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Artikel vom Freitag, 15. September 2017

Mahnfeuer gegen Bär und Wolf

Am Freitag haben Viehzüchter und Bauern ein sichtbares Zeichen gegen die unkontrollierte Ausbreitung von Bären und Wölfen im Alpenraum gesetzt. Sie wollen mit Mahnfeuern auf das Problem mit den Großraubtieren aufmerksam machen - nicht nur in Südtirol.

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In Ulten wurde mit Feuern der Umriss eines Wolfes nachgezeichnet. - Foto: Wendelin Gamper

In Ulten wurde mit Feuern der Umriss eines Wolfes nachgezeichnet. - Foto: Wendelin Gamper

Am Freitag wurden Mahnfeuer entzündet.

Am Freitag wurden Mahnfeuer entzündet.

Auch am Puflatsch auf der Seiser Alm wurde ein Mahnfeuer entzündet.

Auch am Puflatsch auf der Seiser Alm wurde ein Mahnfeuer entzündet.

In Südtirol, aber auch in anderen Alpenländern sind Bauern und Weidetierhalter wegen der Risse durch Wölfe, aber auch Bären in großer Sorge. 

„Mit den Feuern machen wir auf die schwierige Situation, in der sich viele Tierhalter befinden, aufmerksam“, kündigt Oswald Schwarz, Vertreter der Bergbauern im Landesbauernrat des Südtiroler Bauernbund an. „Wir wollen ein stilles und friedliches Zeichen des Protests setzen.“ 

Die Viehzuchtvereine sowie Jungzüchtervereine von Ulten, Deutschnonsberg und Tisens haben Feuer entzündet, und auch in Naraun, Hafling, Abtei, Taufers in Münstertal, Welschnofen und auf der Seiser Alm brannten Mahnfeuer.

Bauernbund steht hinter Aktion

„Der Südtiroler Bauernbund stellt sich hinter die Initiative“, betont Landesobmann Leo Tiefenthaler gemeinsam mit Oswald Schwarz vor der Aktion. Sie appellierten an alle, sich über die Folgen der Großraubtiere für die Almen, aber auch für die eigene Freizeitgestaltung Gedanken zu machen.

Weil Herdenschutzmaßnahmen in Südtirol weder funktionieren noch in der klein strukturierten Weideviehhaltung umsetzbar seien, werden viele Bauern wegen des Wolfes über kurz oder lang auf die Alpung der Tiere verzichten. „Aufgelassene und zuwachsende Almen wären die Folge, was weder Gäste noch Einheimische wollen“, erklärt Schwarz. 

stol/ker

crepaz kurt, BRUNECK

@Verdross Na Frau Klaudia haben sie immer noch recht und alle anderen sind blöd??. Herr Smith aus Meran hat es auf den Punkt gebraucht , genau ihre Einstellung zur dieser Sache ist Tierqüälerei weil sie diesen Tieren ihren Lebensraum nicht zu gestehen wollen.Wölfe sind Wildtiere und sollen in ihrem Habitat jagen und Nutztiere in Ruhe lassen ,das wäre meiner Meinung nach eine echte Tierschützer Einstellung. Genau wie ihr Vergleich mit dem Metzger hat keinen Sinn und das was sie behaupten ist eine Unterstellung,ich würde mir das nicht getrauen zu behaupten nur um Recht haben zu wollen.

15.09.2017 07:54 Uhr

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John Smith, Meran

ich kann nur sagen: richtig! richtig! richtig! macht bitte weiter! wölfe und bären in unseren tälern wieder anzusiedeln ist eine romantische, idealisierte vorstellung, die nur aus naiven köpfen stammen kann! es ist schließlich ein projekt auf kosten dieser tiere selbst, die eine ganz andere umgebung brauchen, um richtig nach ihren bedürfnissen leben zu können: große weiten, einsamkeit, wild zum frei jagen! bei uns sind sie völlig nutzlos, bedeuten gefahr für die bevölkerung und unnötige verluste beim nutztier. sie bei uns anzusiedeln ist tierquälerei, von wegen tierliebe!!

14.09.2017 21:29 Uhr

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2 Kommentare

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