Von 17 bis 19.30 Uhr konnte man sich ohne Vormerkung in Bozen, Meran und in Brixen impfen lassen. Der Dienststelle für Hygiene in Bruneck war es aufgrund von Personalmangel in diesem Jahr nicht möglich, teilzunehmen.In Bozen wurden etwa 130 Personen verzeichnet, in Meran etwa 100, in Brixen über 50. „Wir haben festgestellt, dass die Bürger das Angebot durchaus zu schätzen wissen und es auch wahrnehmen“, erklärt Martina Born, Leiterin der Arbeitsgruppe Impfungen des Departements für Prävention im Sanitätsbetrieb.Sie selbst war in Meran vor Ort: „Die Stimmung war gut, zwar musste man manchmal etwas warten, aber die Leute waren alle sehr geduldig“, zieht Born ihr Fazit.Zeckenimpfung sehr gefragtUnd auch in Bozen - wo zahlenmäßig die meisten Impfwilligen vorstellig wurden - habe man gut gearbeitet, erklärt Evelyn Gruber-Fischnaller vom Sanitätsbetrieb Bozen. „Es herrschte wirklich großer Andrang und oft musste man lange warten. Dennoch herrschte im Allgemeinen eine ruhige Atmosphäre und da 3 Ambulatorien besetzt waren, konnte auch schneller gearbeitet werden.“Manche Bürger ließen sich nicht nur ein, sondern auch manchmal gleich 2 Impfmittel verabreichen, manchmal wurden auch ganze Familien vorstellig.Besonders gefragt waren am Montagabend die Zeckenimpfung FSME, aber auch Auffrischungen für Tetanus, Diphterie und Keuchhusten oder auch Pflichtimpfungen wie etwa Masern-Mumps-Röteln.Ob der Impfabend auch im kommenden Jahr wieder durchgeführt wird, könne man derzeit noch nicht bestätigen, so Gruber-Fischnaller. Aber generell sei die Aktion gut angekommen: „Wir wurden wirklich oft gefragt, warum wir das nicht öfter machen - vor allem, weil es viele gibt, die sich aufgrund ihrer Arbeit nur schlecht an die Öffnungszeiten der Impfstelle halten können“, schließt Born.stol/liz