Naturphänomen

Stephan Hillebrand hat am Montagnachmittag auf einer Obstwiese in Marling einen sogenannten Staubteufel gefilmt.Wie entstehen Staubteufel?"Im Frühjahr und vor allem im Sommer heizen sich sandige Böden extrem auf, viel stärker als zum Beispiel Grasoberflächen", sagt der Marlinger Hobby-Meteorologe Florian Schmalzl. "Die warme Luft über der Sandoberfläche steigt schlagartig auf und trifft auf kühlere Luft. Es entstehen Turbulenzen." Ändert sich die Windrichtung mit zunehmender Höhe, so gerät die Luft in Rotation und es können ein Wirbel und in weiterer Folge ein Staubteufel entstehen. "Diese Staubteufel, auch Kleintromben genannt, haben bei uns meist eine sehr kurze Lebenszeit - nur einige Sekunden bis wenige Minuten", weiß Schmalzl. Häufiger kommen sie in Wüstengegenden vor, dort halten sie sich auch deutlich länger (auch mehr als eine halbe Stunde) und fallen stärker aus. In Ausnahmefällen sind in solchen Kleintromben Windgeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern möglich.
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Staubteufel in Marling: ein beeindruckendes Phänomen

Stephan Hillebrand hat am Montagnachmittag auf einer Obstwiese in Marling einen sogenannten Staubteufel gefilmt. Wie entstehen Staubteufel? "Im Frühjahr und vor allem im Sommer heizen sich sandige Böden extrem auf, viel stärker als zum Beispiel Grasoberflächen", sagt der Marlinger Hobby-Meteorologe Florian Schmalzl. "Die warme Luft über der Sandoberfläche steigt schlagartig auf und trifft auf kühlere Luft. Es entstehen Turbulenzen." Ändert sich die Windrichtung mit zunehmender Höhe, so gerät die Luft in Rotation und es können ein Wirbel und in weiterer Folge ein Staubteufel entstehen. "Diese Staubteufel, auch Kleintromben genannt, haben bei uns meist eine sehr kurze Lebenszeit - nur einige Sekunden bis wenige Minuten", weiß Schmalzl. Häufiger kommen sie in Wüstengegenden vor, dort halten sie sich auch deutlich länger (auch mehr als eine halbe Stunde) und fallen stärker aus. In Ausnahmefällen sind in solchen Kleintromben Windgeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern möglich.

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Die Meerestiere wurden seit Montag an Land gespült.
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Letzter überlebender Wal vor Tasmanien geborgen

Vor der Küste Tasmaniens haben Helfer zwischen den Kadavern von Hunderten gestrandeten Grindwalen ein letztes überlebendes Tier geborgen. Es sei „absolut erstaunlich“, dass der Wal 6 Tage nach Entdeckung der Massenstrandungen noch gelebt habe, sagte ein Sprecher der Umweltschutzbehörde am Sonntag. Nach seinen Angaben konnten 110 der rund 470 gestrandeten Wale gerettet werden.

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