Zusammenfassung

Der Beschluss der EU-Botschafter zu den Reiseerleichterungen soll am Freitag noch formell vom Ministerrat besiegelt werden.
Politik  »  Coronavirus

EU lockert Einreiseeinschränkungen für USA und andere Länder

US-Touristen können in Kürze leichter in die Europäische Union einreisen: Die Botschafter der Mitgliedstaaten einigten sich nach Angaben aus EU-Kreisen am Mittwoch darauf, die wegen der Corona-Pandemie verhängten Reisebeschränkungen für die USA und 7 weitere Drittstaaten und Gebiete aufzuheben. Das gilt demnach auch für nicht Geimpfte. Die Mitgliedsländer können aber weiterhin negative Corona-Tests oder eine Quarantäne vorschreiben.

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G7-Gipfel in Cornwall neigt sich seinem Ende zu.
Politik  »  Treffen

G7 einigen sich auf Impfversprechen und harten China-KursMit einem umfangreich

Mit einem umfangreichen Impfversprechen an ärmere Länder und gemeinsamen Klimazielen haben die führenden westlichen Industriestaaten bei ihrem G7-Gipfel neue Einigkeit demonstriert. Zum Abschluss ihres 3-tägigen Treffens im südenglischen Cornwall verständigten sich die Staats- und Regierungschefs am Sonntag auch auf einen härteren Kurs gegenüber China. Experten kritisierten die Zusage von mindestens einer Milliarde Impfdosen bis Juni 202 2als zu vage und unzureichend.

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Weitere Fahndung aufrecht.
Chronik  »  Kriminalität

Ein Verdächtiger nach Schüssen in Austin gefasst

Bei einem Zwischenfall in Austin im US-Bundesstaat Texas sind in der Nacht auf Samstag mindestens 14 Menschen teilweise schwer durch Schüsse verletzt worden. 2 Personen befänden sich weiterhin in kritischem Zustand, teilte die Polizei am Samstag (Ortszeit) mit. Ermittler konnten einen von 2 Verdächtigen fassen, wie die Stadt in der Nacht auf Sonntag im Netz meldete. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei fast allen Verletzten um unbeteiligte Dritte handelt.

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Emmanuel Macron und Boris Johnson sind sich nicht einig.
Politik  »  EU

Streit um Brexit-Abkommen zu Nordirland beim G7-Gipfel

Am Rande des G7-Gipfels im englischen Cornwall hat sich neuer Brexit-Streit angebahnt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel forderten London auf, sich an die Vereinbarung über Warenkontrollen in Nordirland zu halten. Auch der französische Präsident Emmanuel Macron appellierte bei einem bilateralen Treffen an Premierminister Boris Johnson, sein Wort zu halten. Johnson bat die Europäer seinerseits um Kompromissbereitschaft.

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US-Präsident Biden mit dem Gastgeber, Großbritanniens Premier Johnson.
Politik  »  Corona-Impfung

G7 wollen ärmeren Ländern mit Milliarde Impfdosen helfen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will die G7-Gruppe westlicher Wirtschaftsmächte ärmeren Staaten mit einer Milliarde Impfdosen helfen. Das solle sowohl durch Verteilung als auch durch Finanzierung von Impfstoff möglich werden, kündigte die britische Regierung in der Nacht zum Freitag an. Die Staats- und Regierungschefs wollen demnach auch einen Plan ausarbeiten, um die Impfstoffproduktion auszuweiten.

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Die Fassade der Kamloops Indian Residential School.
Politik  »  Minderheiten

UN und Trudeau für Aufklärung von Schicksal indigener Kinder

Nach dem Fund eines Massengrabs mit Überresten von 215 Kindern auf dem Gelände eines früheren Internats für Indigene in Kanada haben UN-Menschenrechtsexperten am Freitag von der Regierung des Landes und dem Vatikan umfassende Aufklärung verlangt. Kanadas Premierminister Justin Trudeau rief seinerseits die katholische Kirche auf, für ihre Rolle in diesen Schulen Verantwortung zu übernehmen. Auch Indigenen-Verbände drängten auf eine öffentliche Entschuldigung des Vatikans.

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Roman Protassewitsch sagte, er bewundere Lukaschenko.
Politik  »  Belarus

Belarussischer Blogger legt im Fernsehen „Geständnis“ ab

Nach seiner Verhaftung infolge einer erzwungenen Landung hat der belarussische Regierungskritiker Roman Protassewitsch im Staatsfernsehen ein langes „Geständnis“ abgelegt. Der Sender ONT strahlte ein eineinhalbstündiges „Interview“ aus, in dem der 26-jährige Blogger davon sprach, Proteste gegen Machthaber Alexander Lukaschenko organisiert zu haben. Zudem äußerte er Bewunderung für Lukaschenko. Die Opposition vermutet, dass Protassewitsch zu dem Auftritt genötigt wurde.

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Die Uhr tickt für Oppositionsführer Lapid.
Politik  »  Wahlen

Regierungsbildung in Israel: Lapid beendet Ära Netanyahu

Erstmals seit zwölf Jahren ist in Israel eine Regierung ohne den rechtskonservativen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu gebildet worden. Der bisherige Oppositionsführer Jair Lapid teilte Präsident Reuven Rivlin am Mittwochabend kurz vor Ablauf einer Frist mit, er habe ein Bündnis von acht Parteien aus allen politischen Lagern geschmiedet. Darunter ist die ultrarechte Yamina-Partei von Ex-Verteidigungsminister Naftali Bennett, der zunächst Regierungschef werden soll.

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Die Feuerwehr war mit Großaufgebot im Einsatz.
Chronik  »  Industrieunfall

Ein Toter nach Austritt von Schwefeldioxid in Hallein

Bei einem Gasunfall in der Firma AustroCel in Hallein (Tennengau) ist Mittwochfrüh ein Mitarbeiter ums Leben gekommen. In der Zellstoffkocherei war aus unbekanntem Grund gegen 5.40 Uhr eine rund 8 Meter lange Gasdruckleitung, die unter 8 Bar Druck stand, auf etwa der Hälfte der Länge aufgerissen. Ein 1966 geborener Tennengauer wurde vom knapp 170 Grad heißen Schwefeldioxid getroffen und tödlich verletzt, sagte eine Polizeisprecherin der APA.

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Amazon stärkt seinen Streamingdienst.
Wirtschaft  »  Streamingdienst

Amazon kauft MGM-Filmstudios für mehr als 8 Milliarden Dollar

Der weltgrößte Online-Händler Amazon will sein Unterhaltungsgeschäft mit der Milliarden-Übernahme der Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) Filmstudios stärken. Der Kaufpreis beträgt laut einer Mitteilung vom Mittwoch 8,45 Milliarden US-Dollar (6,89 Milliarden Euro). Zuletzt hatte es in den Medien Spekulationen über einen solchen Deal gegeben, der den Streaming-Dienst Prime Video des Internetriesen im zunehmend harten Wettbewerb gegen Konkurrenten wie Netflix und Walt Disney helfen soll.

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Mit Impfung wird auch das Reisen wieder leichter.
Politik  »  Corona-Impfung

EU will Geimpfte wieder einreisen lassen

Angesichts großer Impf-Fortschritte in Ländern wie den USA oder Israel will die Europäische Union die Einschränkungen bei der Einreise aus Drittstaaten deutlich lockern. Touristen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind, können bald wieder einfacher in die EU einreisen. Für sie sollen die zu Beginn der Pandemie verhängten Einschränkungen für nicht zwingend notwendige Einreisen nach einer Einigung der EU-Botschafter wegfallen, hieß es von mehreren EU-Diplomaten.

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Israels Armee feuerte mit Artillerie (Archivbild).
Politik  »  Konflikte

Israel meldet Raketenbeschuss aus dem Libanon

Aus dem Libanon sind nach Angaben des israelischen Militärs 6 Raketen in Richtung Israel abgefeuert worden. Als Reaktion habe das Militär mit Artillerie auf die Angreifer gefeuert, teilte die Armee am späten Montagabend mit. Unterdessen erklärte US-Präsident Joe Biden seine Unterstützung für eine Waffenruhe zwischen Israelis und Palästinensern.

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Chinesischer Rover landete am Mars.
Chronik  »  Raumfahrt

Chinesischer Rover erstmals auf dem Mars gelandet

China ist erstmals eine Landung auf dem Mars gelungen. Das Landemodul des Raumschiffes „Tianwen-1“ setzte am Samstagmorgen mit dem Rover „Zhurong“ an Bord auf der Oberfläche des Roten Planeten auf, wie die chinesische Raumfahrtbehörde mitteilte. „Tianwen-1“ war im vergangenen Juli von der Erde aufgebrochen und hatte im Februar die Mars-Umlaufbahn erreicht.

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Auf China könnte ein massiver Bevölkerungsrückgang zukommen.
Politik  »  Bevölkerung

China droht massiver Bevölkerungsrückgang

Weniger Babys, dafür mehr Alte: Nach jahrelanger Ein-Kind-Politik und stark steigenden Lebenshaltungskosten für Familien droht China eine demografische Zeitbombe. Die Einwohnerzahl im bevölkerungsreichsten Land der Welt wächst so langsam wie seit den 50er Jahren nicht mehr: Sie nahm im vergangenen Jahrzehnt nur noch um 5,38 Prozent auf 1,41 Milliarden zu, wie die am Dienstag veröffentlichte und alle 10 Jahre erhobene Volkszählung ergab. Grund ist die sinkende Geburtenrate.

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Proteste gegen Militärjunta gehen weiter.
Politik  »  Militär

Myanmars Militärjunta erklärt Gegenregierung zu Terrorgruppe

Nach dem Putsch in Myanmar will die Militärjunta noch härter gegen die Opposition vorgehen. Die Generäle erklärten die von ihren Gegnern gebildete Gegenregierung zur terroristischen Organisation. Der im Verborgenen agierenden „Regierung der Nationalen Einheit“ (NUG) gehören Politiker der entmachteten Regierung von Aung San Suu Kyi, Anführer der Protestbewegung und Vertreter ethnischer Minderheiten an. Trotz Drohungen gingen die Proteste gegen die Junta am Wochenende weiter.

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Gewaltsame Auseinandersetzungen in Jerusalem.
Politik  »  Verteidigung

Hunderte Verletzte bei schweren Zusammenstößen in Jerusalem

Die Lage in Jerusalems Altstadt hat sich am Wochenende gefährlich zugespitzt: Bei heftigen Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften wurden seit Freitagabend nach Angaben von Sanitätern etwa 300 Palästinenser verletzt. Die gewaltsamen Auseinandersetzungen wiederholten sich auch in der Nacht auf Sonntag. Mehrere Menschen wurden festgenommen. Die Palästinenser sehen Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines künftigen eigenen Staates.

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Nordkoreas Diktator Kim warnt die USA (Archivbild).
Politik  »  Politik

Nordkorea attackiert feindliche Politik Bidens

Als Reaktion auf die neue härtere Linie der USA gegenüber Nordkorea hat die Führung in Pjöngjang der US-Regierung eine „feindliche Politik“ vorgeworfen. Nordkorea werde darauf entsprechend reagieren, hieß es am Sonntag in mehreren Erklärungen der nordkoreanischen Regierung. Biden wolle eine „totale Machtprobe“, kritisierte Pjöngjang. Unter Ex-Präsident Donald Trump hatten die USA auf eine Verhandlungslösung mit Nordkorea gesetzt.

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Osterfeiern in georgischer Hauptstadt Tiflis.
Politik  »  Religion

Millionen orthodoxe Christen feiern Ostern

Millionen orthodoxe Christen haben am Sonntag weltweit Ostern gefeiert - einen Monat später als die westlichen Kirchen. Anders als im Vorjahr durften die Gläubigen vielerorts wieder die Gottesdienste besuchen. In Moskau sagte das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kirill, in der Nacht auf Sonntag: Er wünsche sich, dass sein Volk bald und vollständig von dem Virus befreit werde. Das Osterfest gebe Hoffnung, dass die Pandemie überwunden werden könne.

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Proteste in Paris zum 1. Mai.
Politik  »  Demonstration

Ausschreitungen am 1. Mai in Istanbul, Paris und Berlin

Zum Tag der Arbeit ist es am Samstag in Istanbul, Paris und Berlin zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. In Istanbul nahm die Polizei mehr als 200 Menschen fest, die trotz eines Corona-Versammlungsverbots Kundgebungen abhalten wollten. In Paris setzte die Polizei Tränengas gegen Linksextremisten ein. Auch in Deutschland kam es zu Krawallen. In Berlin wurden Polizisten mit Steinen, Flaschen und Böllern beworfen, es gab drei Verletzte.

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