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Dienstag, 20. April 2021

Schockierendes Video: Wolf verfolgt junge Frau und Hund

Gefährliche Szenen haben sich kürzlich in Wietzendorf, Niedersachsen, auf einem Feld abgespielt. Eine junge Frau und deren Hund wurden von einem Wolf verfolgt. Das Raubtier hat immer wieder versucht, den beiden nahe zu kommen. Weder die gellenden „Geh weg!“-Schreie noch die Hilferufe haben das Tier verscheucht. Wahrscheinlich ist es ihrer Hartnäckigkeit und gezeigten Wehrhaftigkeit zu verdanken, dass der Wolf von seiner vermeintlichen Beute abgelassen hat. Auch bei uns in Südtirol steigt die Zahl der Wölfe stetig an und wirft die Frage auf: Werden wir hier auch bald Angst haben müssen, bei Spaziergängen von Wölfen verfolgt zu werden? Benedikt Terzer, Direktor des Südtiroler Jagdverbandes, erklärt gegenüber STOL, dass es in Südtirol bereits im Mendelgebiet, Deutschnonsberg, Raum Lüsen, Gröden, Gadertal und im Oberen Pustertal Wölfe gibt. „Aufgrund dieser Verbreitung ist in Südtirol zu jeder Zeit und überall mit dem Wolf zu rechnen. Denn entweder wandert er durch ein Gebiet oder ist schon sesshaft geworden.“ Offizielle Zahlen zum derzeitigen Bestand gibt es nicht, weil das Amt für Jagd und Fischerei bisher die Zahlen der Bestandserhebung von 2020 nicht veröffentlicht hat. Hinsichtlich der Anzahl von Wölfen im Jahr 2019 spricht das Amt für Jagd und Fischerei von einer Mindestzahl von 31 bis 35 Wölfen.

stol