Menschenrechte

Protest gegen Kinderheirat im Libanon.
Politik  »  Menschenrechte

Jedes 5. Mädchen wird vor dem 15. Lebensjahr verheiratet

Weltweit wird nach Angaben der UNO jedes fünfte Mädchen noch vor seinem 15. Lebensjahr verheiratet. Bei der Vorstellung des diesjährigen Weltbevölkerungsberichts erklärte der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) am Montag, die Kinder würden durch diese Heiraten Opfer einer „schweren Menschenrechtsverletzung“. Jeden Tag würden rund um den Globus 33.000 Kinder verheiratet.

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Der mutmaßliche Putschversuch hatte sich gegen Erdogan gerichtet.
Politik  »  Türkei

Prozess um Putschversuch in der Türkei: Lebenslange Haftstrafen

In einem Prozess im Zusammenhang mit dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei vor 4 Jahren hat ein türkisches Gericht 121 Angeklagte zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Laut staatlicher Nachrichtenagentur Anadolu wurden gegen 86 Angeklagte lebenslange Haftstrafen mit verschärften Haftbedingungen verhängt. 35 weitere Angeklagte wurden zu einer regulären lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

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Amnesty befürchtet Eskalation der Zustände.
Politik  »  Flüchtlinge

Brutale Polizeigewalt gegen Migranten in Kroatien

Amnesty International wirft der kroatischen Grenzpolizei ein bisher nicht gesehenes Maß an Brutalität im Umgang mit Flüchtlingen und Migranten vor. Menschen, die über die Grüne Grenze aus Bosnien kommen und dabei ertappt werden, würden derart geschlagen und getreten, dass sie häufig komplizierte Knochenbrüche und schwere Wunden am Kopf erlitten, so die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag.

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Komiker Matt Lucas und David Williams als "Little Britain"-Charaktere.
Kultur  »  Medien

BBC nimmt Comedy „Little Britain“ aus Mediathek

Die BBC hat die Comedy-Serie „Little Britain“ wegen Rassismusvorwürfen aus ihrer Mediathek entfernt. „Die Zeiten haben sich geändert“, hieß es zur Begründung in einer Mitteilung der Rundfunkanstalt. Die gesellschaftskritische Parodie der britischen Komiker David Walliams und Matt Lucas wurde auch im deutschsprachigen Raum ausgestrahlt, synchronisiert von Oliver Kalkofe und Oliver Welke.

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Kronprinz Mohammed bin Salman will das Königreich öffnen.
Politik  »  Menschenrechte

Saudi-Arabien schafft Strafe des Auspeitschens ab

Saudi-Arabien hat die Strafe des Auspeitschens abgeschafft. Das geht aus einem Dokument des Obersten Gerichtshofes des erzkonservativen Königreichs hervor, das AFP am Samstag einsehen konnte. So solle künftig die Einhaltung „internationaler Menschenrechtsstandards (gegen) körperliche Bestrafung“ in Saudi-Arabien gewährleistet werden, heißt es in der Entscheidung des Gerichtshofes vom April.

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Nehberg setzte sich für bedrohte Völker ein.
Chronik  »  Sport

Abenteurer und Aktivist Rüdiger Nehberg gestorben

Der Survival-Pionier und Menschenrechtler Rüdiger Nehberg ist tot. Der als „Sir Vival“ bekannt gewordene Abenteurer und Aktivist starb am Mittwoch im Alter von 84 Jahren, wie seine Frau am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Nehberg hatte mit seinen spektakulären Aktionen als Überlebenskünstler auf dem Atlantik, im Dschungel und in der Wüste immer wieder für Aufsehen gesorgt.

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Erdogan will eine Überarbeitung des Flüchtlingsabkommens.
Politik  »  Europäische Union

Flüchtlinge: Erdogan berät mit Merkel, Macron und Johnson

Der türkischen Präsident Recep Tayyip Erdogan berät im Laufe des Tages mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Flüchtlingskrise. An der Telefonkonferenz nehmen auch der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Boris Johnson teil. Dabei werde es um eine Überarbeitung des EU-Türkei-Flüchtlingsabkommens gehen, hieß es in türkischen Regierungskreisen.

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US-Präsident Donald Trumps Regierung steht erneut unter Kritik.
Politik  »  Menschenrechte

Amnesty prangert Menschenrechtsverletzungen durch USA an

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat scharfe Kritik an der Regierung von US-Präsident Donald Trump geübt. Diese habe das Justizsystem „missbraucht“, um Verteidiger von Menschenrechten und Migranten zu schikanieren und bei der Verschärfung des Asylrechts Völkerrecht gebrochen, schreibt Amnesty im am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht zu Amerika.

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Do war der Führung Vietnams stets ein Dorn im Auge.
Politik  »  Menschenrechte

Menschenrechtler Thich Quang Do gestorben

Der mehrfach für den Friedensnobelpreis nominierte buddhistische Mönch und Menschenrechtler Thich Quang Do ist am Samstag im Alter von 93 Jahren in Vietnam gestorben. Das teilte die von der Regierung verbotene Vereinigte Buddhistische Kirche von Vietnam (UBCV), die Do leitete, am Sonntag mit. Do lebte seit 2003 de facto unter Hausarrest in einem Kloster in Ho-Chi-Minh-Stadt im Süden Vietnams.

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Syrien zählt zu den für Kinder gefährlichsten Ländern.
Chronik  »  Konflikte

Jedes 6. Kind wächst in einem Konfliktgebiet auf

Jedes 6. Kind weltweit wächst nach Angaben der Kinderrechtsorganisation Save the Children in einem Konfliktgebiet auf. 2018 hätten insgesamt 415 Millionen Kinder in Konfliktgebieten gelebt, 34 Prozent mehr als 2010, heißt es in dem Bericht „Krieg gegen Kinder“, den die Organisation am Donnerstag anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz veröffentlicht. 170 Mio. davon leben in Afrika.

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Das Weltwirtschaftsforum findet einmal jährlich in Davos statt.
Wirtschaft  »  Armut

Schere zwischen Arm und Reich geht auseinander

Der Unterschied zwischen Arm und Reich in der Welt ist laut der Hilfsorganisation Oxfam weiterhin dramatisch hoch, die Schere geht weiter auseinander. Auch die Vermögenskonzentration habe an der Spitze im vergangenen Jahr weiter zugenommen, betonte die Organisation bei der Vorstellung ihres Ungleichheitsberichts kurz vor Beginn der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos.

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Mehr als eine Million Uiguren sollen sich in den Lagern befinden.
Politik  »  Konflikte

China will weiter Uiguren in umstrittenen Lagern ausbilden

Trotz weltweiter Kritik will die chinesische Regierung weiterhin die Bevölkerung der Unruheprovinz Xinjiang in umstrittenen Lagern „ausbilden“. „Mit Hilfe der Regierung“ hätten Schüler „sichere Arbeitsplätze“ erlangt und „ihre Lebensqualität verbessert“, sagte der Vorsitzende der Provinz, Shohrat Zakir, am Montag bei einer Pressekonferenz.

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Muslimische Uiguren werden in China unterdrückt.
Politik  »  Konflikte

Peking droht USA wegen Uiguren-Sanktionsgesetz

Wegen der Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren in China droht eine neue Spirale von Sanktionen und Gegensanktionen zwischen Peking und Washington. Das US-Repräsentantenhaus beschloss mit großer Mehrheit einen Gesetzentwurf, in dem Sanktionen gegen ranghohe chinesische Regierungsvertreter wegen des Umgangs mit den Uiguren gefordert werden.

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