Minderheiten

Kann es zu einer Beilegung des Streits kommen?
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Dialogforum zur Beilegung des Katalonienkonflikts eröffnet

Meilenstein im katalanischen Unabhängigkeits-Konflikt: Knapp zweieinhalb Jahre nach dem „heißen Herbst“ von 2017 in der abtrünnigen Region im Nordosten Spaniens ist am Mittwoch in Madrid auf höchster Ebene ein Dialogforum zur Beilegung des Streits eröffnet worden. Sprecher der linken Zentralregierung betonten, man könne zwar keine kurzfristigen Ergebnisse erwarten.

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Demonstranten bekundeten ihre Solidarität mit den Uiguren.
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Polizei löst erste Demonstration in Hongkong für Uiguren auf

Die Polizei in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong hat die erste Demonstration für die in Festlandchina unterdrückte muslimische Minderheit der Uiguren gewaltsam aufgelöst. Die Polizisten schritten am Sonntag ein, nachdem bei der zunächst friedlichen Kundgebung einige Demonstranten eine chinesische Flagge von einem Regierungsgebäude zerrissen und versuchten, diese zu verbrennen.

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Puigdemont konnte sein EU-Mandat bisher nicht antreten.
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EU-Parlament: Katalanische Separatisten akkreditieren sich

Zwei katalanische Unabhängigkeitsbefürworter haben sich am Freitag als Abgeordnete für das Europaparlament akkreditiert, nachdem der Europäische Gerichtshof die Blockade ihrer Mandate durch Spanien als rechtswidrig verworfen hatte. Der frühere katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont und sein einstiger Gesundheitsminister Toni Comín wurden diesbezüglich vorstellig.

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Mehr als eine Million Uiguren sollen sich in den Lagern befinden.
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China will weiter Uiguren in umstrittenen Lagern ausbilden

Trotz weltweiter Kritik will die chinesische Regierung weiterhin die Bevölkerung der Unruheprovinz Xinjiang in umstrittenen Lagern „ausbilden“. „Mit Hilfe der Regierung“ hätten Schüler „sichere Arbeitsplätze“ erlangt und „ihre Lebensqualität verbessert“, sagte der Vorsitzende der Provinz, Shohrat Zakir, am Montag bei einer Pressekonferenz.

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Muslimische Uiguren werden in China unterdrückt.
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Peking droht USA wegen Uiguren-Sanktionsgesetz

Wegen der Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren in China droht eine neue Spirale von Sanktionen und Gegensanktionen zwischen Peking und Washington. Das US-Repräsentantenhaus beschloss mit großer Mehrheit einen Gesetzentwurf, in dem Sanktionen gegen ranghohe chinesische Regierungsvertreter wegen des Umgangs mit den Uiguren gefordert werden.

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Demonstranten protestierten vor dem Hauptbahnhof.
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Erneut Demonstrationen in Barcelona

Hunderte katalanische Unabhängigkeitsbefürworter haben am Montagabend vor dem Hauptbahnhof von Barcelona demonstriert und versucht, die Ein- und Ausgänge zu blockieren. In der Region im Nordosten Spaniens kommt es seit der Verkündung der Gerichtsurteile gegen neun Separatistenführer Mitte Oktober immer wieder zu massiven Protesten.

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Freier Zugang für Bachelet wird gefordert.
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23 Länder kritisieren China wegen Uiguren

23 Länder haben China wegen seiner Unterdrückung der Minderheit der Uiguren kritisiert. Die chinesische Regierung solle „von der willkürlichen Inhaftierung von Uiguren und Angehörigen anderer muslimischer Gemeinschaften Abstand nehmen“, hieß es am Dienstag in einer gemeinsamen Stellungnahme der USA, von Großbritannien, Deutschland und 20 anderen Staaten vor den Vereinten Nationen in New York.

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Demonstranten fordern Unabhängigkeit Kataloniens.
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Neue Ausschreitungen in Barcelona

Trotz Aufrufen zum Gewaltverzicht ist es in Barcelona wieder zu Ausschreitungen gekommen. Junge Demonstranten setzten am Donnerstagabend im Zentrum der katalanischen Großstadt Barrikaden in Brand und warfen Molotowcocktails auf die Polizei, wie Journalisten vor Ort berichteten. Sie forderten dabei mit lauten Rufen eine Unabhängigkeit Kataloniens.

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Quim Torra.
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Kataloniens Regionalchef droht mit neuem Referendum

Der katalanische Regionalpräsident Quim Torra hat als Reaktion auf die harten Urteile gegen neun Separatistenführer mit einem neuen Abspaltungsreferendum in der Region im Nordosten Spaniens gedroht. „Wenn wir für die Aufstellung von Urnen zu 100 Jahren Gefängnis verurteilt werden, dann ist die Antwort klar: Man muss erneut Urnen für die Selbstbestimmung aufstellen“, sagte Torra am Donnerstag.

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Es kam in mehreren Orten Kataloniens zu Zusammenstößen mit der Polizei.
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Brennende Straßen bei Protesten in Katalonien

Bei neuen Protesten in der spanischen Region Katalonien gegen die Urteile für 9 Separatistenführer ist es in der Nacht auf Mittwoch zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Teils vermummte Demonstranten setzten Medienberichten zufolge unter anderem in der Regionalhauptstadt Barcelona Barrikaden und Kartons in Brand, warfen Gegenstände und beschimpften Polizisten.

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110 Flüge wurden gestrichen.
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75 Verletzte bei Protesten am Flughafen von Barcelona

Bei den Protesten am Flughafen von Barcelona nach der Verurteilung von Anführern der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung sind 75 Menschen verletzt worden. Das gaben die Rettungsdienste des Flughafens am Montagabend bekannt, ohne Angaben zur Schwere der Verletzungen zu machen. Demonstranten hatten sich am Flughafen heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert.

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Ein älterer Uigur mit Bart - Symbolbild
Chronik  »  China

China: Sechs Jahre Haft für langen Bart

In China muss ein Angehöriger der muslimischen Minderheit der Uiguren sechs Jahren hinter Gitter, weil er sich einen Bart wachsen ließ. Seine Frau sei wegen des Tragens von Schleier und Burka zu zwei Jahren Haft verurteilt worden, berichtete die Zeitung „China Youth Daily“ am Sonntag.

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