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Artikel vom Sonntag, 10. Februar 2019

Verletzte bei Anarchisten-Krawallen in Turin

Nach der Räumung eines besetzten Gebäudes im Zentrum von Turin ist es am Samstagabend zu schweren Zusammenstößen zwischen Anarchisten und Sicherheitskräften gekommen. Einige hundert Anarchisten beteiligten sich an einem Protestzug gegen die Räumung des Gebäudes, als einige vermummte Demonstranten die Polizisten angriffen. Einige Bilder des Ausnahmezustandes zeigt die unten stehende Bildergalerie.

An der Demonstration hatten sich Anarchisten aus mehreren italienischen Regionen beteiligt.

An der Demonstration hatten sich Anarchisten aus mehreren italienischen Regionen beteiligt. - Foto: APA/ANSA

Die Demonstranten kippten Müllcontainer um und blockierten einige Straßen, berichteten Medien. Danach setzten sie die Müllcontainer in Brand, beschädigten Geschäfte, Autobusse sowie Straßenbahnen und beschmierten Wände von Gebäuden. Die Polizisten wurden mit Knallkörpern, Steinen und Glasflaschen beworfen. Eine Gruppe von Anarchisten drang in einen Linienbus ein und verwüstete ihn. Die Passagiere konnten die Flucht ergreifen.

Die Sicherheitskräfte reagierten mit Tränengas. 11 Personen wurden angezeigt, 4 Personen wurden verletzt, berichteten italienische Medien. An der Demonstration hatten sich Anarchisten aus mehreren italienischen Regionen beteiligt. Turins Bürgermeisterin Chiara Appendino verurteilte die Gewalttätigkeiten.

Innenminister Matteo Salvini versprach vorbildhafte Strafen. „Nachdem wir die Einwanderung auf Null reduziert haben, werden wir uns auf die Räumung besetzter Immobilien konzentrieren, in denen sich Kriminelle aufhalten“, schrieb Salvini. Es sei unerhört, dass eine Bande von Anarchisten Turin verwüsten.

apa

 

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