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Freitag, 21. Mai 2021

Reschensee: Zeugen eines dunklen Kapitels

Als der Stausee am Reschenpass geflutet wurde, fielen zahlreiche Gebäude den Wassermassen zum Opfer. Für die Stromerzeugung wurden im Sommer 1950 die Dörfer Graun und Teile von Reschen sowie die uralten Weiler von Arlung, Piz, Gorf und Stockerhöfe geflutet. Insgesamt handelte es sich um 677 Hektar Grund und Boden. Nur die Kirche von Alt-Graun aus dem 14. Jahrhundert trotzte diesem dunklen Kapitel Südtiroler Geschichte. Ihr denkmalgeschützter Kirchturm ragt heute noch aus den Fluten und ist, je nach Wasserstand, mehr oder weniger sichtbar. Aufgrund von Instandhaltungsarbeiten sind derzeit auch Reste von Gebäuden zu sehen.

stol