Klimaerwärmung

Die Erwärmung in der Arktis ist seit den 70ern rund dreimal höher als im globalen Schnitt.
Chronik  »  Umwelt

Arktis erwärmt sich noch schneller als gedacht

Die Erderwärmung ist in der Arktis nochmals schneller vorangeschritten als bisher angenommen. Die Zunahme der durchschnittlichen arktischen Oberflächentemperatur sei zwischen 1971 und 2019 mit 3,1 Grad Celsius rund dreimal höher gewesen als im globalen Durchschnitt in diesem Zeitraum, berichtete das im norwegischen Tromsø ansässige Arctic Monitoring and Assessment Programme (AMAP) am Donnerstag anlässlich des Ministertreffens des Arktischen Rates in Reykjavik.

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COP26-Präsident Alok Sharma warnt vor einer Katastrophe.
Chronik  »  Klimaerwärmung

Ausstieg aus Kohle vor UNO-Klimakonferenz gefordert

Der Präsident der nächsten UN-Klimakonferenz COP26 hat Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung und den Abschied von der Kohle gefordert: „Dies ist der Moment der Wahrheit“, sagte Alok Sharma am Freitag in London, denn das aktuelle Jahrzehnt sei entscheidend. „Die Welt muss jetzt handeln. (...) Sonst wird es eine Klimakatastrophe geben.“ Es müsse eine Halbierung der globalen Emissionen bis 2030 geben, um das Ziel der maximalen Erderwärmung um 1,5 Grad noch zu erreichen.

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Am Welttag der Erde soll die Aufmerksamkeit auf die Klima- und die Biodiversitätskrise gelenkt werden.
Chronik  »  Klimaschutz

Welttag der Erde: Dem Schutz der Umwelt Verfassungsrang verleihen

Am heutigen 22. April wird der sogenannte Earth Day, der Welttag der Erde, begangen, bei dem die Wertschätzung für die natürliche Umwelt im Mittelpunkt steht. Dieses Anliegen ist angesichts der sich immer stärker manifestierenden Klimakrise und des globalen Artenschwundes wichtiger denn je. Daher unterstützt der Dachverband für Natur- und Umweltschutz auch die Bestrebungen auf nationaler Ebene, den Schutz der Natur und Umwelt in der italienischen Verfassung festzuschreiben.

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Die Pandemie hatte kaum positive Effekte auf das Klima.
Chronik  »  Umwelt

WMO-Klimabericht: 2020 war eines der 3 wärmsten Jahre

Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaft 2020 zwar vielerorts in die Knie gezwungen, dem Klima hat das aber nicht geholfen. Auch wenn sich der Ausstoß der Treibhausgase kurzfristig verlangsamte, stie. die Konzentration in der Atmosphäre weiter, schreibt die Weltwetterorganisation (WMO) am Montag in ihrem Abschlussbericht über das globale Klima 2020. Nach Vorliegen aller Messdaten bestätigt sie ihre Prognose vom Dezember: 2020 war eines der 3 wärmsten je registrierten Jahre.

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Überdurchschnittlich geschrumpft sei auch Österreichs größter Gletscher, die Pasterze am Großglockner.  (Archivbild)
Chronik  »  Österreich

Gletscherbericht 2019/20: „Ewiges Eis“ schwindet unaufhaltsam

Österreichs Gletscher sind auch in der Periode 2019/20 weiter geschrumpft – im Schnitt um 15 Meter (2019: 14,3 Meter). 85 von 92 Gletscher hätten sich zurückgezogen. Nur 7 seien mit einer Längenänderung von weniger als einem Meter stationär geblieben, berichtete Gerhard Karl Lieb, Leiter des Messdienstes des Alpenvereins bei der digitalen Präsentation des „Gletscherberichts 2019/20“ am Freitag. Der Alpenverein drängte vehement auf besseren Schutz hochalpiner Flächen.

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2020 wurde deutlich weniger CO2 in die Luft geblasen.
Chronik  »  Energiewirtschaft

Corona bremste CO2-Emissionen 2020 deutlich ein

Wegen des von der Coronakrise verursachten Einbruchs der Weltwirtschaft und des damit verbundenen Rückgangs des Energieverbrauchs sind die weltweiten CO2-Emissionen 2020 um fast 2 Milliarden Tonnen gesunken - das war laut Berechnungen der Internationalen Energieagentur (IEA) der stärkste Rückgang in der Geschichte. Inzwischen steigen die Emissionen aber wieder, und ohne Gegensteuern dürfte es heuer zu einer weiteren Zunahme kommen, warnt die IEA.

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Generalsekretärin des UN-Klimasekretariats, Patricia Espinsosa.
Chronik  »  Umweltpolitik

UN-Klimabericht: Alarmstufe Rot - Pläne hinter Erwartungen

Die aktualisierten Klimapläne der Vertragsstaaten des Pariser Abkommens bleiben bisher weit hinter den Erwartungen zurück. Obwohl die Frist für die Aktualisierung am 31. Dezember abgelaufen ist, haben viele Länder noch nichts vorgelegt. Und diejenigen, die es getan haben, wollen teilweise nur das tun, was sie schon vor Jahren zugesagt hatten - oder noch weniger. Das geht aus einem neuen Klimabericht der Vereinten Nationen hervor.

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Ochsentaler Gletscher im Jahr 2019.
Chronik  »  Forschung

Erde verliert Billionen Tonnen Eis – Schmelze beschleunigt sich

Die Erde hat wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge in den vergangenen Jahren Billionen Tonnen an Eis verloren. Die Geschwindigkeit, mit der das Eis verschwinde, habe dabei deutlich zugenommen, schreibt ein Team unter der Leitung der Universität Leeds in der Zeitschrift „The Cryosphere“ mit Verweis auf Satellitenbeobachtungen und auf mathematische Modelle. So habe die Erde zwischen 1994 und 2017 „erschütternde“ 28 Billionen Tonnen Eis verloren.

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Besonders in Osteuropa war es überdurchschnittlich warm.
Chronik  »  Wetter

Klimaforscher: Wärmster Oktober in Europa seit Jahrzehnten

Der Oktober 2020 war in Europa der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen des europäischen Copernicus-Klimawandeldienstes. Vor allem in Osteuropa waren die Temperaturen im vergangenen Monat demnach überdurchschnittlich hoch, im Südwesten hingegen zu niedrig. Die Experten werteten hierfür Messungen seit 1979 aus. Weltweit war es der drittwärmste Oktober, wie die Organisation am Donnerstag im britischen Reading mitteilte.

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Der Papst während seiner Videobotschaft.
Chronik  »  Klimaerwärmung

Politiker, Papst und Promis fordern Handeln in Klimakrise

Zahlreiche Politiker, Wissenschafter und prominente Aktivisten haben am Samstag zu stärkeren und schnelleren Anstrengungen im Kampf gegen die Klimakrise aufgerufen. Mehr als 50 Redner, darunter UN-Generalsekretär Antonio Guterres, Papst Franziskus und der britische Prinz William, nahmen an der virtuellen Live-Veranstaltung zu der weltweiten Initiative „Countdown“ teil, die eine Halbierung der Klima-Emissionen bis 2030 erreichen will.

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Der globale Klimastreik von Fridays for Future hat am Freitag auch in Österreich vor allem junge Leute auf die Straße gebracht. In Wien trafen sich Demonstranten an drei verschiedenen Treffpunkten, um dann in verschiedenen Routen zum Schwarzenbergplatz zu laufen. Dort fand am Nachmittag die Abschlusskundgebung statt.
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Klima-Demo von jungen Leuten in Wien

Der globale Klimastreik von Fridays for Future hat am Freitag auch in Österreich vor allem junge Leute auf die Straße gebracht. In Wien trafen sich Demonstranten an drei verschiedenen Treffpunkten, um dann in verschiedenen Routen zum Schwarzenbergplatz zu laufen. Dort fand am Nachmittag die Abschlusskundgebung statt.

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Johnson will Klimawandel nicht aus dem Blick verlieren.
Chronik  »  Klimaerwärmung

UNO und Großbritannien laden zu Online-Klima-Event

Großbritannien will gemeinsam mit den Vereinten Nationen zu einem Online-Klimatreffen im Dezember einladen. Das Event soll am 12. Dezember, dem 5-jährigen Jubiläum des Klimaabkommens von Paris, stattfinden, wie aus einer Mitteilung der Vereinten Nationen hervorgeht. Der britische Premier Boris Johnson wollte dies am Donnerstag im Rahmen eines UNO-Treffens verkünden.

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Auch der Verkehr ist maßgeblich für den CO2-Ausstoß verantwortlich.
Chronik  »  Klimaerwärmung

Wohlhabende beschädigen Klima mehr

Die wohlhabendsten Teile der Menschheit tragen überproportional zur Erderwärmung bei. Laut einer Untersuchung der Hilfsorganisation Oxfam ist das reichste ein Prozent für mehr als doppelt soviel Ausstoß von Treibhausgasen verantwortlich wie die gesamte ärmste Hälfte der Weltbevölkerung. Oxfam fordert aus diesem Grund, den CO2-Verbrauch der Wohlhabenden einzuschränken. Zudem müsse mehr in öffentliche Infrastruktur investiert und die Wirtschaft klimagerecht umgebaut werden.

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Der Austrian World Summit startete am Donnerstagvormittag in der Spanischen Hofreitschule. Aufgrund der Coronapandemie wurde die Klimaschutzkonferenz adaptiert und ging in ihrer vierten Ausgabe als Mischung aus analogen und virtuellen Beiträgen über die Bühne. Arnold Schwarzenegger war aus diesem Grund ebenfalls nicht in Wien und seine Rede als Gastgeber wurde per Liveschaltung eingespielt. 
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Videos  »  APA

Klimagipfel in Wien: Schwarzenegger per Liveschaltung

Der Austrian World Summit startete am Donnerstagvormittag in der Spanischen Hofreitschule. Aufgrund der Coronapandemie wurde die Klimaschutzkonferenz adaptiert und ging in ihrer vierten Ausgabe als Mischung aus analogen und virtuellen Beiträgen über die Bühne. Arnold Schwarzenegger war aus diesem Grund ebenfalls nicht in Wien und seine Rede als Gastgeber wurde per Liveschaltung eingespielt.

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Das grönländische Inlandeis hat 2019 einen neuen Negativrekord erreicht: Der Masseverlust war größer als im bisherigen Rekordjahr 2012.
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Rekordeisverlust in Grönland

Das grönländische Inlandeis hat 2019 einen neuen Negativrekord erreicht: Der Masseverlust war größer als im bisherigen Rekordjahr 2012. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI) und des Potsdamer Geoforschungszentrums (GFZ). Die Wissenschaftler hatten dafür Satelliten- und Modelldaten ausgewertet. Die Studie erschien am Donnerstag im Fachjournal „Communications Earth & Environment“.

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"Vom Hof auf den Teller": Ziel ist umweltfreundlichere Produktion.
Politik  »  Klimawandel

Green Deal: EU stellt Plan für Ernährung und Artenschutz vor

Ein Nährwertlogo auf Lebensmitteln, weniger Pestizide auf dem Acker, mehr Naturschutz: Europa soll nach dem Willen der EU-Kommission zum weltweiten Vorreiter für nachhaltige Ernährung und biologische Vielfalt werden. Am Mittwoch legt die Behörde ihre Pläne als Teil des „Green Deal“ für ein klimaneutrales Europa bis 2050 vor. Sie dürften sich auf die Ernährung von Millionen Verbrauchern auswirken.

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Die Arbeit von Umweltbehörden kann  nicht ersetzt werden.
Politik  »  Naturschutz

Bolsonaro schickt Militär nach Amazonien

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat die Streitkräfte des Landes vorzeitig nach Amazonien geschickt, um Abholzung und Brände zu bekämpfen. Dies geht aus einer Veröffentlichung im Amtsblatt „Diario Oficial“ vom Donnerstag hervor. Es geschieht drei Monate früher als 2019, als die Zerstörung des größten Regenwaldes der Welt dramatisch zunahm und internationale Kritik hervorrief.

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Das Meereis reagiert sehr sensibel auf die Klimaerwärmung.
Chronik  »  Klimaerwärmung

Arktis bis 2050 im Sommer öfter eisfrei

Bis zum Jahr 2050 wird der Nordpol nach Berechnung Hamburger Wissenschafter zumindest in einigen Sommern eisfrei sein. Eine Analyse von 40 Klimamodellen habe ergeben, dass das Eis im Arktischen Ozean auch dann schmelzen werde, wenn die Menschheit ehrgeizige Klimaziele beim Kohlendioxidausstoß verwirkliche.

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