Krieg

Amerika drängt.
Politik  »  Militär

USA drängen Deutschland zu Eilabzug aus Afghanistan

Die Deutsche Bundeswehr bereitet auf Drängen der US-Regierung einen deutlich rascheren Abzug ihrer Soldaten aus Afghanistan vor. Das deutsche Verteidigungsministerium informierte Mittwoch die Fachpolitiker im Bundestag, dass die Kräfte der NATO-Mission „Resolute Support“ das Land bereits bis 4. Juli verlassen könnten. Wegen des de facto um 2 Monate vorgezogenen Termins könne es Engpässe im Rücktransport von Material geben, das notfalls zurückgelassen werden müsse, hieß es.

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Papst Franziskus mit Premierminister  Mustafa al-Kadhemi.
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Politik  »  Christentum

Papst fordert von Iraks Führung Schutz aller Religionen

Mit einem historischen Besuch im Irak hat Papst Franziskus langjährige Hoffnungen der leidgeprüften Christen des Landes erfüllt. Zum Auftakt seiner viertägigen Reise rief der 84-Jährige Iraks Führung am Freitag auf, allen religiösen Gruppen Rechte und Schutz zu gewähren. Es ist der erste Besuch eines Oberhaupts der katholischen Kirche im Irak. Im Vorfeld hatte es auch Kritik gegeben, weil der Papst das Land inmitten der Corona-Pandemie bereist.

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Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan unter Druck.
Politik  »  Konflikte

Armenien gibt mehr als 120 Orte an Aserbaidschan ab

Im Konflikt mit Aserbaidschan um die Südkaukasusregion Berg-Karabach gibt Armenien die Kontrolle über mehr als 120 Ortschaften ab. Die armenische Regierung veröffentlichte am Montag eine Liste mit insgesamt 121 Städten und Dörfern, die in die aserbaidschanische Kontrolle übergehen. Teils hatte Armenien die Kontrolle über die Orte zuletzt bei Kämpfen verloren, teils kommt es zu einer kampflosen Übergabe.

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Zu den gefährlichsten Ländern für Kinder 2019 gehörte u.a. Syrien.
Politik  »  Krieg

Fast jedes 5. Kind lebt in Konfliktgebiet

Weltweit wächst laut einem Bericht fast jedes 5. Kind in unmittelbarer Nähe eines bewaffneten Konflikts auf. 426 Millionen unter 18-Jährige lebten demnach 2019 in Konfliktgebieten, wie die Hilfsorganisation Save the Children am Freitag mitteilte. „Hinter den nackten Zahlen verbergen sich schreckliche Kinderschicksale“, wird Susanna Krüger zitiert, Vorstandsvorsitzende der Hilfsorganisation in Deutschland.

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Nach den Kämpfen in Berg-Karabach plant Armeniens Regierungschef den Wiederaufbau der Region.
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Politik  »  Konflikte

Armeniens Regierungschef plant Wiederaufbau von Berg-Karabach

Der armenische Regierungschef Nikol Paschinian hat nach dem Ende der Kämpfe um Berg-Karabach einen Wiederaufbau der Konfliktregion und eine Rückkehr der Flüchtlinge angekündigt. Er sei zwar verantwortlich für die „Misserfolge“ im Krieg mit Aserbaidschan, werde sich aber um die Wiederherstellung der Infrastruktur und des normalen Lebens kümmern, sagte er am Mittwoch. Er lehnte damit erneut Rücktrittsforderungen der Opposition ab.

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Die Polizei setzte Tränengas ein.
Politik  »  Politik

Mindestens 55 Verletzte bei Ausschreitungen in Thailand

In der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist es bei Protestkundgebungen vor dem Parlament zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Regierungsanhängern und der Polizei gekommen. Nach Angaben des Erawan Medical Center in Bangkok seien mindestens 55 Menschen verletzt worden. Mindestens 32 litten an den Folgen des Einsatzes von Tränengas und 6 Menschen würden Schusswunden aufweisen.

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Stationierung der russischen Schutztruppe dauert an.
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Politik  »  Konflikte

Etwa 200 getötete Soldaten in Berg-Karabach ausgetauscht

Nach dem Ende der Kämpfe in der Konfliktregion Berg-Karabach haben Armenien und Aserbaidschan die Leichen von etwa 200 getöteten Soldaten ausgetauscht. Das sagte Peter Maurer, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), am Dienstag der russischen Staatsagentur Ria Nowosti. Priorität sei es nun, nach weiteren Gefallenen in der Region zu suchen und die Leichen zu bergen.

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Der Vize-Chef von Al-Kaida wurde von   2 Männern auf einem Motorrad in Teheran erschossen. (Symbolbild)
Politik  »  Terrorismus

Vize-Chef von Al-Kaida bereits im August im Iran getötet

Die Nummer 2 von Al-Kaida ist einem Zeitungsbericht zufolge bereits im August im Iran getötet worden. Abu Mohammed al-Masri sei von 2 Männern auf einem Motorrad in Teheran erschossen worden, berichtete die „New York Times“ am Freitag unter Berufung auf Sicherheitskreise. Bei den Männern habe es sich um israelische Geheimagenten gehandelt, die im Auftrag der USA aktiv geworden seien.

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Über Teilen von Berg-Karabach weht die Flagge von Aserbaidschan.
Politik  »  Konflikte

Massenproteste in Armenien gegen Berg-Karabach-Abkommen

Tausende Menschen haben in Armenien gegen das Abkommen mit Russland und Aserbaidschan zur Beendigung des Krieges im Konfliktgebiet Berg-Karabach protestiert. „Nikol, tritt zurück!“ und „Verräter!“ skandierten die Demonstranten am Mittwoch im Zentrum der armenischen Hauptstadt Jerewan (Eriwan). Sie forderten den Rücktritt von Regierungschef Nikol Paschinian, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur berichtete.

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Der Konflikt war Ende September wieder voll entbrannt.
Politik  »  Konflikte

UNO-Kommissarin warnt vor Kriegsverbrechen in Berg-Karabach

UNO-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet hat Armenien und Aserbaidschan vor Kriegsverbrechen im Konflikt um die Region Berg-Karabach gewarnt. Beide Seiten hätten die Pflicht, den Tod von Zivilisten und die Zerstörung ziviler Infrastruktur zu verhindern oder zumindest zu minimieren, erklärte Bachelet am Montag. Stattdessen würden aber Häuser zerstört, Straßen zerbombt und Einwohner in die Flucht getrieben.

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Angriffe in der Konfliktregion gehen weiter.
Politik  »  Konflikte

Kämpfe in Konfliktregion Berg-Karabach gehen weiter

In dem blutigen Konflikt um die Südkaukasus-Region Berg-Karabach gehen die Kämpfe ungeachtet neuer Vereinbarungen über eine Deeskalation weiter. Armenien und Aserbaidschan meldeten am Sonntag jeweils Angriffe auf bewohnte Gebiete. Nach Angaben des armenischen Verteidigungsministeriums in der Hauptstadt Jerewan wurde die Stadt Martuni von Aserbaidschans Armee beschossen. Es habe große Schäden gegeben, so eine Sprecherin, ohne Details zu nennen. Verletzte gab es zunächst nicht.

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