Libanon

Ein Kämpfer der Hisbollah mit Kalaschnikow am Donnerstag in Beirut. Mindestens 6 Menschen kamen ums Leben.
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Mindestens sechs Tote bei Protesten in Beirut

Bei einer Demonstration gegen den mit der Explosionskatastrophe von Beirut befassten Richter sind im Libanon mindestens sechs Menschen getötet worden. Innenminister Bassam Maulawi machte „Scharfschützen“ für die Gewalt in der Hauptstadt Beirut am Donnerstag verantwortlich und rief dazu auf, „den zivilen Frieden zu wahren“. 30 weitere Menschen wurden nach Angaben des libanesischen Roten Kreuzes verletzt.

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Najib Mikati  hat eine neue Regierung zusammengestellt, die am Montag erstmals zusammentritt.
Politik  »  Libanon

Nach einem Jahr politischer Krise: Neue Regierung im Libanon

Im Libanon ist ein Ende der monatelangen politischen Krise in Sicht. Mehr als ein Jahr nach der verheerenden Hafenexplosion in Beirut hat der zweimalige Ex-Premier Najib Mikati (65) eine neue Regierung auf die Beine gestellt. Das neue Kabinett soll schon am Montag erstmals zusammentreten, verlautete am Freitag in Beirut. Die Einigung wurde von der libanesischen Präsidentschaft nach einem Treffen Mikatis mit Staatschef Michel Aoun verkündet.

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Milliardär Mikati bemüht sich um Regierungsbildung im Libanon.
Politik  »  Wirtschaftssanktionen

EU bereitet Sanktionen gegen Libanon vor

Die EU ist bereit, wegen der Krise im Libanon Sanktionen gegen die politische Führung des Landes zu verhängen. Möglich seien Strafmaßnahmen gegen Menschen und Einrichtungen, „die für die Untergrabung der Demokratie oder der Rechtsstaatlichkeit im Libanon verantwortlich sind“, erklärte der Auswärtige Dienst der EU am Freitag. Die 27 Mitgliedstaaten müssen die Sanktionsliste noch einstimmig annehmen.

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Syrische Soldaten in der Region Raqqa (Archivbild).
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Mindestens 15 Tote bei IS-Anschlag auf Bus in Syrien

Bei einem mutmaßlich von der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) ausgeführten Anschlag auf einen Bus in Syrien sind laut Aktivisten mindestens 15 Menschen getötet worden. Bei den Todesopfern handle es sich um 8 Soldaten der Regierungsarmee, 4 mit diesen verbündete Kämpfer und 3 Zivilisten, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag mit. Weitere 15 Menschen seien bei dem Angriff am Sonntagabend verletzt worden.

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Rund 2.750 Tonnen ungesichertes Ammoniumnitrat waren explodiert.
Chronik  »  Explosion

49 Container mit Gefahrengut aus Hafen von Beirut entfernt

Der Libanon hat eine Transportfirma mit der Entsorgung von 49 im Hafen von Beirut gelagerten Containern voller entzündlicher Chemikalien beauftragt. Combi Lift habe bereits kurz nach der Vertragsunterzeichnung am 11. November mit der Entfernung des Gefahrenguts begonnen, so das Büro des Ministerpräsidenten am Donnerstag. Die Container mit ätzender Säure hätten mehr als ein Jahrzehnt unter Aufsicht der libanesischen Zollbehörde in einer Freiluft-Ladezone des Hafens gelagert.

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Durch die Explosion wurde offenbar ein Brand ausgelöst.
Chronik  »  Explosion

4 Tote nach Explosion von Benzintank in Beirut

Bei der Explosion eines Benzintanks in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind nach Angaben des libanesischen Roten Kreuzes 4 Menschen getötet worden. Mehr als 20 Menschen seien durch die offenbar durch einen Brand ausgelöste Explosion verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden, berichtete der Sender Al-Jadeed am Freitag. Die Brandursache war zunächst unklar.

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Der Schaden liege bei 4,5 Milliarden Dollar, zudem würden 2 Milliarden für den Wiederaufbau benötigt.
Chronik  »  Explosion in Beirut

Libanons Präsident: Beirut-Wiederaufbau nach Zonen

Einen guten Monat nach der verheerenden Explosion in Beirut hat Libanons Präsident Michel Aoun seinen Ruf nach internationaler Hilfe beim Wiederaufbau bekräftigt. Das größte Problem seien die zerstörten Stadtteile und Einrichtungen in der Hauptstadt. Es bestehe „enormer Bedarf“ an Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft, sagte Aoun am Mittwoch in seiner aufgezeichneten Video-Ansprache bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung.

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An der Zeremonie nahm auch Frankreichs Präsident Macron teil.
Politik  »  Jahrestag

Libanon feiert 100. Jahrestag der Staatsgründung

Inmitten einer der schwersten Krisen seiner Geschichte hat der Libanon den 100. Jahrestag seiner Staatsgründung gefeiert. An der Zeremonie nördlich der Hauptstadt Beirut nahm am Dienstag auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron teil. In einem Zedernwald pflanzte Macron einen Baum, wie libanesische Medien meldeten.

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Das UNO-Tribunal schloss eine Beteiligung der Hisbollah nicht aus.
Politik  »  Urteil

Keine Beweise für Hisbollah-Verwicklung in Ermordung Hariris

Mehr als 15 Jahre nach der Ermordung des damaligen libanesischen Ministerpräsidenten Minister Rafik Al-Hariri bleiben die Drahtzieher des Attentats unklar. Das von den Vereinten Nationen (UN) unterstützte Sondertribunal für den Libanon kommt zu dem Ergebnis, dass es keine Beweise für eine Verwicklung der Hisbollah-Führung oder der syrischen Regierung gebe.

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Bei der Explosion starben mehr als 170 Menschen.
Chronik  »  Coronavirus

Covid-Situation im Libanon verschärft sich nach Explosion

Nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut sind die Kapazitäten in der libanesischen Hauptstadt für die Behandlung von Corona-Patienten nahezu erschöpft. „Staatliche und private Krankenhäuser insbesondere in der Hauptstadt haben sehr begrenzte Kapazitäten, sowohl was Intensivbetten als auch Beatmungsgeräte angeht“, sagte der libanesische Gesundheitsminister Hamad Hassan am Montag.

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Die verheerende Explosion am 4. August in der libanesischen Hauptstadt Beirut forderte mindestens 165 Tote, und richtete Schäden in Milliardenhöhe an. Wer seine Wohnung oder sein Auto nicht völlig verloren hat, versucht zu retten, was noch zu retten ist. Dass dieses Autowrack überhaupt noch fährt, ist kaum zu glauben.
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Im Autowrack durch die Straßen von Beirut

Die verheerende Explosion am 4. August in der libanesischen Hauptstadt Beirut forderte mindestens 165 Tote, und richtete Schäden in Milliardenhöhe an. Wer seine Wohnung oder sein Auto nicht völlig verloren hat, versucht zu retten, was noch zu retten ist. Dass dieses Autowrack überhaupt noch fährt, ist kaum zu glauben.

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