Mord

Saman Abbas wurde nur 18 Jahre alt.
Chronik  »  Italien

Samans Bruder sagt, Onkel sei ihr Mörder

Die 18-jährige Pakistanerin Saman Abbas, die seit Anfang Mai aus ihrer Wohngemeinde Novellara in der Provinz Reggio Emilia verschwunden ist, ist von ihrem Onkel getötet worden, weil sie eine Zwangsehe mit einem älteren Mann in Pakistan abgelehnt hatte. Dies bestätigte ihr 16-jähriger Bruder gestern vor der ermittelnden Staatsanwaltschaft. Der Bruder spricht fließend Italienisch und antwortete auf alle Fragen der Ermittler.

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In diesem Bereich am Innufer in Kufstein/Endach ist die Leiche entdeckt worden. Video: Apa
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Chronik  »  Kufstein

Leiche am Inn gefunden: Mutmaßlicher Täter „wollte ins Gefängnis“

In Kufstein ist Montagabend am Innufer die Leiche eines etwa 70-jährigen Mannes entdeckt worden. Er kam gewaltsam zu Tode, laut dem Landeskriminalamt wies er mehrere Stichwunden am Oberkörper und im Halsbereich auf. Bei dem Täter soll es sich um einen in Kufstein wohnhaften 29-Jährigen handeln. Dieser stellte sich noch am Abend der Polizei, räumte die Tat ein und bestätigte sie anschließend noch einmal in einer Vernehmung.

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Eine unfassbare Tragödie.
Chronik  »  Kriminalität

3 Menschen bei Rom erschossen – auch Schütze tot

2 Kinder und ein älterer Mann sind nahe Rom erschossen worden – und auch der mutmaßliche Schütze ist tot. Die Tat geschah in Ardea, etwa 40 Kilometer südlich der italienischen Hauptstadt. Ein Mann schoss dort Medienberichten zufolge mit einer Waffe um sich. Danach verschanzte er sich in einer Wohnung. Auf Fernsehbildern waren Spezialkräfte der Carabinieri zu sehen, die sich in der Straße positionierten und später die Wohnung stürmten. Dort wurde der Täter tot gefunden.

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Guido Zingerle: An Grausamkeit kaum zu übertreffen.
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Chronik  »  Mordfälle in Südtirol

Bestialische Morde: Heute vor 75 Jahren tötete Guido Zingerle zum 1. Mal

Der Fall Guido Zingerle ist eines der tragischsten und dunkelsten Kapitel der Südtiroler Kriminalgeschichte. Guido Zingerle, besser bekannt als das „Ungeheuer von Tirol“ lauerte seinen Opfern im Wald auf, verschleppte sie in Höhlen und mordete auf bestialische Weise. Vor 75 Jahren zum ersten Mal. Seine grausamen Verbrechen lassen einen auch Jahrzehnte später noch erschaudern und fassungslos zurück. + von Verena Stefenelli

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Betroffene Frauen sollen sich verstärkt an die Polizei wenden.
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Chronik  »  Verbrechen

Österreich: Regierung schnürt nach Frauenmorden Maßnahmenpaket

Nach der Serie an Frauenmorden in Österreich haben die zuständigen Minister am Montag ein Maßnahmenpaket gegen die Gewalt in der Privatsphäre präsentiert. So soll künftig der Datenaustausch zwischen den einzelnen Einrichtungen verbessert, die Fallkonferenzen verstärkt und die Tatmotive besser durchleuchtet werden. Zudem soll jede Polizeiinspektion in ganz Österreich über speziell ausgebildete Präventionsbeamte verfügen, kündigte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) an.

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Die ermordete Reporterin Kim Wall wäre am heutigen Dienstag 34 Jahre alt geworden.
Chronik  »  Erinnerung

Kim-Wall-Stipendien an Journalistinnen in Rom, Indien und Südafrika

Im Namen der ermordeten schwedischen Reporterin Kim Wall werden dieses Jahr 3 junge Journalistinnen bei ihrer Arbeit durch Stipendien unterstützt. Die Fördermittel des Kim-Wall-Gedächtnisfonds gehen diesmal an die derzeit in Rom arbeitende Stefania D'Ignoti, an Bhavya Dore aus Indien und an die im südafrikanischen Johannesburg lebende Bongani Siziba aus Simbabwe, wie die International Women's Media Foundation (IWMF) am Dienstag gemeinsam mit Walls Familie mitteilte.

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Mehrere Indizien deuten laut derzeitigem Ermittlungsstand darauf hin, dass Benno Neumair den Doppelmord an seinen Eltern geplant haben könnte.
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Chronik  »  Fall Perselli/Neumair

Falsche Fährten gelegt: War die Tat geplant?

Falsche Schuhe für die Hundenasen, ein bei der Rombrücke deponiertes Handy, blank geputzte Fliesenfugen und der Plan, nach Indien zu fahren: In den Stunden nach dem Doppelmord soll Benno Neumair laut Ermittlungen beim Versuch, die Fahnder in die Irre zu führen, planmäßig vorgegangen sein. Dass die Tat selbst auch geplant und nicht aus dem Affekt heraus geschehen sein könnte – dafür gibt es zumindest Indizien.

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