Startseite » Chronik im Überblick » Lokal

Artikel vom Montag, 19. August 2019

Kalb mit Tatzenhieb getötet: Jagd auf Bär M49 ist eröffnet

Seine Begegnung mit einem Wanderer in der Bletterbachschlucht könnte Braunbär M49 nun definitiv seinen Pelz kosten. Wie sein Trentiner Amtskollege Maurizio Fugatti will nun auch Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher die Entnahme des Problembären anordnen. Geschossen werden soll aber nur im äußersten Notfall, wie Landesrat Arnold Schuler erklärt.

Der Bär M49 soll entnommen werden. - Foto: Ansa

Der Bär M49 soll entnommen werden. - Foto: Ansa

Seit Montag ist in Südtirol die Jagd auf M49 eröffnet. Auch hierzulande suchen Beamte der Forstwache nun nach dem Braunbär, der im Trentino seit Monaten für Angst und Schrecken sorgt und nun auch Südtiroler Boden unsicher macht. 

Wie berichtet, war ein 64-jähriger Wanderer dem Braunbär begegnet. Montagfrüh gab es auf der Gurndin Alm am Fuße des Weißhorns die blutige Gewissheit, dass sich M49 weiter in der Gegend aufhält: In den Morgenstunden wurde dort ein Kalb aufgefunden – getötet mit einem einzigen Tatzenhieb.

Schon in der Nacht soll sich der Problembär einem Wohnwagen genähert haben, der nur rund 20 Gehminuten von der Alm entfernt steht. Dieser dient 2 Hirten aus Rumänien, die für eine Herde von Schafen zuständig ist, als Unterkunft. Zunächst hatte es geheißen, der Bär habe den Wohnwagen angegriffen, versucht, diesen umzuwerfen. Dies wurde im Laufe des Tages von der Provinz Trient dementiert.

D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der Dienstag-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".
 

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite

zur Startseite Nicht mehr anzeigen
Verpassen Sie keine wichtigen Artikel mehrAktivieren Sie die Benachrichtigungen
AktivierenMehr Infos