Syrien

Das Bild zeigt die Stadt Saraqib im Jahr 2020.
Politik  »  Chemie-Waffen

Syrische Luftwaffe verübte 2018 Chlorgasangriff in Saraqib

Die syrische Luftwaffe hat nach Erkenntnissen internationaler Experten vor drei Jahren in der Stadt Saraqib einen Chlorgasangriff verübt. Zu diesem Ergebnis kam die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in einer inzwischen abgeschlossenen Untersuchung, wie sie am Montag in Den Haag mitteilte. Demnach ereignete sich der Angriff am 4. Februar 2018. Die syrische Regierung äußerte sich dazu vorerst nicht.

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Syrische Soldaten in der Region Raqqa (Archivbild).
Politik  »  Kämpfe

Mindestens 15 Tote bei IS-Anschlag auf Bus in Syrien

Bei einem mutmaßlich von der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) ausgeführten Anschlag auf einen Bus in Syrien sind laut Aktivisten mindestens 15 Menschen getötet worden. Bei den Todesopfern handle es sich um 8 Soldaten der Regierungsarmee, 4 mit diesen verbündete Kämpfer und 3 Zivilisten, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag mit. Weitere 15 Menschen seien bei dem Angriff am Sonntagabend verletzt worden.

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Die militärische Lage in Syrien hat sich in den vergangenen Monaten beruhigt, trotzdem finden Regierung und Opposition keinen Kompromiss.
Politik  »  Bürgerkrieg

Neue Syriengespräche in Genf

Die Syriengespräche der Regierung mit Opposition und Zivilgesellschaft über eine neue Verfassung gehen nach 9 Monaten Zwangspause wegen der Coronapandemie am Montag in Genf weiter. Ziel ist es den Worten des UN-Syrienbeauftragten Geir Pedersen nach, Vertrauen aufzubauen, um ein Ende des seit 2011 dauernden Konflikts zu erreichen.

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Syrien ist  erneut das gefährlichste Land für humanitäre Helfer.
Politik  »  Bürgerkrieg

Syrien bleibt gefährlichstes Pflaster für humanitäre Helfer

Das vierte Jahr in Folge führt Syrien die Liste der gefährlichsten Länder für humanitäre Helfer an, wie aus einer Analyse der Hilfsorganisation CARE hervorkommt. 74 Helfer verloren demnach seit Anfang des Jahres im Einsatz ihr Leben, allein 20 davon in Syrien. Das sind laut CARE um 30 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dahinter folgen der Südsudan (14 getötete Helfer) und Somalia (11).

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