Libanon

Libanons Premier verkündet Zahlungsausfall.
Wirtschaft  »  Öffentliche Finanzen

Libanon kann Schulden nicht mehr zahlen

Der Libanon kommt zum ersten Mal in seiner Geschichte seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach. Der neue Ministerpräsident Hassan Diab sagte am Samstagabend in einer Fernsehansprache, dass der Staat eine am Montag fällige Anleihe in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro nicht zurückzahlen werde. Sein Land strebe eine Umschuldung an und wolle mit allen Gläubigern „faire Verhandlungen“ führen.

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Die Kämpfe veranlassen Hunderttausende zur Flucht.
Politik  »  Konflikt

Syrische Streitkräfte kontrollieren Gebiete um Aleppo

Die syrische Armee kontrolliert eigenen Angaben zufolge mittlerweile weite Teile der Gebiete um die Stadt Aleppo im Nordwesten des Landes. Die Streitkräfte von Präsident Bashar al-Assad setzten ihre Offensive fort und würden Rebellengruppen auslöschen, „wo immer sie sich befinden“, erklärte das Militär am Montag. Unterstützt wird die Offensive von russischen Luftangriffen.

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Schwere Randale bei nächtlichen Demonstrationen in Beirut.
Politik  »  Regierungssystem

86 Verletzte bei Protesten im Libanon

Bei den nächtlichen Demonstrationen im Libanon sind nach Angaben des Roten Kreuzes mindestens 86 Menschen verletzt worden. 14 Personen seien in Krankenhäuser eingeliefert worden, hieß es. Am Mittwochabend war es in Beirut nach der Bildung einer neuen Regierung erneut zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen.

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Erneut Anti-Regierungsproteste im ganzen Land.
Politik  »  Regierungssystem

Libanon hat nach monatelangem Patt neue Regierung

Nach landesweiten Massenprotesten und einer monatelangen Verzögerung hat der Libanon eine neue Regierung. Der neue Ministerpräsident Hassan Diab stellte am Dienstag sein 20 Mitglieder zählendes Kabinett vor. Mit ihm soll das Mittelmeerland aus der schwersten politischen und wirtschaftlichen Krise seit dem Ende des Bürgerkriegs vor 30 Jahren finden.

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Carlos Ghosn setzte sich in den Libanon ab.
Wirtschaft  »  Kfz-Industrie

Ghosn nutzt für Flucht französischen Pass

Ex-Nissan-Chef Carlos Ghosn hat einem Medienbericht zufolge auf seiner Flucht von Japan in den Libanon einen seiner beiden französischen Pässe genutzt. Der öffentlich-rechtliche japanische Sender NHK berichtete am Donnerstag, ein Gericht habe ihm gestattet, seinen Zweitpass zu behalten, sofern dieser von seinen Anwälten weggeschlossen werde.

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Aufgeheizte Stimmung in Beirut.
Politik  »  Demonstration

Chaotische Szenen bei Protest im Libanon

Bei Protesten gegen die Führung des Libanons ist es in Beirut zu teils chaotischen Szenen gekommen. Demonstranten versuchten am Dienstag mit Straßenblockaden, Abgeordneten den Weg ins Parlament zu versperren. Mehrere Wagen fuhren mit hohem Tempo durch die Menschenmenge, um die Blockade zu durchbrechen, wie auf Bildern des libanesischen Fernsehsenders MTV zu sehen war.

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Hariri konnte keine Lösung in der Krise finden.
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Politik  »  Regierungskrise

Libanons Ministerpräsident Hariri kündigt Rücktritt an

Als Reaktion auf die anhaltenden Proteste gegen Korruption und Misswirtschaft im Libanon hat Ministerpräsident Saad Hariri seinen Rücktritt angekündigt. Er werde ein entsprechendes Gesuch bei Präsident Michel Aoun einreichen, sagte Hariri in einer kurzen Fernsehansprache am Dienstag in Beirut. Er habe im Ringen um eine Lösung aus der wirtschaftlichen Krise eine Sackgasse erreicht.

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Kräftiges Zeichen des Friedens und der Einheit.
Politik  »  Demonstration

170 Kilometer lange Menschenkette im Libanon

Zehntausende Libanesen haben am Sonntag eine Menschenkette durch das Land gebildet, um ein Zeichen für die nationale Einheit des Landes zu setzen. Von Tripoli im Norden des Landes bis Tyros im Süden hielten sich schätzungsweise hunderttausend Männer, Frauen und Kinder über eine Strecke von 170 Kilometern an den Händen.

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Der Libanon kämpft mit einer Wirtschafts- und Finanzkrise.
Politik  »  Demonstration

Tausende protestierten im Libanon

Angesichts heftiger Proteste gegen die Regierung im Libanon blieben am Freitag viele Geschäfte und Schulen geschlossen. Dichte schwarze Rauchwolken lagen über Teilen der Hauptstadt Beirut, nachdem Demonstranten Straßenbarrikaden und Autoreifen angezündet hatten.

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