Unruhen

Premier Abiy ist im Kriegszustand mit der Region Tigray.
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Äthiopien: Massaker mit vielen Toten in Tigray

Im Konflikt in der äthiopischen Region Tigray sollen nach Angaben von Amnesty International zahlreiche Zivilisten beim Überfall auf eine Stadt getötet worden sein. Die Menschenrechtsorganisation teilte am Donnerstag unter Berufung auf von ihr geprüfte Augenzeugenberichte, Fotos und Videos mit, dass „dutzende“ und „wahrscheinlich hunderte“ Menschen in der Stadt Mai-Kadra im Südwesten von Tigray einem „Massaker“ zum Opfer gefallen seien.

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Viele Gebäude, darunter auch Krankenhäuser, wurden durch die Explosion in Beirut zerstört.
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Chronik  »  Explosion in Beirut

Viele Spitäler in Beirut laut WHO „nicht funktionsfähig“

Die Explosionskatastrophe in Beirut und die Corona-Pandemie haben Libanons Gesundheitssystem in eine tiefe Krise gestürzt. Mehr als die Hälfte der medizinischen Einrichtungen in der Hauptstadt seien nach der verheerenden Detonation im Hafen nicht mehr funktionsfähig, teilte die Weltgesundheitsorganisation WHO am Mittwoch mit. Zugleich kletterte die Zahl der täglich neu registrierten Corona-Fälle in dieser Woche auf ein Rekordhoch.

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In der Nacht auf Montag hatte es schwere Ausschreitungen gegeben.
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Politik  »  Weißrussland

Ein Toter bei Protesten in Weißrussland

Bei Demonstrationen gegen die umstrittene Wiederwahl von Präsident Alexander Lukaschenko in Weißrussland ist es am Montagabend zu neuen Ausschreitungen gekommen. In sozialen Medien gab es vielfach Berichte von schweren Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten in mehreren Städten der Ex-Sowjetrepublik. In der Hauptstadt Minsk kam dabei ein Demonstrant ums Leben.

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In Beriut kommt es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten.
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Politik  »  Explosion in Beirut

Suche nach neuer Regierung im Libanon beginnt

Nach der Explosion im Hafen von Beirut und dem Regierungs-Rücktritt steht der Libanon vor einer ungewissen politischen Zukunft. Ministerpräsident Hassan Diab erklärte am Montagabend offiziell das Ende seines Kabinetts. Die großen politischen Blöcke müssen sich nun auf einen Nachfolger einigen. Wegen der schweren Wirtschaftskrise, der Coronakrise und den Folgen der Detonation ist der Druck groß.

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Kundgebung von kurdischen und linken Aktivisten am Samstag in Wien.
Politik  »  Demonstration

So gut wie keine Zwischenfälle bei Kurden-Demo in Wien

Friedlich und so gut wie ohne Zwischenfälle ist die Kundgebung von kurdischen und linken Aktivisten am Samstag in Wien verlaufen. „Es gab wenig bis keine Vorfälle“, hieß es von der Polizei gegenüber der APA. Demnach nahmen rund 1.500 Personen an der Kundgebung teil. Unterdessen wurde der türkische Botschafter wegen der Gewalt bei vorangegangenen Demonstrationen ins Außenministerium vorgeladen.

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Kleingruppen lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei.
Chronik  »  Unruhen

Randale in der Innenstadt von Stuttgart

Bei Straßenschlachten mit der Polizei haben in der Nacht auf Sonntag dutzende gewalttätige Kleingruppen die Stuttgarter Innenstadt verwüstet und mehrere Beamte verletzt. Einsatzkräfte aus dem gesamten Bundesland waren in die Hauptstadt beordert worden, um die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Sonntagfrüh hieß es, die Lage habe sich weitgehend beruhigt.

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Trump reagierte erbost über die Kritik.
Politik  »  Demonstrationen

Trumps Reaktion auf Unruhen bringt Militärs gegen ihn auf

Der Umgang von US-Präsident Donald Trump mit den Unruhen im Land stößt auf ungewöhnlich heftigen Widerstand bei hochrangigen Militärs. Trumps früherer US-Verteidigungsminister James Mattis stellte sich in einer seltenen und drastischen Wortmeldung hinter die friedlichen Proteste und kritisierte den Präsidenten als Spalter. Auch von anderen pensionierten Militärs kam Kritik.

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Kritik von ehemaligen US-Präsidenten an Trump.
Politik  »  Demonstration

Ex-US-Präsidenten verurteilen Rassismus

Nach dem Tod das Afroamerikaners George Floyd und den anhaltenden Protesten haben die 4 noch lebenden früheren US-Präsidenten systematischen Rassismus in den USA verurteilt. Jimmy Carter, Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama kritisierten in Stellungnahmen die anhaltende Ungleichheit und die Benachteiligung Schwarzer in den USA.

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Trump von Bibelwissenschaftern verurteilt.
Politik  »  Demonstration

Bibelwissenschafter verurteilen Trump-Auftritt

Bibelwissenschafter haben scharf gegen den Auftritt von US-Präsident Donald Trump mit der Heiligen Schrift vor einer Kirche in Washington protestiert. Trump habe damit „missbraucht, was vielen eine geschätzte geistige Quelle und ein Symbol ist“ und auch eine „heilige Stätte verletzt“, heißt es in einem offenen Brief der „Society of Biblical Literature“ mit Sitz in Atlanta (Georgia).

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Zahlreiche Menschen protestieren in Washington gegen Polizeigewalt.
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Politik  »  Demonstration

Weiter Chaos in den USA: Friedliche Proteste schlagen in Gewalt um

In den USA hat es in vielen Großstädten am Dienstag tagsüber erneut friedliche Massendemonstrationen gegen Rassismus, Diskriminierung und Polizeibrutalität gegeben, die teilweise gegen Abend in gewaltsame Ausschreitungen umschlugen. Das Militär verlegte 1600 Soldaten in die Hauptstadt Washington. Roxie Washington, die Mutter von George Floyds sechsjähriger Tochter Gianna, fordert Gerechtigkeit.

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Erneut massive Zusammenstöße in Santiago.
Politik  »  Unruhen

Weiteres Todesopfer bei gewalttätigen Protesten in Chile

Im Zuge der gewalttätigen Proteste gegen die Regierung in Chile ist erneut ein Mensch getötet worden. Zwei Tage, nachdem ein 24-jähriger Student mit einem Kopfschuss eingeliefert worden sei, sei er gestorben, verlautete am Freitag (Ortszeit) aus einem Krankenhaus in Santiago de Chile. Der Student hatte die Schusswunde bei Protesten nahe einer Polizeiwache im Süden der Hauptstadt erlitten.

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Schwere Randale bei nächtlichen Demonstrationen in Beirut.
Politik  »  Regierungssystem

86 Verletzte bei Protesten im Libanon

Bei den nächtlichen Demonstrationen im Libanon sind nach Angaben des Roten Kreuzes mindestens 86 Menschen verletzt worden. 14 Personen seien in Krankenhäuser eingeliefert worden, hieß es. Am Mittwochabend war es in Beirut nach der Bildung einer neuen Regierung erneut zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen.

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Erneut Anti-Regierungsproteste im ganzen Land.
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Libanon hat nach monatelangem Patt neue Regierung

Nach landesweiten Massenprotesten und einer monatelangen Verzögerung hat der Libanon eine neue Regierung. Der neue Ministerpräsident Hassan Diab stellte am Dienstag sein 20 Mitglieder zählendes Kabinett vor. Mit ihm soll das Mittelmeerland aus der schwersten politischen und wirtschaftlichen Krise seit dem Ende des Bürgerkriegs vor 30 Jahren finden.

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