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Artikel vom Dienstag, 27. August 2019

Jugenddienst Bozen-Land: Fußball kennt keine Grenzen 

Vor Kurzem hat in Südtirol ein Integrationsprojekt der besonderen Art stattgefunden: in Zusammenarbeit mit dem Jugenddienst Bozen-Land veranstaltete die Münchner Organisation „buntkicktgut“ ihr alljährliches Fußballcamp in Kaltern und Tramin. 

Die Jugendlichen fühlten sich in Südtirol sichtlich wohl.

Die Jugendlichen fühlten sich in Südtirol sichtlich wohl.

Zusammenhalt und Teamgeist werden bei "buntkicktgut" groß geschrieben.

Zusammenhalt und Teamgeist werden bei "buntkicktgut" groß geschrieben.

„Buntkicktgut“ ist eine mehrfach ausgezeichnete Organisation aus München, die Jugendliche, vor allem mit Migrationshintergrund, mit Hilfe von Fußball in die Gesellschaft integriert. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, jungen Menschen verschiedener kultureller und nationaler Herkunft eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu geben und Möglichkeiten von sozialem und kulturellem Lernen zu eröffnen. 

Neben einem ganzjährigen Fußballprogramm, organisiert „buntkicktgut“ jeden Sommer ein 10-tägiges Fußballcamp in Europa. Dieses Jahr fand es zum ersten Mal in Südtirol statt. 

Für das tägliche Training hat der Sportverein Kaltern seine Sportplätze zur Verfügung gestellt. Am Nachmittag waren Ausflüge in ganz Südtirol geplant, bei denen die rund 60-köpfige Mannschaft zu Besuch in Bozen, im Wandergebiet Meran 2000 oder am Montiggler See war. Das Ziel dahinter? Den Jugendlichen auf eine spielerische Art und Weise eine neue Kultur, neue Orte und spannende Geschichten dahinter vermitteln. „Wir wurden überall sehr herzlich empfangen und man hat gespürt, dass die Leute das Projekt mit einer positiven Neugierde betrachtet haben“, so freut sich Rüdiger Heid, Leiter der Organisation, über die Gastfreundschaft der Südtiroler und Südtirolerinnen. 

Ein Highlight war sicherlich das große Abschlussturnier, bei dem nicht nur Jugendliche von „buntkicktgut“, sondern auch Jugendliche aus dem Einzugsgebiet des Jugenddienstes Bozen-Land und eine Fußballmannschaft aus Tramin mit dabei waren. „Wir sind vom Integrationsprojekt überzeugt, weil wir damit nicht nur über das Thema Integration reden, sondern handeln.“, so die Vorsitzende des Jugenddienstes Bozen-Land Barbara Wild. „Wir sensibilisieren unsere Kinder und Jugendlichen und nehmen ihnen die Angst vor dem Fremden,“ ist sich das Organisationsteam des Jugenddienstes Bozen-Land einig. An dem Abend waren auch der Bürgermeisterstellvertreter Werner Atz aus Kaltern und Bürgermeister Wolfgang Oberhofer aus Tramin mit dabei. 


Jugenddienst Bozen-Land, Bozen

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