Umweltpolitik

Generalsekretärin des UN-Klimasekretariats, Patricia Espinsosa.
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UN-Klimabericht: Alarmstufe Rot - Pläne hinter Erwartungen

Die aktualisierten Klimapläne der Vertragsstaaten des Pariser Abkommens bleiben bisher weit hinter den Erwartungen zurück. Obwohl die Frist für die Aktualisierung am 31. Dezember abgelaufen ist, haben viele Länder noch nichts vorgelegt. Und diejenigen, die es getan haben, wollen teilweise nur das tun, was sie schon vor Jahren zugesagt hatten - oder noch weniger. Das geht aus einem neuen Klimabericht der Vereinten Nationen hervor.

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Emmanuel Macron auf dem Bürgerkonvent für Klimapolitik in Paris.
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Macron kündigt Referendum für Klimaschutz in Verfassung an

Der französische Präsident Emmanuel Macron will ein Referendum, um den Klimaschutz in der Verfassung festzuschreiben. Der Änderung von Artikel 1 der Verfassung müssten aber zunächst die Nationalversammlung und der Senat zustimmen, kündigte Macron am Montagabend bei einem Treffen des Bürgerkonvents für Klimapolitik in Paris an. Erst dann könne es darüber zu einer Volksabstimmung kommen. Die Verfassungsänderung ist einer der rund 150 Vorschläge des Konvents zum Klimaschutz.

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In der EU gehen 88 Millionen Tonnen an Lebensmitteln verloren oder werden weggeworfen.
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Ein Drittel der weltweit produzierten Nahrungsmittel nicht gegessen

Ein Drittel der weltweit produzierten Nahrungsmittel wird nicht gegessen, verursacht aber bis zu 10 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen. Allein in der EU gehen 88 Millionen Tonnen an Lebensmitteln verloren oder werden weggeworfen, heißt es in einem WWF-Report. Umgerechnet sei das über die gesamte Wertschöpfungskette ein Verlust von durchschnittlich 173 Kilo pro Person und Jahr. Der WWF fordert deshalb die Halbierung der Lebensmittel-Verschwendung bis 2030.

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Johnson will Klimawandel nicht aus dem Blick verlieren.
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UNO und Großbritannien laden zu Online-Klima-Event

Großbritannien will gemeinsam mit den Vereinten Nationen zu einem Online-Klimatreffen im Dezember einladen. Das Event soll am 12. Dezember, dem 5-jährigen Jubiläum des Klimaabkommens von Paris, stattfinden, wie aus einer Mitteilung der Vereinten Nationen hervorgeht. Der britische Premier Boris Johnson wollte dies am Donnerstag im Rahmen eines UNO-Treffens verkünden.

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Der Austrian World Summit startete am Donnerstagvormittag in der Spanischen Hofreitschule. Aufgrund der Coronapandemie wurde die Klimaschutzkonferenz adaptiert und ging in ihrer vierten Ausgabe als Mischung aus analogen und virtuellen Beiträgen über die Bühne. Arnold Schwarzenegger war aus diesem Grund ebenfalls nicht in Wien und seine Rede als Gastgeber wurde per Liveschaltung eingespielt. 
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Klimagipfel in Wien: Schwarzenegger per Liveschaltung

Der Austrian World Summit startete am Donnerstagvormittag in der Spanischen Hofreitschule. Aufgrund der Coronapandemie wurde die Klimaschutzkonferenz adaptiert und ging in ihrer vierten Ausgabe als Mischung aus analogen und virtuellen Beiträgen über die Bühne. Arnold Schwarzenegger war aus diesem Grund ebenfalls nicht in Wien und seine Rede als Gastgeber wurde per Liveschaltung eingespielt.

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Warten auf das Abschlussplenum.
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Verhärtete Fronten bei UNO-Klimagipfel in Madrid

Bei der Weltklimakonferenz in Madrid sind die Fronten verhärtet. Bei einem informellen Austausch äußerten sich am Samstag diverse Delegierte sehr unzufrieden mit den Entwürfen der Beschlusstexte, die die chilenische Präsidentschaft in der Früh vorgelegt hatte. Der Gipfel, der eigentlich am Freitag enden hätte sollen, zog sich damit am Wochenende weiter hin.

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Am Montag startet die UN-Klimakonferenz in Madrid.
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Umwelt-NGOs vermissen vor dem UN-Klimagipfel die Signale

Wenn am Montag die 25. UN-Klimakonferenz in Madrid beginnt, werden die Umwelt-NGOs wieder unisono mehr Einsatz gegen den Klimawandel fordern. Zwar geht es vordergründig um die Lösung technischer Fragen, „die große Frage bleibt, wohin die globale Gemeinschaft steuert, ein Jahr bevor Paris in Kraft tritt“, sagte Adam Pawloff, Greenpeace-Klimaexperte im Gespräch mit der APA.

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Der Treibhausgas-Ausstoß steigt weiter.
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Kein G20-Staat beim Klimaschutz auf 1,5-Grad-Kurs

Die G20-Staaten machen einer internationalen Untersuchung zufolge weiterhin zu wenig, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Der Treibhausgas-Ausstoß der 19 Industrie- und Schwellenländer und der Europäischen Union steige weiter, heißt es im „Brown to Green“-Report, den das Netzwerk Climate Transparency am Montag veröffentlichte - drei Wochen vor Beginn der UNO-Klimakonferenz in Madrid.

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Chiles Präsident Pinera verkündete seine Entscheidung.
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Chiles Präsident sagt UNO-Klimakonferenz im Dezember ab

Chiles Präsident Sebastian Pinera hat wegen der anhaltenden sozialen Unruhen im Land die UN-Klimakonferenz im Dezember abgesagt. Nach mehr als zehn Tagen teils gewaltsamer Proteste gegen soziale und wirtschaftliche Ungleichheit verzichte seine Regierung auf die Organisation der Klimakonferenz COP25 sowie des Gipfeltreffens des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (Apec), so Pinera am Mittwoch.

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