Malta

Deutschland nimmt auch Migranten vom Rettungsschiff „Alan Kurdi“ auf.
Politik  »  Migration

Deutschland nimmt Italien und Malta Bootsflüchtlinge ab

Deutschland will den Mittelmeerländern Malta und Italien wieder aus Seenot gerettete Migranten abnehmen. „Wir werden auch in diesen Fällen Migranten aufnehmen“, sagte der deutsche Innenminister Horst Seehofer (CSU) mit Blick auf zuletzt gerettete Menschen. „Die Tatsache, dass es eine Delle gab, liegt schlicht und einfach an der Corona-Entwicklung.“

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Mehr als 400 Migranten säßen auf vier privaten Schiffen vor der Mittelmeerinsel fest, manche schon länger als einen Monat. (Archivbild aus Malta)
Politik  »  Flüchtlinge

Migranten sitzen auf Touristenbooten vor Malta fest

Malta steht wegen des Festhaltens von Migranten auf Touristenbooten in der Coronakrise in der Kritik. Mehr als 400 Migranten säßen auf vier privaten Schiffen vor der Mittelmeerinsel fest, manche schon länger als einen Monat, erklärte die Hilfsorganisation SOS Mediterranee am Mittwoch. Die Touristenschiffe seien von der maltesischen Regierung gechartert worden.

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Die Hilfe kann nicht mehr garantiert werden.
Politik  »  Flüchtlinge

280 Migranten hängen vor libyscher Küste fest

Rund 280 Menschen hängen nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) im Mittelmeer auf einem Schiff der libyschen Küstenwache fest. Die Migranten seien bei der Überfahrt Richtung Europa abgefangen worden und sollten zurück in das nordafrikanische Land gebracht werden, teilte die IOM am Donnerstagabend mit. Die libyschen Behörden hätten sie aber nicht an Land gehen lassen.

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Flüchtlinge könnten mit dem Corona-Virus infiziert sein.
Politik  »  Coronakrise

Italien schließt Häfen für Flüchtlingsschiffe

Italien schließt wegen der Coronavirus-Pandemie seine Häfen für Flüchtlingsschiffe. Während des Gesundheitsnotstands könnten die Häfen nicht als sicher erachtet werden, heißt es in einem Erlass der Regierung in Rom. Daher dürften Schiffe von Hilfsorganisationen, die Flüchtlingen außerhalb italienischer Gewässer gerettet haben, nicht in Italien anlanden.

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Die Journalistin wurde im Oktober 2017 ermordet.
Politik  »  Malta

Mord an Journalistin: Ministerin zurückgetreten

Knapp eine Woche nach ihrer Vereidigung ist eine Ministerin in Malta wegen der Kontakte ihres Mannes zu einem der mutmaßlichen Drahtzieher des Mords an der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia zurückgetreten. Sie habe sich zu dem Schritt entschlossen, obwohl sie mit der Affäre nichts zu tun habe, erklärte Justyne Caruana, Ministerin für die Insel Gozo, am Montag.

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Muscat hat seinen Rücktritt für Jänner angekündigt.
Politik  »  Daphne Caruana Galizia

EU warnt Maltas Politik vor Einmischung in Ermittlungen

Die EU-Kommission hat die maltesische Regierung davor gewarnt, sich in die Ermittlungen zum Mord an der ermordeten Journalistin Daphne Caruana Galizia einzuschalten. Die für die Rechtsstaatlichkeit in den EU-Staaten zuständige Kommissionsvize Vera Jourova habe Justizminister Owen Bonnici in einem Telefongespräch vor „politischer Einmischung“ gewarnt, sagte ein Kommissionssprecher am Dienstag.

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Muscat geriet wegen dem Mord an einer Journalistin massiv unter Druck.
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Politik  »  Tötung

Mord an Journalistin: Tritt Maltas Premier Muscat zurück?

Nach der Anklage eines einflussreichen Unternehmers im Mordfall der maltesischen Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia hat Ministerpräsident Joseph Muscat am Sonntag eine Dringlichkeitssitzung mit Abgeordneten und Ministern einberufen. Dabei dürfte es um den Rücktritt des in dem Mordfall zunehmend unter Druck geratenen Regierungschefs gehen, sagten Parteivertreter Medien.

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Nach dem Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia gerät Maltas Regierung immer mehr in Bedrängnis.
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Politik  »  EU

Mord an Journalistin – Druck auf Maltas Regierung steigt

Maltas Regierung gerät wegen der Ermittlungen im Fall der ermordeten Journalistin Daphne Caruana Galizia zunehmend unter Druck. Ein unlängst in dem Fall festgenommener Geschäftsmann sieht die Hintermänner des Auftragsmordes in den obersten politischen Rängen des EU-Landes, wie aus Polizei- und Justizkreisen verlautete.

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Galizia starb am 16. Oktober 2017 bei einem Anschlag.
Politik  »  Medien

Büroleiter von Premier im Mordfall Galizia zurückgetreten

Im Zusammenhang mit dem Mord an der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia ist der Büroleiter des Regierungschefs von Malta zurückgetreten. Das teilte Ministerpräsident Joseph Muscat am Dienstag in Valletta mit. Sein bisheriger Büroleiter Keith Schembri soll Polizeikreisen zufolge verhört werden, nachdem ein Hauptverdächtiger in dem Mordfall seinen Namen genannt habe.

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