. „Es gibt keine langfristige Zukunft mehr für Autos mit Verbrennungsmotor“, sagte Volvos Technikvorstand Henrik Green.

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Das VW-Werk in Zwickau in Sachsen.
Politik  »  Kfz-Industrie

Deutscher Autoindustrie drohen Werksschließungen

Die deutsche Autoindustrie befürchtet durch die seit Sonntag geltenden Kontrollen und Corona-Testpflicht an mehreren Grenzen erhebliche Lieferprobleme und bereits ab Montag Werksschließungen. Durch die zu erwartenden Probleme an den Grenzübergängen werde die Automobilproduktion ab Montagmittag größtenteils zum Erliegen kommen, teilte ein Sprecher des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) am Sonntag in Berlin mit.

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Das Privatauto  wird in der Coronakrise mehr genutzt als davor (Archiv).
Chronik  »  Kfz-Industrie

Auto laut Studie ein klarer Gewinner der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat die Nutzung des eigenen Autos und die Kaufabsichten einer Studie zufolge stark erhöht. „87 Prozent der Verbraucher weltweit bevorzugen die Nutzung eines privaten Fahrzeugs, um sicher unterwegs zu sein“, teilte die Unternehmensberatung Capgemini nach der Befragung von 11.000 Verbrauchern mit. Zu Beginn der Pandemie seien es nur 57 Prozent gewesen. Weltweit 78 Prozent der Befragten ziehen demnach „ihr eigenes Fahrzeug öffentlichen Verkehrsmitteln vor.

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BMW plant Transformartion.
Wirtschaft  »  Kfz-Industrie

BMW verlegt Motoren-Fertigung von München nach Steyr

Der deutsche Autobauer BMW verlegt die Benzin- und Dieselmotoren-Fertigung des Stammwerks München schrittweise bis spätestens 2024 nach Steyr in Österreich und Hams Hall in England. Die betroffenen 1000 Mitarbeiter bekämen andere Arbeitsplätze bei BMW in München oder anderen Standorten in Bayern angeboten, sagte Produktionsvorstand Milan Nedeljkovi am Mittwoch. Auf der Fläche des Münchner Motorenwerks baue BMW ein neues, auf Elektrofahrzeuge ausgerichtetes Montagewerk.

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Wegen des Klimawandels muss gehandelt werden.
Wirtschaft  »  Kfz-Industrie

Tesla will Elektroautos deutlich preiswerter machen

Tesla will in einigen Jahren deutlich preiswertere Elektroautos auf den Markt bringen. Dazu will das US-Unternehmen die Kosten für die Batterien deutlich senken, wie Tesla am Dienstag ankündigte. In rund drei Jahren könnte Tesla den Angaben zufolge einen Wagen zum Preis von 25.000 Dollar (21.000 Euro) im Angebot haben. Dies wären 10.000 Dollar weniger als bei dem derzeit preiswertesten Tesla-Modell.

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VW steht wieder in der Kritik von Verbraucherschützern.
Wirtschaft  »  Abgasskandal

Erneut heftige Kritik an VW

5 Jahre nach dem Auffliegen des „Dieselskandals“ werfen europäische Verbraucherschützer VW vor, weiter mit aller Macht Schadenersatzzahlungen an Kunden auszuweichen. Der weltgrößte Autobauer fahre eine Hinhaltetaktik und nutze Gesetzeslücken sowie den ungleichen Zugang europäischer Verbraucher zur Justiz aus, teilte der Europäische Verbraucherverband Beuc in der Nacht auf Freitag mit.

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Der ID.3 ist ein Hoffnungsmodell für VW.
Wirtschaft  »  Elektroauto

VW startet mit Elektroauto ID.3 durch

Mit einigen Wochen Verzögerung erhalten am Freitag die ersten Kunden das neue Elektroauto ID.3 von Volkswagen. Das für den größten Autokonzern mit Abstand wichtigste Modell für die kommenden Jahre bildet den Auftakt einer Baureihe reiner E-Fahrzeuge, in die Milliardeninvestitionen fließen.

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Offenbar illegale Veränderungen an Hardware und Software.
Wirtschaft  »  Ermittlung

Behörde ermittelt wegen möglicher Manipulationen bei Porsche

Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt hat wegen möglicher Manipulationen bei Benzinmotoren von Porsche Untersuchungen eingeleitet. „Es geht um mögliche Abweichungen zum genehmigten Typ“, sagte ein Sprecher der Flensburger Zulassungsbehörde am Montag. Betroffen seien Ottomotoren, die vor 2017 für den europäischen Markt produziert worden seien. Zu Details äußerte sich der Sprecher nicht.

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Auch VW-Werbung lässt sich nicht mehr finden.
Politik  »  Kfz-Industrie

Auch VW-Konzern stellt Werbung auf Facebook ein

Nach dem Werbeboykott zahlreicher Unternehmen bei Facebook aus Protest gegen den Umgang mit Hasskommentaren und abwertenden Inhalten zieht auch Volkswagen nach. Der weltgrößte Autokonzern und seine Marken setzen zentral geschaltete Anzeigen auf Facebook aus, wie VW am Dienstag in Wolfsburg erklärte. Man stehe für ein „offenes und gleichberechtigtes Miteinander“, hieß es zur Begründung.

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Im vergangenen Monat wurden 581.161 Pkw neu zugelassen.
Wirtschaft  »  Automobilindustrie

EU-Automarkt erholt sich nur langsam

Europas Automarkt kommt nur langsam wieder auf die Beine: Nachdem viele EU-Länder im Mai ihre Beschränkungen zum Schutz vor dem Coronavirus gelockert haben, schlugen die Autobauer zwar gut 300.000 Wagen mehr los als am historischen Tiefpunkt im April. Im Vergleich zum Vorjahr halbierten sich die Neuzulassungen in der Europäischen Union aber auf 581.000 Fahrzeuge.

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Die Autoverkäufe sind eingebrochen.
Wirtschaft  »  Kfz-Industrie

EU-Automarkt auf historischem Tiefpunkt

Die Coronakrise hat am europäischen Automarkt für einen historischen Rückgang gesorgt. Im April kamen in der EU 270.682 Neuwagen auf die Straßen, das waren um 76 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der europäische Herstellerverband ACEA am Dienstag in Brüssel mitteilte. Dies sei der stärkste monatliche Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen.

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Die Autobranche wurde ziemlich schwer getroffen.
Wirtschaft  »  Volkswirtschaft

Europäischer Automarkt erholt sich wohl erst in 10 Jahren

Laut einem Schweizer Experten dürfte die Erholung des europäischen Automarktes ganze 10 Jahre dauern. „Unser Gefühl ist, dass die Markenhändler diese Woche nicht gerade überrannt worden sind“, sagte Christoph Wolnik vom Verband Auto-Schweiz, der die Generalimporteure und Markenhändler repräsentiert. Die Schweizer Autohändler haben ihre Showrooms seit einer Woche wieder offen.

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Am Freitag findet vorerst die letzte Schicht statt.
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Wirtschaft  »  Coronavirus

Volkswagen setzt Produktion ab Samstag aus

Der Volkswagen-Konzern stoppt wegen der Coronavirus-Krise seine Produktion in den meisten Werken in Deutschland und Europa. Der Konzern werde am Vormittag bekanntgeben, dass diesen Freitag die letzte Schicht sei, hieß es in einem Brief des Betriebsrats an die Mitarbeiter. In den vergangenen Tagen hatte es auch in deutschen Werken erste bestätigte Fälle von Covid-19-Infektionen gegeben.

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Höchstwert von 95 Gramm CO2 je Kilometer seit Jänner vorgeschrieben.
Wirtschaft  »  Umwelt

10 Autoherstellern drohen 3,3 Milliarden Euro Strafe von EU

10 Autoherstellern drohen einer Studie zufolge nächstes Jahr EU-Strafen von zusammen 3,3 Milliarden Euro wegen hoher CO2-Werte. Kurzfristige Maßnahmen wie Rabatte für ihre elektrifizierten oder besonders sparsamen Autos könnten das kaum noch abfedern, erklärten die Branchenexperten der Unternehmensberatung Deloitte in München. Die Namen der Autobauer wurden nicht genannt.

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Harley-Davidson-Chef Matt Levatich tritt ab.
Wirtschaft  »  Strafzölle

Harley-Davidson-Chef tritt ab

Der Chef der kriselnden US-Motorrad-Ikone Harley-Davidson, Matt Levatich, nimmt seinen Hut. Als Nachfolger ernannte das Unternehmen am Freitag nach US-Börsenschluss zunächst den früheren Chef des deutschen Sportartikelherstellers Puma, Jochen Zeitz.

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Zivilklage beim Bezirksgericht in Yokohama eingebracht.
Wirtschaft  »  Kfz-Industrie

Nissan verklagt Ex-Boss Carlos Ghosn

Der japanische Renault-Partner Nissan hat seinen in den Libanon geflohenen früheren Chef Carlos Ghosn auf Schadenersatz in Millionenhöhe verklagt. Wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab, wurde beim Bezirksgericht in Yokohama eine Zivilklage über 10 Mrd. Yen (83,5 Mio. Euro) eingereicht.

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