Myanmar

Proteste im Bundesstaat Shan.
Politik  »  Proteste

Tausende Demonstranten rufen in Myanmar zu „Frühlingsrevolution“ auf

In Myanmar sind am Sonntag erneut Tausende Menschen gegen die Militärjunta auf die Straße gegangen. In Yangon riefen die überwiegend jugendlichen Demonstranten zu einer „Frühlingsrevolution“ auf, wie AFP-Reporter berichteten. In Hsipaw im nördlich gelegenen Bundesstaat Shan kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Laut lokalen Medienberichten kamen mindestens 5 Demonstranten ums Leben, wie die dpa berichtete.

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ASEAN bespricht die Krise in Myanmar.
Politik  »  Myanmar

Viel Kritik vor ASEAN-Sondergipfel zur Krise in Myanmar

Knapp 3 Monate nach dem Militärputsch in Myanmar will die Vereinigung Südostasiatischer Staaten (ASEAN) am Samstag bei einem Sondergipfel über die schwere Krise in ihrem Mitgliedsland beraten. Im Vorfeld gibt es viel Kritik, weil zu dem Treffen auch der Junta-Chef Min Aung Hlaing in der indonesischen Hauptstadt Jakarta erwartet wird.

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Min Aung Hlaing, Chef der Militärführung.
Politik  »  Myanmar

Fast 250.000 Vertriebene durch Militärgewalt in Myanmar

Durch das harte Vorgehen der Sicherheitskräfte in Myanmar seit dem Militärputsch am 1. Februar sind fast 250.000 Menschen aus ihren Heimatorten vertrieben worden. Das teilte der UNO-Beauftragte Tom Andrews am Mittwoch mit. „Die Welt muss sofort handeln, um dieser humanitären Katastrophe zu begegnen“, forderte er. Nach Angaben einer Menschenrechtsgruppe vor Ort wurden beim brutalen Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten seit dem Putsch über 700 Menschen getötet.

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Angehörige warten auf den Bus mit freigelassenen Häftlingen.
Politik  »  Kriminalität

Myanmar lässt Tausende Häftlinge frei

In Myanmar hat die Militärregierung in einer Amnestie anlässlich der traditionellen Neujahrsfeiern am Samstag mehr als 23.000 Häftlinge freigelassen. Demokratieaktivisten, die im Zuge der Proteste gegen den Militärputsch am 1. Februar festgenommen worden waren, dürften aber kaum darunter sein. Die meisten dieser Freigelassenen seien vor dem 1. Februar inhaftiert worden, sagte der Sprecher der Gefängnisbehörde, Kyaw Tun Oo, der Nachrichtenagentur Reuters am Telefon.

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Der prominente Sänger Paing Takhon nahm an Protesten teil.
Politik  »  Demonstration

Bekannter Sänger und Schauspieler in Myanmar festgenommen

Der bekannte myanmarische Schauspieler und Sänger Paing Takhon, der sich dem Protest gegen die Militärjunta angeschlossen hatte, ist festgenommen worden. Der 24-Jährige wurde am Donnerstag aus dem Haus seiner Mutter in der Wirtschaftsmetropole Yangon abgeführt, wie örtliche Medien berichteten. Über die offiziellen Gründe seiner Festnahme wurde zunächst nichts bekannt.

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Proteste im Land gehen weiter.
Politik  »  Myanmar

Ostereier als Symbol der Proteste gegen Putsch in Myanmar

In Myanmar haben Demonstranten Ostereier zum Symbol ihres Widerstandes gegen die Militärregierung gemacht. Obwohl das Land überwiegend buddhistisch geprägt ist, verbreiteten Menschen am Sonntag in den sozialen Medien Fotos von Ostereiern mit Slogans gegen den Putsch am 1. Februar. Auch auf Kundgebungen forderten zahlreiche Demonstranten die Rückkehr zur Demokratie.

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Bilder von den Massenprotesten in Myanmar von einer anonymen Quelle.
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UNO: Myanmars Militär verantwortlich für Massenmord

Der UNO-Sondergesandte für Menschenrechte in Myanmar, Tom Andrews, hat dem Militär des Landes „Massenmord“ an seiner eigenen Bevölkerung vorgeworfen. Andrews reagierte damit in der Nacht auf Sonntag auf Berichte, wonach am Samstag mehr als 100 Menschen bei Demonstrationen gegen das Militär getötet worden waren. Dabei sollen Sicherheitskräfte mit scharfer Munition und gezielten Kopfschüssen gegen unbewaffnete Zivilisten, Kinder und medizinisches Personal vorgegangen sein.

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Die Gewalt in Myanmar nimmt weiter zu.
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UNO: Blutigster Tag seit Putsch bei Protesten in Myanmar

In Myanmar sind bei landesweiten Demonstrationen gegen das Militär mehr als 114 Menschen getötet worden. Das berichtete die Zeitung „Myanmar Now“ am Samstag unter Berufung auf Zahlen aus 44 Städten. Dagegen sprach die Zeitung „The Irrawaddy“ von 59 Toten, unter ihnen drei Kinder im Alter von 7, 10 und 13 Jahren. Nach Angaben der Vereinten Nationen ist es der „blutigste Tag“ seit dem Putsch Anfang Februar.

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An und für sich war in Hpa-an ein "stiller Streik" geplant.
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Wieder Schüsse auf Demonstranten in Myanmar

Im Osten von Myanmar haben Sicherheitskräfte nach Angaben von Augenzeugen erneut das Feuer auf Demonstranten eröffnet. In der Stadt Hpa-An im Teilstaat Karen (Kayin) hätten die Polizisten sowohl Gummigeschosse als auch scharfe Munition gegen Protest-Teilnehmer eingesetzt, sagte ein Demonstrant am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Insgesamt seien rund 50 Schüsse gefallen, ein Student sei am Oberschenkel getroffen worden und werde medizinisch behandelt.

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