Militärputsch

Abdalla Hamdok steht der sudanesischen Übergangsregierung vor.
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Sudanesische Regierung vereitelt Putschversuch

Im Sudan hat die Regierung nach eigenen Angaben einen Putschversuch vereitelt und Unterstützer des langjährigen Ex-Machthabers Omar al-Bashir dafür verantwortlich gemacht. Teile des Militärs sowie Zivilisten hätten „umfangreiche Vorbereitungen“, für den Umsturzversuch getroffen und unter anderem Nationalstraßen blockiert, sagte Ministerpräsident Abdalla Hamdok am Dienstag in einer im Fernsehen übertragenen Rede.

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Brennende Häuser bei einem früheren Protest gegen die Junta.
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Anschlag und Feuergefecht in Myanmar – mehrere Tote

Bei einem Bombenanschlag auf einen Militärkonvoi in Myanmar und einem anschließenden Feuergefecht sind mehrere Menschen getötet worden. Gegner der Militärjunta hätten die Sicherheitskräfte am Freitag mit einer selbst gebauten Bombe in einem Vorort von Yangon angegriffen, erklärte die Militärregierung am Samstag. Bei einem anschließenden Schusswechsel seien ein Soldat und ein Angreifer verletzt und weitere der „Terroristen“ getötet worden.

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Solidaritätsaktion mit entmachteten Regierungschefin.
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Blumenstreik zu Suu Kyis Geburtstag in Myanmar

In Myanmar haben am Samstag zahlreiche Menschen zum Zeichen ihrer Unterstützung für die entmachtete und festgesetzte Regierungschefin Aung San Suu Kyi mit Blumen im Haar demonstriert. Anlass für den landesweiten sogenannten „Blumenstreik“ war der 76. Geburtstag der beliebten Politikerin, die sich meist mit frischen Blumen im Haar präsentiert, wie örtliche Medien berichteten.

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Min Aung Hlaing, Chef der Militärführung.
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Fast 250.000 Vertriebene durch Militärgewalt in Myanmar

Durch das harte Vorgehen der Sicherheitskräfte in Myanmar seit dem Militärputsch am 1. Februar sind fast 250.000 Menschen aus ihren Heimatorten vertrieben worden. Das teilte der UNO-Beauftragte Tom Andrews am Mittwoch mit. „Die Welt muss sofort handeln, um dieser humanitären Katastrophe zu begegnen“, forderte er. Nach Angaben einer Menschenrechtsgruppe vor Ort wurden beim brutalen Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten seit dem Putsch über 700 Menschen getötet.

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Proteste im Land gehen weiter.
Politik  »  Myanmar

Ostereier als Symbol der Proteste gegen Putsch in Myanmar

In Myanmar haben Demonstranten Ostereier zum Symbol ihres Widerstandes gegen die Militärregierung gemacht. Obwohl das Land überwiegend buddhistisch geprägt ist, verbreiteten Menschen am Sonntag in den sozialen Medien Fotos von Ostereiern mit Slogans gegen den Putsch am 1. Februar. Auch auf Kundgebungen forderten zahlreiche Demonstranten die Rückkehr zur Demokratie.

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An und für sich war in Hpa-an ein "stiller Streik" geplant.
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Wieder Schüsse auf Demonstranten in Myanmar

Im Osten von Myanmar haben Sicherheitskräfte nach Angaben von Augenzeugen erneut das Feuer auf Demonstranten eröffnet. In der Stadt Hpa-An im Teilstaat Karen (Kayin) hätten die Polizisten sowohl Gummigeschosse als auch scharfe Munition gegen Protest-Teilnehmer eingesetzt, sagte ein Demonstrant am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Insgesamt seien rund 50 Schüsse gefallen, ein Student sei am Oberschenkel getroffen worden und werde medizinisch behandelt.

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Wieder muss ein Opfer der Militärdiktatur beigesetzt werden.
Politik  »  Demonstrationen

Mindestens 33 Tote bei Protesten in Myanmar am Wochenende

Zehntausende Menschen haben in Myanmar Augenzeugen zufolge auch am Wochenende gegen den Militärputsch in dem südostasiatischen Land vom Februar protestiert. Mindestens 33 Personen wurden Medien und Teilnehmern zufolge zwischen Freitagabend und Sonntag getötet, als das Militär und die Polizei in verschiedenen Städten gegen die Demonstranten vorgingen. Amnesty International (AI) verurteilte die zunehmenden Repressionsmaßnahmen gegen Journalisten scharf.

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Menschen lassen sich nicht einschüchtern.
Politik  »  Putsch

Zehntausende protestieren erneut gegen Militär in Myanmar

In Myanmar haben landesweit wieder Zehntausende Menschen gegen den Militärputsch vor gut einem Monat demonstriert. Dabei kam es am Sonntag auch wieder zu einem gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte. In der Stadt Bagan löste die Polizei Proteste mit Schüssen auf. In der Wirtschaftsmetropole Yangon (früher Rangun) führte das Militär in der Nacht Razzien gegen Mitglieder der Partei der entmachteten Politikerin Aung San Suu Kyi durch, wie Vertreter der NLD bestätigten.

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Die Polizei setzte Tränengas und Blendgranaten ein.
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Weiter hartes Vorgehen gegen Regierungsgegner in Myanmar

In Myanmar ist das Militär erneut hart gegen Demonstranten vorgegangen. In Yangon, der größten Stadt des südostasiatischen Landes, feuerten Sicherheitskräfte am Samstag Tränengas und Blendgranaten ab, um Proteste gegen den Militärputsch vor einem Monat aufzulösen, wie lokale Medien berichteten. Angaben zu Opfern lagen nicht vor. In der Nacht auf Sonntag (Ortszeit) gab es Razzien der Sicherheitskräfte bei Regierungsgegnern in Yangon. Dabei fielen Augenzeugen zufolge Schüsse.

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Demokratie-Aktivisten in Myanmar versuchen, sich so gut wie möglich zu schützen.
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Weiterer Toter bei Protesten in Myanmar

Die Sicherheitskräfte in Myanmar haben am Freitag erneut zahlreiche Proteste gegen den Militärputsch mit Gewalt niedergeschlagen. Unter anderem setzten sie dabei wieder Tränengas und Gummigeschoße ein, berichteten lokale Medien und Augenzeugen in verschiedenen Teilen des Landes. In der nördlichen Stadt Mandalay soll mindestens ein Mann getötet worden sein. Ein örtlicher Journalist bestätigte, dass das Opfer von einem Geschoss im Nacken getroffen wurde.

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Festnahmen bei Protesten in Rangun.
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Erneutes Vorgehen gegen Demonstranten in Myanmar

In Myanmar sind Sicherheitskräfte am Samstag erneut gewaltsam gegen Demonstranten vorgegangen. In der größten Stadt Rangun feuerte die Polizei an mehreren Orten, an denen sich die Demonstranten zu Kundgebungen gegen die Junta versammelt hatten, Schüsse ab und nahm Teilnehmer fest, wie Augenzeugen berichteten.

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Das Militär versuchte die Proteste gewaltsam niederzuschlagen.
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Facebook sperrt sämtliche Konten des Militärs in Myanmar

Facebook hat sämtliche Konten des Militärs in Myanmar gesperrt. Wegen des Einsatzes massiver Gewalt gegen friedliche Demonstranten seien alle verbliebenen Konten mit Verbindung zur Armee gesperrt worden, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit. Der sofort in Kraft tretende Schritt gelte für das Militär und von den Streitkräften kontrollierte Organisationen auf Facebook und Instagram.

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Die G7 fordern die Freilassung der De-Facto-Regierungschefin  Aung San Suu Kyi.
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Erneut scharfe Kritik an Militär in Myanmar

Nach der größten Protestaktion in Myanmar seit dem Putsch vor 3 Wochen wird auch die internationale Kritik an der Militärjunta immer lauter. Sowohl die 7 führenden Industriestaaten (G7) als auch UNO-Generalsekretär Antonio Guterres verurteilten am Dienstag die Gewalt gegen die Demokratiebewegung scharf. Die G7 drohten in einer gemeinsamen Erklärung mit Konsequenzen.

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Die 20-jährige Mya Thwate Thwate Khaing starb im Krankenhaus.
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Symbolfigur der Proteste in Myanmar gestorben

Bei den Protesten nach dem Militärputsch in Myanmar gibt es ein erstes Todesopfer. Mehr als eine Woche, nachdem ihr bei einer Demonstration in Naypyidaw in den Kopf geschossen wurde, starb eine 20-Jährige am Freitag im Krankenhaus. Die 20-jährige Mya Thwate Thwate Khaing war seit dem Vorfall zu einer Symbolfigur der Proteste geworden. Ihr Tod löste große Anteilnahme im Land aus.

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Aung San Suu Kyi wurde beim Militärputsch in Myanmar festgenommen.
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Militärputsch in Myanmar - Forderungen nach Reaktion

Nach dem Militärputsch in Myanmar mehren sich die Forderungen nach einer entschlossenen internationalen Reaktion. US-Präsident Joe Biden drohte den neuen Machthabern im früheren Birma Sanktionen an. Auch der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für Menschenrechte in Myanmar, Tom Andrews, forderte strikte Maßnahmen wie etwa ein Waffenembargo für das Land. Am Dienstag (16.00 Uhr MEZ) berät der UN-Sicherheitsrat in New York über die Lage in dem südostasiatischen Land.

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