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Montag, 10. August 2020

Partys ohne Maske: Ganz billige Münzen für das Wertvollste

Leider erreichen die STOL-Redaktion seit einiger Zeit jedes Wochenende Party-Videos aus Südtirol – das ist nur eine kleine Auswahl von vielen. Die Party-Laune ist nachvollziehbar, jedoch fordert diese ohne Mundschutz und Abstand das Coronavirus und somit die 2. Welle heraus. Martin Lercher, Chef vom Dienst des Tagblatts „Dolomiten“, hat einen Kommentar dazu verfasst: "Lassen Sie sich das mal von einem Betroffenen erzählen: Wie viel hätte er damals gegeben, um nach langen Tagen endlich das Krankenhaus verlassen zu können. Unglaublich viel! Und lassen Sie sich von anderen erzählen, was sie gegeben hätten, um einem Angehörigen eine Krankheit zu ersparen oder sein Leben auch nur um einige Monate zu verlängern. Alles. Und lassen Sie sich informieren, welchen enormen wirtschaftlichen Preis wir für den Corona-Lockdown im Frühjahr bezahlen – und noch über Jahre entrichten müssen. Unglaubliche Summen. Und was „kostet“ es, Krankheiten zu vermeiden und die Kosten in Grenzen zu halten? Unglaublich wenig! Abstand halten, wo es nicht geht, Maske aufsetzen, Handhygiene! Im Grunde lächerlich wenig. Im Grunde sind das nicht einmal Münzen, sondern Knöpfe, die wir für das Wertvollste einsetzen können – unsere Gesundheit. Für die eigene und die anderer Menschen, vor allem jener, die damit nicht rundum gesegnet sind. Das Coronavirus wird sicher noch über Wochen und Monate herumschleichen und wo es irgendwie kann zuschlagen. Der harte und teure Lockdown hat es zurückgedrängt. Es wäre fatal, jetzt locker herumzubummeln und es wieder an uns heranzulassen. Vor allem, weil es im Grund mit 3 ganz einfachen Mitteln auf Distanz gehalten werden kann, bis die Welt ihm den Rest geben kann. Also: Maske, Abstand, Hygiene. Und einmal mehr wird nicht das Anfangen belohnt, sondern das Durchhalten."