Türkei

Die Seenotretter der „Alan Kurdi“ sind wieder unterwegs.
Politik  »  Mittelmeer

Rettungsschiff Alan Kurdi sticht trotz Corona wieder in See

Nach zweimonatiger Pause ist das deutsche Rettungsschiff Alan Kurdi wieder im Einsatz. Die spanischen Behörden hätten grünes Licht zum Auslaufen gegeben, mittlerweile habe das Schiff internationale Gewässer erreicht, teilte die Organisation „Sea Eye“ am Montagabend mit. Die libysche Such- und Rettungszone werde die Alan Kurdi voraussichtlich am Wochenende erreichen.

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Sorge wegen möglichen Corona-Ausbruchs in Flüchtlingslagern.
Politik  »  Coronavirus

Lage in griechischen Flüchtlingscamps kann explodieren

Obwohl es in Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln noch keine Corona-Infektion gibt, sind die Ärzte ohne Grenzen (MSF) besorgt. „Überfüllte Orte sind der beste Platz zur Verbreitung der Krankheit“, sagte Apostolos Veizis, medizinischer Leiter von MSF Griechenland, zur APA. Die Zustände in den Lagern seien schlimm: „Wir sind besorgt, weil wir denken, die Situation kann explodieren.“

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Erdogan will eine Überarbeitung des Flüchtlingsabkommens.
Politik  »  Europäische Union

Flüchtlinge: Erdogan berät mit Merkel, Macron und Johnson

Der türkischen Präsident Recep Tayyip Erdogan berät im Laufe des Tages mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Flüchtlingskrise. An der Telefonkonferenz nehmen auch der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Boris Johnson teil. Dabei werde es um eine Überarbeitung des EU-Türkei-Flüchtlingsabkommens gehen, hieß es in türkischen Regierungskreisen.

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Recep Tayyip Erdogan erklärte, dass man darüber gesprochen habe, dass der Flüchtlingspakt „aktualisiert“ werden müsse.
Politik  »  Migration

Türkei fordert Überarbeitung des EU-Flüchtlingspakts

Die Türkei hat nach Gesprächen mit den EU-Spitzen in Brüssel eine Überarbeitung des Flüchtlingspakts von 2016 gefordert. Angesichts der „neuen Umstände“ etwa in Syrien werde man mit der EU besprechen, was zusätzlich getan werden könne, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Dienstag in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

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"Erschreckende" Bedingungen im Flüchtlingscamp von Moria.
Politik  »  Flüchtlinge

Flüchtlingssituation auf Lesbos laut Caritas „vorhersehbar“

Dass sich die Flüchtlingssituation auf der griechischen Ostägäis-Insel Lesbos zugespitzt hat, ist für den Generalsekretär der Caritas Wien, Klaus Schwertner, nicht überraschend. In den vergangenen Jahren seien laufend Mittel gekürzt worden, auch die Spendenbereitschaft sei zurückgegangen. Die aktuellen Bedingungen im Flüchtlingscamp von Moria seien „erschreckend“, sagte Schwertner im APA-Gespräch.

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Die Türkei erhöht den Druck auf die EU.
Politik  »  Migration

Flüchtlingsstrom in Griechenland: Türkei droht EU weiter

Nach der Öffnung der türkischen Grenze zu Griechenland versuchen Tausende Flüchtlinge zu Fuß oder per Boot in die EU zu gelangen. Die griechischen Sicherheitskräfte setzten Blendgranaten und Tränengas ein. Auf der griechischen Insel Lesbos setzten Polizisten Tränengas gegen Migranten ein, die gegen die katastrophalen Zustände im Flüchtlingslager Moria protestierten.

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