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Artikel vom Freitag, 12. Januar 2018

Heimtückische Schneesituation in Südtirol

Die Lawinengefahr in Südtirol geht zwar zurück, allerdings herrscht eine heimtückische Situation auf den Bergen. Die Gefahr ist nicht zu unterschätzen.

Auch mit großer Erfahrung sind die Gefahrenstellen schwer zu erkennen und zu umgehen. Vorsicht ist geboten.

Auch mit großer Erfahrung sind die Gefahrenstellen schwer zu erkennen und zu umgehen. Vorsicht ist geboten.

Je nach Gebiet herrscht aktuell erhebliche Lawinengefahr der Stufe 3 oder mässige Lawinengefahr der Stufe 2. Die Hauptgefahr geht vom Altschneeproblem aus. Im ganzen Land weißt die Schneedecke eine evident schlechte Basis auf, die oberflächennahen Schichten sind dagegen mäßig bis gut verfestigt.

Das bedeutet, dass die spontane Lawinenaktivität fast null ist und Lawinen generell nur mit großer Zusatzbelastung an wenigen, ungünstigen Stellen ausgelöst werden können.

Lawinen haben erhöhtes Schadenspotential

Diese Lawinen haben aber ein erhöhtes Schadenspotential, da sie gefährlich groß werden können. Auch mit großer Erfahrung sind die Gefahrenstellen schwer zu erkennen und zu umgehen. Speziell in den östlichen Landesteilen hat der Ostwind in Kammnähe störungsanfälligen aber gut sichtbaren Triebschnee gebildet.

Die aktuelle Situation verlangt ein sehr vorsichtiges Verhalten um das Risiko im freien Gelände zu reduzieren (Altschneeproblem). 

Allgemeine Situation

Die meteorologischen Bedingungen begünstigen die Setzung und Verfestigung der oberflächennahen Schneeschichten. Die Schneedeckenbasis bleibt aber schwach und heimtückisch. Grate und Rücken sind häufig abgeblasen und schneefrei. Unterhalb von rund 2400 Meter können auf steilen, sonnigen Wiesenhängen weiterhin Gleitschneelawinen abgehen.

Die Schneehöhe auf 2000 Metern ist über dem Durchschnitt und liegt zwischen ca. 90 und 140 Zentimetern.

 

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