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Artikel vom Montag, 8. Juli 2019

Nach Vergewaltigung: Täter sitzen - in der Schule

Eine junge Frau wurde in Mülheim im Ruhrgebiet in ein Waldstück gezerrt und vergewaltigt. Dringend verdächtigt wird eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen. Sie wurden befragt, am Montag geht für sie aber der Alltag weiter, sie müssen ganz normal zur Schule.

Die Polizei hat die 5 verdächtigen Kinder und Jugendlichen noch am Freitagabend gestellt.

Die Polizei hat die 5 verdächtigen Kinder und Jugendlichen noch am Freitagabend gestellt.

Nach der Vergewaltigung einer jungen Frau am Freitagabend in Mülheim an der Ruhr (STOL hat berichtet) gehen die dringend tatverdächtigen Kinder und Jugendlichen am Montag voraussichtlich ganz normal zur Schule, während die Ermittlungen weiterlaufen. „Es gibt keine Begleitung für die drei 14-Jährigen“, sagte ein Polizeisprecher. Die Jugendlichen seien am Samstag offiziell befragt und dann wieder ihren Eltern übergeben worden. Für sie gelte weiter die Schulpflicht.

Das Opfer, eine junge Frau, wurde im Krankenhaus behandelt. Sie wird danach weiter polizeilich unterstützt, hieß es in einer Mitteilung.

Bei den Familien der beiden zwölfjährigen Verdächtigen werde sich am Montagvormittag das Jugendamt einschalten und Hilfe anbieten, sagte ein Stadtsprecher. Die Kinder dürften dann aber längst in der Schule sein, sagte er. Falls die Mitarbeiter den Eindruck gewännen, dass die Familien mit der Situation nicht fertig werden, sei bei den Zwölfjährigen generell auch ein aktives Eingreifen bis hin zur Entnahme der Kinder aus den Familien möglich. Für den Rest der Woche rate die Stadt den Eltern, die Kinder nicht zur Schule zu schicken. Danach beginnen in Nordrhein-Westfalen ohnehin die Sommerferien.

Schweres Sexualdelikt - 5 Täter im Alter zwischen 12 und 14 Jahren

Ermittelt wird gegen die Jugendlichen wegen eines „schweren Sexualdeliktes“ – das gilt laut Gesetz, wenn der Beischlaf vollzogen oder die Tat gemeinschaftlich begangen wurde. Alle Verdächtigen haben die bulgarische Nationalität. Sie gelten laut Polizei als „dringend tatverdächtig“. Die jeweilige Rolle bei dem Verbrechen ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Anwohner in Mülheim waren am Freitagabend gegen 22.15 Uhr aufmerksam geworden, weil ihr Hund bellte und sich nicht beruhigen ließ, berichtete die Polizei. Sie hätten im Grünen hinter ihrem Garten die verletzte junge Frau und zwei männliche Personen entdeckt und die Polizei verständigt. Die beiden Verdächtigen seien über einen parallel verlaufenden Radweg geflohen, die Frau blieb zurück. Die Anwohner riefen die Polizei und kümmerten sich um das Opfer.

Nach einer Fahndung hatte die Polizei die Gruppe gestellt. Der Verdacht gegen die Kinder und Jugendlichen habe sich dabei „verdichtet“, heißt es in der Mitteilung.

Vergewaltigung möglicherweise mit Handys gefilmt

Fachleute sehen bei Gruppenvergewaltigungen eine gefährliche Kombination von Sexualität, Machtdemonstration und Gruppendynamik. Häufig würden solche Taten gefilmt, um mit der Tat zu prahlen. Im Mülheimer Fall äußerte sich die Polizei zunächst nicht, ob das Geschehene auch gefilmt wurde. Einen Bericht der „Bild“-Zeitung, nach dem die Täter ihre Tat mit Handys gefilmt haben sollen, wollte ein Sprecher nicht kommentieren.

dpa

Stefan Laner, Mühlwald

Ach, und seit Ihrem Kommentar mit dem "seilähnlichen Gegenstand" haben Sie Extrapluspunkte bei mir gesammelt.

14.07.2019 21:25 Uhr

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Stefan Laner, Mühlwald

Na eben nicht, Sie sind doch der Kriminelle, der Menschen als Gesindel bezeichnet und "Gutmenschen" raus schmeissen lassen will. Laut Gesetz ist das nämlich verboten was sie angedenken. Schon mal daran gedacht? Oder wie gedenken Sie zu tun, wenn Sie sagen "Gutmenschen raus mitsamt dem Gesindel"? Sie sind der Kriminelle! Haben Sie das selber noch nicht gewusst oder was?

14.07.2019 21:23 Uhr

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Hermann Santer, Hafling

Herr Laner, und Sie lassen auch keine Gelegenheit aus, Sich auf die Seite von Kriminellen zu stellen...

10.07.2019 10:15 Uhr

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Stefan Laner, Mühlwald

Sie lassen ja keine Gelegenheit aus, Herr Santer, um mit dem Finger auf jemanden zu zeigen.

08.07.2019 22:41 Uhr

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4 Kommentare

 

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