Urteil

He Jiankui muss ins Gefängnis.
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Haftstrafen für chinesische Forscher wegen Gen-Babys

Mehr als ein Jahr nach der Geburt der vermutlich ersten genetisch veränderten Babys ist der chinesische Wissenschafter He Jiankui zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Wegen illegaler medizinischer Methoden seien gegen ihn drei Jahre Haft sowie eine Geldstrafe in Höhe von drei Millionen Yuan (383.000 Euro) verhängt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag.

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Anbau einer „minimalen Menge zum persönlichen Gebrauch“ von Cannabis wird erlaubt.
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Italien erlaubt Anbau von Cannabis zu Hause

In Italien ist der Anbau von Cannabis nicht mehr verboten, wenn es sich um eine „minimale Menge zum persönlichen Gebrauch“ handelt. Wer es zu Hause pflanzt, könne strafrechtlich nicht verfolgt werden, wenn aus der geringen Menge klar hervorgehe, dass die Produktion dem „persönlichen Konsum“ diene, urteilte das Kassationsgericht in Rom laut Medienangaben.

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Koons bezeichnet sich selbst als "Aneignungskünstler".
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Plagiatsurteil gegen Kunststar Jeff Koons in Paris bestätigt

Die Plagiatsvorwürfe gegen den US-Künstler Jeff Koons sind von einem Pariser Berufungsgericht bestätigt worden. Wie aus Gerichtsakten hervorgeht, die der Nachrichtenagentur AFP vorlagen, hielt das Gericht ein Urteil von vor zwei Jahren aufrecht, wonach Koons den Nachfahren des französischen Künstlers Jean-François Bauret eine Entschädigung zahlen muss.

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Laut Gericht handle es sich um eine „massiv verwerfliche Tat“.
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Stieftochter in Wiener Pflegeheim missbraucht: 8 Jahre Haft

Weil er sich seit November 2018 wiederholt an seiner in einem Pflegeheim untergebrachten Stieftochter vergangen hat, ist ein 63-jähriger Mann am Dienstag von einem Wiener Schöffensenat zu 8 1/2 Jahren Haft verurteilt worden. Die Betroffene leidet an einer aggressiven Form von multipler Sklerose und kann sich nicht mehr bewegen und nicht kommunizieren.

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Einer der Angeklagten am Gericht in Salzburg.
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Vier Schuldsprüche nach Sieg Heil -Rufen in Salzburg

Am Landesgericht Salzburg sind am Mittwoch 3 Männer und eine Frau aus Deutschland wegen Wiederbetätigung zu bedingten Haftstrafen verurteilt worden. Die Beschuldigten sollen im April 2017 am Gipfel des Salzburger Hochthrons am Untersberg für ein Foto posiert haben. Dabei riefen sie laut Zeugen „Sieg Heil“ und hoben den rechten Arm zum Hitlergruß. Ein 5. Angeklagter wurde frei gesprochen.

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Das Gericht wertet die Tat als vorsätzliche Tötung.
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Lebenserhaltende Maßnahmen beendet: Schuldspruch wegen Mord

Eine 53 Jahre alte Frau, die im April 2018 ihrem im Sterben liegenden Lebensgefährten im Wiener AKH den Beatmungsschlauch, eine Magensonde sowie den zentralen Dialysekatheter entfernt hatte, ist am Dienstag am Wiener Landesgericht wegen Mordes verurteilt worden. Unter Anwendung des außerordentlichen Milderungsrechts erhielt die bisher Unbescholtene 3 Jahre Haft, davon ein Jahr unbedingt.

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