Militärintervention

Premier Abiy ist im Kriegszustand mit der Region Tigray.
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Äthiopien: Massaker mit vielen Toten in Tigray

Im Konflikt in der äthiopischen Region Tigray sollen nach Angaben von Amnesty International zahlreiche Zivilisten beim Überfall auf eine Stadt getötet worden sein. Die Menschenrechtsorganisation teilte am Donnerstag unter Berufung auf von ihr geprüfte Augenzeugenberichte, Fotos und Videos mit, dass „dutzende“ und „wahrscheinlich hunderte“ Menschen in der Stadt Mai-Kadra im Südwesten von Tigray einem „Massaker“ zum Opfer gefallen seien.

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Syrien steht vor der größten Hungerskrise seit dem Kriegsbeginn 2011 – auch wegen der Corona-Pandemie.
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Syrien droht die größte Hungerkrise seit Kriegsbeginn

In Syrien droht eine Hungerkrise von ungeahntem Ausmaß: Mit rund 9,3 Millionen Menschen leiden mehr Syrer unter Armut und Mangelernährung als jemals zuvor seit Beginn des Krieges vor 9 Jahren, teilte das World Food Programme (WFP) der UNO nach Angaben der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Freitag auf einer Konferenz der Geberländer in Damaskus mit, wie Kathpress meldet.

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Es kommt wieder zu Gefechten im Rebellengebiet.
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Idlib: Erster Toter bei Luftangriff seit Waffenruhe-Beginn

Erstmals seit Beginn einer Waffenruhe in Syriens Rebellengebiet Idlib vor rund 3 Monaten ist bei Luftangriffen ein Zivilist ums Leben gekommen. Der Mann sei bei schweren Bombardierungen in der Nacht auf Dienstag im Süden der Region getötet worden, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Sie machte Russlands Luftwaffe dafür verantwortlich.

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Bildung sei für die syrischen Kinder „die einzige Chance auf eine bessere Zukunft“.
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Syrien: Viele Schulen wegen Kämpfen nicht nutzbar

Im Konflikt in Syrien geraten auch Schulen immer wieder in die Schusslinie: Wie die Kinderrechtsorganisation Save the Children am Dienstag mitteilte, wurden seit der Eskalation der Kämpfe in der Provinz Idlib vor knapp einem Jahr mehr als die Hälfte der Schulen in der Region im Nordwesten Syriens zerstört oder sind aus anderen Gründen nicht mehr nutzbar.

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Die Gegend ist weiterhin äußerst unsicher.
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NGO: Kriegsverbrechen von allen Seiten in Syrien

In der nordsyrischen Konfliktregion Idlib begehen laut der Hilfsorganisation World Vision alle Seiten Kriegsverbrechen. Keine Konfliktpartei halte sich an internationales humanitäres Recht, sagte deren Syrien-Koordinatorin Marianna von Zahn am Samstag. Zwar seien die Luftangriffe derzeit zurückgegangen, doch die Menschen hätten Angst, in ihre Städte und Häuser zurückzukehren.

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Alltag in Idlib.
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Türkei droht Syrien im UNO-Sicherheitsrat mit harter Tour

Nach der jüngsten Eskalation des Konflikts zwischen Syrien und dem NATO-Mitglied Türkei hat sich der UNO-Sicherheitsrat hat sich in einer Sondersitzung mit der Lage in Syrien befasst. Die Türkei erklärte, sie wolle keinen Krieg, werde aber nicht davor zurückschrecken, sollte die Sicherheit des Landes gefährdet werden. Die meisten Mitglieder des 15-köpfigen Gremiums forderten zur Waffenruhe auf.

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Die Kämpfe veranlassen Hunderttausende zur Flucht.
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Syrische Streitkräfte kontrollieren Gebiete um Aleppo

Die syrische Armee kontrolliert eigenen Angaben zufolge mittlerweile weite Teile der Gebiete um die Stadt Aleppo im Nordwesten des Landes. Die Streitkräfte von Präsident Bashar al-Assad setzten ihre Offensive fort und würden Rebellengruppen auslöschen, „wo immer sie sich befinden“, erklärte das Militär am Montag. Unterstützt wird die Offensive von russischen Luftangriffen.

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600.000 Menschen sind in der Region um Idlib auf der Flucht.
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Eskalation in Idlib: UN bekräftigen Ruf nach Waffenruhe

Angesichts eskalierender Spannungen im syrischen Rebellengebiet Idlib haben die Vereinten Nationen ihre Rufe nach einem neuen Anlauf für eine Waffenruhe bekräftigt. Bei einer aktuell angesetzten Sitzung des UN-Sicherheitsrates beschrieben der UN-Vermittler für Syrien, Geir Pedersen, und UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock am Mittwoch ein düsteres Bild von der Lage vor Ort.

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Erdogan will "die Dinge selbst in die Hand nehmen".
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Erdogan stellt Syrien Ultimatum für Rückzug in Idlib

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die syrischen Regierungstruppen aufgefordert, sich von türkischen Beobachtungsposten in der nordwestsyrischen Provinz Idlib bis Ende des Monats zurückzuziehen. Sollten die Regierungstruppen der Forderung nicht nachkommen, werde die Türkei „die Dinge selbst in die Hand nehmen“, sagte Erdogan bei einer Kabinettssitzung am Mittwoch in Ankara.

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Erdogan ist von Russland enttäuscht.
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Erdogan wirft Russland Wortbruch in Syrien vor

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Russland vorgeworfen, sich nicht an mit Ankara getroffene Absprachen zu Syrien zu halten. Nach derzeitigem Stand sei Moskau den Vereinbarungen von Astana und Sotschi „nicht treu“, sagte Erdogan nach Angaben der Kommunikationsbehörde vom Mittwoch auf dem Rückflug von einer Afrikareise.

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