Regierungskrise in Rom

Auf Conte folgt Draghi: Am Samstag wurden die Amtsgeschäfte in Rom übergeben.
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Abschied mit langem Applaus für Conte

Bei der feierlichen Zeremonie zur Amtsübergabe an den neuen italienischen Ministerpräsidenten ist es am Samstag in Rom für den zurückgetretenen Premier Giuseppe Conte zu bewegenden Kundgebungen gekommen. Das Personal des Regierungssitzes Palazzo Chigi zeigte sich mit der symbolischen Übergabe einer kleinen Glocke von Conte an Draghi an den Fenstern des Palastes und applaudierte dem parteilosen Juristen lange, der seit Juni 2018 das Amt des Premiers bekleidet hatte.

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Italiens neuer Premier Draghi mit Präsident Mattarella und Ministern.
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Neue italienische Regierung um Draghi angelobt

4 Wochen nachdem die Splitterpartei Italia Viva um Expremier Matteo Renzi eine Regierungskrise auslöste, hat Italien ein neues Kabinett. Staatspräsident Sergio Mattarella vereidigte am Samstag die Regierung unter dem parteilosen Ministerpräsident Mario Draghi. Die neue technisch-politische Koalition stützt sich auf ein breites Parteienspektrum aus Fünf-Sterne-Bewegung, Sozialdemokraten (PD), der Linkskraft Liberi e Uguali, Lega, Forza Italia und Italia Viva.

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Italiens neuer Premier Draghi.
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Viel Lob für Draghis technisch-politisches Kabinett

Mit fast allgemeinem Lob ist die Bildung der neuen Regierung um den Ex-Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, begrüßt worden. Fast alle Parteien lobten die Ministerwahl, die Draghi nach mehrtägigen Verhandlungen in Rom getroffen hat. Kritisiert wurde jedoch der niedrige Anteil an Ministerinnen in der Regierungsmannschaft. Im neuen technisch-politischen Kabinett, das am Samstag vereidigt wird, sitzen nur 7 Frauen.

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Mario Draghi wird der neuen italienischen Regierung vorstehen.
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Neue Regierung in Italien gebildet

Die neue Regierung Italiens unter dem designierten Ministerpräsidenten Mario Draghi steht. Dem neuen Kabinett aus 23 Mitgliedern gehören 15 politische Minister und Ministerinnen aus den Reihen der populistischen 5-Sterne-Bewegung, der Sozialdemokraten (PD), der rechten Lega, der konservativen Forza Italia, der Linkspartei Leu (Liberi e uguali) und der Splitterpartei Italia Viva an. Ministerposten übernehmen auch acht parteiunabhängige Fachleute.

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