Pressefreiheit

Kritiker befürchten ein Ende vieler Online-Plattformen im Iran.
Politik  »  Zensur

Irans Parlament beschließt noch mehr Internetzensur

Nach langem Hin und Her zwischen Gegnern und Befürwortern hat das iranische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das die Internetzensur im Land noch weiter verschärfen wird. 121 der 209 anwesenden Abgeordneten stimmten am Mittwoch für das neue Gesetz, das jedoch laut Verfassung noch vom sogenannten Wächterrat bestätigt werden muss.

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Mexiko mit acht Ermordeten das gefährlichste Land.
Politik  »  Medien

Reporter ohne Grenzen: Mindestens 50 Journalisten im Jahr 2020 getötet

Mindestens 50 Menschen sind in diesem Jahr wegen ihrer Arbeit im Journalismus getötet worden - damit hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts nennenswert gebessert. „Die weitaus meisten von ihnen wurden gezielt ermordet, weil sie zu Themen wie Korruption, organisiertem Verbrechen oder Umweltzerstörung recherchierten“, teilt die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF/ROG) in ihrer am Dienstag publizierten „Jahresbilanz der Pressefreiheit 2020“ mit.

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Die Journalistin Cheng Lei soll sich bereits seit 2 Wochen in Gewahrsam befinden.
Politik  »  Festnahme

Australische Nachrichtensprecherin in Peking festgenommen

Inmitten wachsender Spannungen zwischen Australien und China haben die Behörden in Peking eine australische Nachrichtensprecherin festgenommen. Cheng Lei, die für einen englischsprachigen Staatssender in China arbeitet, sei bereits vor 2 Wochen in Gewahrsam genommen worden, sagte die australische Außenministerin Marise Payne am Montagabend (Ortszeit).

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Steckt der saudische Kronprinz hinter dem Mord?.
Politik  »  Gerichtsverfahren

Prozess gegen 20 Angeklagte wegen Khashoggi-Mordes beginnt

Mehr als eineinhalb Jahre nach dem Mord an dem regierungskritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi beginnt am Freitag in Istanbul ein Prozess gegen 20 Angeklagte. Hauptbeschuldigte sind laut Istanbuler Staatsanwaltschaft 2 ehemalige Berater des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Alle Angeklagten sind saudische Staatsbürger, der Prozess findet in ihrer Abwesenheit statt.

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„Welt“-Reporter Deniz Yücel war von 2017 bis 2018 ohne Anklageschrift im Hochsicherheitsgefängnis Silivri in der Türkei inhaftiert.
Politik  »  Gerichtsverfahren

Türkei: Prozess gegen Deniz Yücel überraschend vertagt

Der Prozess gegen den „Welt“-Reporter Deniz Yücel in der Türkei wegen Terrorvorwürfen und Volksverhetzung ist kurz nach Verhandlungsbeginn überraschend vertagt worden. Zur Begründung sagten die Richter am Mittwoch in Istanbul, sie wollten das Abschlussplädoyer der Verteidigung bewerten. Eigentlich war ein Urteil erwartet worden. Nächster Verhandlungstag ist der 16. Juli.

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Am 3. Mai ist der Internationale Tag der Pressefreiheit.
Politik  »  Medien

EU-Kommission warnt vor Beschränkung der Pressefreiheit

Vor dem Tag der Pressefreiheit hat die Europäische Union Hindernisse für Medien in der Coronakrise scharf kritisiert. „Es ist sehr bedenklich, dass die Covid-19-Pandemie in einigen Ländern als Vorwand benutzt wird, um der Pressefreiheit unzulässige Beschränkungen aufzuerlegen“, heißt es in einer Erklärung, die der Außenbeauftragte Josep Borrell am Samstag im Namen der 27 EU-Staaten abgab.

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Internationaler Journalistenverbände warnt:  „Der Zustand der Medienfreiheit in Europa ist heute zutiefst unbefriedigend.“
Chronik  »  Europa

Verbände beklagen Lage der Pressefreiheit

Die Lage der Pressefreiheit in Europa hat sich nach Angaben Internationaler Journalistenverbände verschlechtert. „Der Zustand der Medienfreiheit in Europa ist heute zutiefst unbefriedigend“, steht im am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht der Plattform zum Schutz von Journalisten des Europarats. Es gebe „einen wachsenden Trend, Journalisten durch Einschüchterung zum Schweigen zu bringen“.

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McKee starb bei den Auseinandersetzungen im vergangenen April.
Politik  »  Terrorismus

4 Festnahmen nach Tötung von Journalistin in Nordirland

Nach der Tötung der Journalistin Lyra McKee bei Ausschreitungen im nordirischen Derry im April 2019 hat die Polizei am Dienstag vier Männer festgenommen. Die Verdächtigen im Alter von 20, 27, 29 und 52 Jahren seien am Morgen in der Grenzstadt zwischen Irland und Nordirland gefasst worden, teilte die Polizei mit. Sie würden nun in Belfast festgehalten.

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Der Kronzeuge muss 15 Jahre hinter Gitter.
Politik  »  Prozess

Kronzeuge im Mordfall Kuciak zu 15 Jahren Haft verurteilt

Im Fall des Mordes an dem slowakischen Journalisten Jan Kuciak und dessen Lebensgefährtin gibt es ein erstes Urteil. Ein Kronzeuge habe eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft unterzeichnet und sei zu 15 Jahren Haft verurteilt worden, berichtete die Agentur TASR am Montag. Dem Mann wird zur Last gelegt, den Mordauftrag gegen Bezahlung an die mutmaßlichen Auftragskiller vermittelt zu haben.

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Galizia starb am 16. Oktober 2017 bei einem Anschlag.
Politik  »  Medien

Büroleiter von Premier im Mordfall Galizia zurückgetreten

Im Zusammenhang mit dem Mord an der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia ist der Büroleiter des Regierungschefs von Malta zurückgetreten. Das teilte Ministerpräsident Joseph Muscat am Dienstag in Valletta mit. Sein bisheriger Büroleiter Keith Schembri soll Polizeikreisen zufolge verhört werden, nachdem ein Hauptverdächtiger in dem Mordfall seinen Namen genannt habe.

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"Charlie Hebdo" punktete wie gewohnt mit beißendem Humor.
Politik  »  Magazin

Charlie Hebdo -Redaktion tritt erstmals seit Anschlag öffentlich auf

Erstmals seit dem Anschlag auf die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ vor fast fünf Jahren ist die Redaktion wieder öffentlich aufgetreten. Redaktionsleiter Riss sagte am Samstag auf einer Diskussionsveranstaltung des Weltforums für Demokratie in Straßburg, die Zeitung habe „ihre Vitalität und Dynamik wiedererlangt“. Die Zuschauer empfingen die Mitarbeiter mit viel Applaus und Bravo-Rufen.

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Die Medien wollen, dass die Pressefreiheit besser geschützt ist.
Politik  »  Zeitungen

Australiens Zeitungen protestieren mit schwarzen Titelseiten

Aus Protest gegen eine zunehmende Einschränkung der Pressefreiheit sind Australiens große Tageszeitungen am Montag mit geschwärzten Titelseiten erschienen. Auf Blättern wie dem „Sydney Morning Herald“ oder dem „Australian“ verdeckten schwarze Balken Text und Fotos. Die Aktion stand unter dem Motto „Your Right to Know“ („Ihr Recht, zu wissen“).

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