Libyen

An Bord der „Sea-Watch 4“ seien mittlerweile 455 gerettete Bootsmigranten. (Archivbild)
Politik  »  Migration

Suche nach 50 Menschen nach Schiffsbruch vor Libyen

Libyens Roter Halbmond hat am Montag in einer Presseaussendung bekanntgegeben, dass mindestens 50 Migranten, darunter einige Ägypter, bei einem Schiffbruch vor der Küste der libyschen Stadt Al-Zawiya gestorben sind. Dies berichteten italienische Medien, die sich auf libysche Quelle bezogen. Dies Suche nach Überlebenden sei im Gange.

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Guterres' Brief an den Sicherheitsrat beinhaltet eine kleine Hoffnung auf Frieden.
Politik  »  Verhandlungen

UNO: Beobachtermission soll Weg zum Frieden in Libyen ebnen

Mit einer ersten gemeinsamen Beobachtungsmission der libyschen Konfliktparteien wollen die Vereinten Nationen den Weg zum lang ersehnten Frieden in dem Bürgerkriegsland ebnen. Generalsekretär Antonio Guterres zufolge einigten sich die Militärvertreter der beiden verfeindeten Seiten darauf, die im Oktober vereinbarte Waffenruhe zusammen mit Hilfe der UNO zu überwachen. Das geht aus einem internen Brief von Guterres an den UNO-Sicherheitsrat hervor, der der dpa vorliegt.

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Die humanitäre Situation in Lybien liegt im Argen.
Politik  »  Flüchtlinge

Weiter massive Menschenrechtsverletzungen in Libyen

Folter, Gewalt, Missbrauch, Sklaverei und Ausbeutung gehören zum Alltag von Geflüchteten, die in Libyen gestrandet sind. Neu sind die Berichte über Menschenrechtsverletzungen nicht, Hilfsorganisationen machen seit Jahren auf die verheerenden Zustände aufmerksam. Verändert habe sich jedoch nichts, sagt Lisa Macheiner, Einsatzleiterin von Ärzte ohne Grenzen (MSF) in Libyen, im Gespräch mit der APA. „Was wir sehen ist vielmehr ein komplettes Versagen jeglicher Maßnahmen.“

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Deutsche Marinesoldaten untersuchten das Schiff.
Politik  »  Libyen

Erdogan kritisiert Kontrolle von türkischem Frachter

Nach dem Eklat um die unterbundene Durchsuchung eines türkischen Frachters hat auch Präsident Recep Tayyip Erdogan scharfe Kritik an der Kontrolle geäußert. „Was haben sie der zivilen Belegschaft angetan, nachdem sie das Schiff betreten haben? Sie haben sie leider belästigt“, sagte Erdogan am Mittwoch in Ankara. Das alles sei mit Videoaufnahmen bestätigt worden und werde an entsprechende Stellen weitergeleitet.

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47 Menschen konnten von Helfern gerettet werden.
Politik  »  Flüchtlinge

Über 90 Flüchtlinge bei Bootsunglücken vor Libyen ertrunken

Beim Untergang von 2 Booten mit Flüchtlingen vor der Küste des Bürgerkriegslandes Libyen sind mehr als 90 Menschen ertrunken. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) meldete am Donnerstag, vor der Stadt Khums im Westen Libyens seien mindestens 74 Menschen ums Leben gekommen. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) erklärte außerdem, weiter westlich seien vor der Stadt Surman 20 Menschen gestorben.

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Macron und Putin sind sich einig, dass die Kämpfe beendet werden müssten, um eine Rückkehr zu Verhandlungen auf realistischer Grundlage zu ermöglichen.
Politik  »  Konflikte

Macron und Putin besorgt wegen Kämpfen um Berg-Karabach

Der französische Präsident Emmanuel Macron und sein russischer Kollege Wladimir Putin haben sich bei einem Telefonat besorgt über die anhaltenden Kämpfe um die Südkaukasusregion Berg-Karabach gezeigt. Es würden „immer aktiver“ Extremisten aus Syrien und Libyen für die Kämpfe hinzugezogen, hieß es in einer Mitteilung des Kreml am Samstag.

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Seit dem Sturz von Langzeitherrscher Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 flüchten viele Menschen in Libyen vor dem Bürgerkrieg.
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Amnesty gibt EU Mitschuld an Menschenrechtsverletzungen

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die Europäische Union für schwere Menschenrechtsverletzungen in Libyen mitverantwortlich gemacht. In dem nordafrikanischen Land würden Geflüchtete weiterhin unrechtmäßig und ohne Konsequenzen getötet, gefoltert, vergewaltigt, willkürlich inhaftiert und ausgebeutet, heißt es in einem Bericht, den die Organisation in der Nacht zum Donnerstag veröffentlichte.

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Die  Regierung Libyens hat einen sofortigen Waffenstillstand für das Bürgerkriegsland ausgerufen.
Politik  »  Bürgerkrieg

Waffenruhe und baldige Wahlen in Libyen angekündigt

Die Regierung Libyens hat einen sofortigen Waffenstillstand für das Bürgerkriegsland ausgerufen. Die Streitkräfte seien angewiesen, alle Kampfhandlungen in Libyen einzustellen, teilte Regierungschef Fajis al-Sarraj am Freitag in Tripolis mit. Zudem sollen eine entmilitarisierte Zone in der strategisch wichtigen Stadt Sirte am Mittelmeer eingerichtet und ein politischer Dialog angestoßen werden.

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UNHCR und IOM fordern eine sofortige Überprüfung des Vorfalls.
Politik  »  Flüchtlinge

Laut UNHCR und IOM 45 Tote bei Schiffsunglück vor Libyen

Bei einem Schiffsunglück vor der Küste Libyens sind 45 Menschen gestorben. Das Unglück sei damit „der größte registrierte Schiffbruch vor der Küste Libyens in diesem Jahr“, teilten das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Mittwoch mit. Unter den Opfern sollen auch 5 Kinder gewesen sein.

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Die Migranten durften nicht an Bord der „Mare Jonio“.
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NGO beklagt Rückführung von 70 Migranten nach Libyen

Die italienische NGO „Mediterranea Saving Humans“, die mit dem Rettungsschiff „Mare Jonio“ im zentralen Mittelmeer im Einsatz ist, beklagt, dass die libysche Küstenwache in der Nacht auf Samstag 70 Migranten an Bord eines Schlauchbootes vor der Küste der Stadt Misurata aufgegriffen hat. Die Migranten wurden nach Libyen zurückgeführt.

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Videokonferenz der Präsidenten Macron und Putin.
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Macron nimmt Einladung Putins nach Russland an

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat eine Einladung nach Russland von Kreml-Chef Wladimir Putin angenommen. Macron werde wahrscheinlich noch vor Ende des Jahres nach Moskau reisen, teilte der Elysée-Palast in Paris am Freitag mit. Zuvor hatten beide Präsidenten bei einer ausführlichen Videokonferenz über den Libyen-Konflikt gesprochen. Ein genaues Datum für die Reise stehe noch nicht fest.

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Russlands Außenminister Sergej Lawrow.
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Libyen-Treffen in Moskau - Lawrow fordert Ende der Kämpfe

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat bei einem Treffen mit Regierungsvertretern aus Libyen ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen in dem Bürgerkriegsland gefordert. Außerdem müsse ein innerlibyscher Dialog mit allen führenden politischen Kräften beginnen, sagte Lawrow am Mittwoch einer Mitteilung des Außenministeriums zufolge.

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