Wolf
Mitten in Vahrn: „Er hat sie einfach zu Tode gebissen“
Das Tier, wahrscheinlich ein junger Wolf, dürfte im Blutrausch gehandelt haben. Hunger hatte er offensichtlich nicht: Die gefundenen Schafe wiesen Bisswunden auf, angefressen waren sie nicht. Passiert ist der vermutliche Wolfsangriff in Vahrn – in einer Wiese zwischen dem Vahrner See und dem Fischerteich.
3 gerissene Schafe – war es wieder ein Wolf?
Ewald Reichegger aus Mühlwald hält eine kleine Schafherde mit rund eineinhalb Dutzend Tieren. Wie lange er dies noch tun wird, weiß er aber nicht, „denn wenn im Land die Wölfe wichtiger sind als die Schafe, wird es wohl bald einmal damit vorbei sein“, sagt er.
Wolfproblematik: Land reagiert nicht – Prettau setzt Zeichen
Das Thema Wolf birgt in Prettau einigen Zündstoff. Aus Protest über die Nicht-Beachtung eines Schreibens der Gemeinde an Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landesrat Arnold Schuler zum Thema Wolf und aus Solidarität mit Schafzüchter Paul Johann Leiter hat die Gemeine nun ein deutliches Zeichen gesetzt. + von Martin Tinkhauser
„Ich soll mich nicht so aufführen, das sind doch nur ein paar Schafe“
Seit 30 Jahren schon besitzt er Schafe. „Das ist ein Hobby von mir“. Doch so langsam ist er nicht mehr sicher, ob er sich das noch antun soll, sagt Karl Messner aus Pfitsch. „Wir Tierhalter fühlen uns den Wölfen ausgeliefert.“ Erst vor wenigen Tagen wurden 13 seiner 39 Schafe gerissen.
DNA-Probe bestätigt Wolfsverdacht in Osttirol: Raubtier kam über die Grenze
Eine genetische Untersuchung hat am Montag einen bereits vom Amtstierarzt geäußerten Wolfsverdacht in Anras (Bezirk Lienz) bestätigt. Es handle sich dabei um einen Wolf aus der italienischen Quellpopulation, gab das Land in einer Aussendung bekannt. 2 tote und 11 verletzte Schafe waren am Sonntag vor einer Woche frühmorgens auf einer Heimweide im Gemeindegebiet von Anras aufgefunden worden. Aktuell gebe es keine weiteren Hinweise auf Wolfpräsenz in Osttirol, hieß es.
4 totgerissene Schafe: Wahrscheinlich war es ein Wolf
Bei Schafhaltern im Ahrntal kocht der Zorn hoch. Zweimal innerhalb von 10 Tagen haben Wölfe in St. Johann und in St. Peter Schafe gerissen. „Wie lange müssen wir noch warten, bis solchen Massakern endlich Einhalt geboten wird?“, fragt ein erzürnter Schafhalter.
VIDEO | 2 Wölfe streifen durch das Gsieser Tal
Dienstagmorgen in Pichl, Gsies: Eine Familie schaut aus dem Fenster – da laufen 2 Wölfe über das Feld, nicht weit vom Haus entfernt. Leute in einem zufällig vorbeikommenden Auto filmen die Szene ebenfalls. Die Wölfe überqueren die Straße, schauen sich noch einmal um, dann verschwinden sie. „Das ist jetzt bald normal“, sagt Reinhard Pipperger, Jagdaufseher im Oberpustertal.
Abschuss von Bären eingeschränkt: „Urteil ist ein Rückschritt“
Ein Urteil des Staatsrates, mit dem der Abschuss von Bären im Trentino eingeschränkt wird, wirkt sich auch auf Südtirol aus: „Dieses Urteil ist ein Rückschritt bei der Umsetzung unseres Landesgesetzes“, meint Landesrat Arnold Schuler. Nächste Woche will sich der Landesrat mit Umweltminister Roberto Cingolani in Rom treffen – und hofft auf ein Entgegenkommen, um die Großraubwild-Plage endlich in den Griff zu bekommen.
Brisante Frage: Wer haftet bei einem Angriff von Wolf oder Bär?
Der Besitzer muss dafür im Normalfall für das geradestehen, was auf seinem Grundstück passiert. Aber wie ist das bei einem Angriff von Wolf oder Bär, zum Beispiel auf einer Alm? Eine Gruppe von Bauern will dazu von der Politik eine klare Auskunft – aber wird am Ende enttäuscht. + Von Stephan Pfeifhofer
Erstmals in Südtirol: Ein wölfisches Sexvideo
Die Pistenraupe bahnt sich ihren Weg durch das Dunkel der nächtlichen Skipiste. Aus der Musikanlage ertönt Rod Stewards Schmusesong „I Don't Want To Talk About It“ – und auf einmal fällt der Blick des Lenkers auf ein tierisches Pärchen beim Liebesspiel im Schnee. + Von Hatto Schmidt
Wolfsrudel contra Wanderer: Wird es auch in Südtirol gefährlich?
Im Trentino ist die Zahl der Wolfsrudel in den vergangenen Jahren enorm angestiegen. Kürzlich wurde ein Wanderer von einem Rudel angegriffen, ein Hund brutal zerfleischt. Sind auch in Südtirol solche Vorfälle möglich? In welchen Gegenden wird es riskant?
„Wolfsabschüsse müssen möglich sein“
Er ist als Präsident des Südtiroler Wirtschaftsdienstleisters IDM der oberste Marketingbeauftragte des Landes. In dieser Funktion sagt Hansi Pichler, dass Vorkommnisse, wie der Hunderiss durch 7 Wölfe im Trentino, negative Auswirkungen auf den Tourismus habe. Aber nicht nur das: Wegen der stetig ansteigenden Wolfspopulation in Südtirol, würden die Bergbauern die Almgebiete auf Dauer nicht mehr bewirtschaften, was sich wiederum negativ auf den Tourismus auswirke. Pichler fordert daher Konsequenzen.
So grausam zerfleischten Wölfe einen Hund im Trentino
Etwa 20 Wolfsrudel stromern durch das Trentino, und eines hat jetzt zugeschlagen: Wie STOL bereits berichtet hat, haben am Samstag 7 Wölfe einen Spaziergänger eingekreist, der versuchte, einen seiner Hunde zu schützen. Sein zweiter Hund war kurz zuvor von den Wölfen gerissen worden. In Folgaria geht die Angst um, und Landeshauptmann Maurizio Fugatti spricht Klartext: „Das ist der erste derartige Angriff im Trentino. Wir müssen den eingeschlagenen Weg zu Ende zu gehen, um die Wölfe besser zu kontrollieren und sie auch abschießen zu können.“
Nach Krankentransport: Sanitäter sichten vermutlich Wolf in Gröden
Gegen 4.30 Uhr haben 2 Sanitäter des Weißen Kreuzes vermutlich einen Wolf von einem Rettungstransportwagen aus gesichtet und fotografiert. Die offizielle Bestätigung von Experten steht noch aus. Das Tier ist in der Nähe von St. Christina über eine Straße gelaufen.
Exklusiv: Wolf streift seelenruhig durch Lana
Am späten Freitagabend streifte ein Wolf seelenruhig durch Lana, durch bewohntes Gebiet. Der in Lana lebende und aus dem Passeiertal stammende Christian Angerer hat diese nicht alltägliche Begegnung hautnah festgehalten und die Aufnahmen STOL exklusiv zur Verfügung gestellt. Zudem erzählt er von dieser Begegnung. Und der Lananer Bürgermeister Harald Stauder macht seinem Ärger über die Untätigkeit der Landesregierung in Sachen Großraubwild Luft. Übrigens: Experten haben bestätigt, dass es sich bei dem gesichteten Tier zweifelsohne um einen Wolf handelt.
Österreich und andere EU-Staaten fordern Lösung für „Problemwölfe“
Der Wolf steht am Montag in Brüssel auf der Tagesordnung der EU-Agrarminister. „Wölfe halten sich nicht an nationale Grenzen: Wir brauchen deshalb eine europäische Lösung, um auch die österreichische Alm- und Weidewirtschaft nachhaltig abzusichern“, so Ressortchefin Elisabeth Köstinger (ÖVP).
Nordtiroler „Problemwolf“ darf vorerst nicht mehr abgeschossen werden
Der Nordtiroler „Problemwolf“ mit der Bezeichnung „118MATK“ ist nicht mehr zum Abschuss freigegeben. Das Landesverwaltungsgericht ließ die aufschiebende Wirkung einer Beschwerde von WWF und Ökobüro aus formalen Gründen zu, erklärte der zuständige Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler (ÖVP) in einer Aussendung am Freitag. Tirol will dagegen in Revision gehen und das Höchstgericht anrufen.
Nordtiroler Problemwolf: Landwirtschaftskammer mahnt Schnelligkeit an
Über 300 von großen Beutegreifern gerissene Tiere auf Almen haben am Freitag die Almbilanz-Pressekonferenz der Tiroler Landwirtschaftskammer überschattet. Den Landwirten geht es in Sachen Herdenschutz auf den Almen nicht schnell genug. Landwirtschaftskammerpräsident Abg. Josef Hechenberger (ÖVP) bezeichnete den ersten Abschussbescheid im Bundesland als „wichtig, aber noch zu wenig“. Auch die Dauer, bis er erlassen wurde, müsse diskutiert werden, mahnte er.
Nordtirol: Problemwolf zum Abschuss freigegeben
Nordtirols Problemwolf „118MATK“ ist nun offiziell zum Abschuss freigegeben. Nachdem ein 5-köpfiges Fachkuratorium die Entnahme des Tieres empfohlen hatte und die schwarz-grüne Landesregierung eine entsprechende Gefährdungsverordnung erließ, wurde der entsprechende Bescheid von Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler (ÖVP) unterzeichnet und an Jäger und Jagdschutzorgane zugestellt.
Wolf aus italienischer Population für Risse in Nordtirol verantwortlich
Im Oktober sind in Nordtirol in Summe 20 tote Schafe auf Almen und Heimweiden gemeldet und amtstierärztlich begutachtet worden. Für 16 Schafe aus dem Sellrain- und Gschnitztal liege nun die genetische Bestätigung für die Beteiligung eines Wolfs aus der italienischen Population vor, informierte das Land am Mittwoch. Darunter waren 5 verendete Tiere aus St. Sigmund im Sellraintal und 5 Schafe aus Trins im Gschnitztal.
Herbert Dorfmann wird im EU-Parlament zum Thema Wolf aktiv
Der Südtiroler Europaparlamentarier Herbert Dorfmann hat im Europäischen Parlament eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe zum Thema große Beutegreifer, mit dem Fokus auf den Wolf, initiiert. Damit soll die Problematik in der EU neu aufgerollt werden.
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