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Artikel vom Sonntag, 5. Mai 2019

Mauls: Schafe brutal gerissen

In Mauls (Gemeinde Freienfeld) dürfte es in der Nacht auf Sonntag zu einem brutalen Wolfs-Angriff gekommen sein. Mehrere Schafe wurde gerissen.

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11 wertvolle Jura-Zuchtschafe wurden vom Wolf in Mauls gerissen. - Foto: mpi

11 wertvolle Jura-Zuchtschafe wurden vom Wolf in Mauls gerissen. - Foto: mpi

Der Wolf überwand einen Zaun und attackierte die hilflosen Tiere.

Der Wolf überwand einen Zaun und attackierte die hilflosen Tiere.

Schockierende Bilder aus Mauls. Foto: Heinrich Aukenthaler

Schockierende Bilder aus Mauls. Foto: Heinrich Aukenthaler

Gemeindereferent Zeno Frei und SJV-Geschäftsführer Heinrich Aukenthaler mit der Eigentümerin Irene Stafler bei einem Lokalaugenschein.

Gemeindereferent Zeno Frei und SJV-Geschäftsführer Heinrich Aukenthaler mit der Eigentümerin Irene Stafler bei einem Lokalaugenschein.

11 tote Schafe. Foto: Heinrich Aukenthaler

11 tote Schafe. Foto: Heinrich Aukenthaler

Eine böse Überraschung gab es am Sonntagmorgen für Irene Stafler und ihren Mann Gabriele, die Besitzer von 16 wertvollen Jura-Zuchtschafen sind, die unterhalb der Landesstraße in der Nähe von Schloss Welfenstein eingezäunt weiden. 

Fünf Tiere lagen totgebissen neben dem Zaun. „Ein sechstes Schaf lebte noch, konnte sich aber nicht von der Stelle bewegen. Ein Stück ist verschwunden und die meisten restlichen Schafe zeigen Bisswunden: am Euter, am Hals, an den Keulen. Sie stehen verschreckt und rühren sich nicht von der Stelle,“ berichtet Heinrich Aukenthaler. Der Geschäftsführer des Südtiroler Jagdverbandes war selbst vor Ort, um sich ein Bild zu machen. 

11 tote Schafe

Neben den 5 toten Tieren mussten 6 Tiere noch am Sonntag notgeschlachtet werden. Ein Schaf wird weiterhin vermisst. 

Eines der toten Tiere sei deutlich angefressen, die anderen sollen mit einem Biss in den Hals getötet worden sein.

Im schlammigen Boden haben ein Wolf oder mehrere Raubtiere ihre Spuren hinterlassen. 

Der Vorfall wurde beim zuständigen Amtstierarzt Dr. Covi gemeldet, auch weil einige der noch lebenden Tiere leiden mussten. Dieser bestätigte, dass es sich offensichtlich um einen Wolfsangriff handelt. Auch die zuständigen Förster des Amtes für Jagd und Fischerei wurden verständigt.

stol 

Stefan Laner, Mühlwald

Naturschützer, Tierschützer, Grüne sind hier nicht sehr beliebt. Sie werden hier sogar diffamiert. Möchte mir jemand erklären, warum Tierschützer angeblich für den Wolf, aber gegen die Schafe sind? Ich habe noch keine Plakate gesehen, von wegen... "Schützt den Wolf vor den Jägern" oder so.... sondern ich sehe immer Artikel und Fotos gegen den Wolf, der anscheinend nur Schafe frisst. Hier ist etwas gewaltig faul an der ganzen Geschichte. Meine lieben Herren, hörts doch auf so an Blödsinn den Tierschützern und Grünen an zu hängen. Als wären sie die Verursacher dieser Situation. Ein Tierschützer freut sich sicher nicht, wenn ein Schaf gerissen wird. Die Einzigen, die davon was haben, dass ständig gestritten wird, sind die Politiker und die Medien.

07.05.2019 11:09 Uhr

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Albert Tschurtschenthaler, Sexten

Frau Matthes, blöder geht's nimmer.

07.05.2019 07:33 Uhr

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Gabriela Matthes, 72574 Bad Urach

Was für ein Schwachsinn, der da diskutiert wird!!!!! Untersuchungen haben festgestellt, dass es freilaufende,streunende Hunde, oder Hunde von Schafsbesitzern gewesen sind, die die Schafe angefallen hatten. Man kann nachweisen, dass die Bisse an d en Hälsen von Hunden gewesen sind!!!!!!! Wölfe greifen keine Schafe an!!!!,das können sie überall nachlesen!!!!!

06.05.2019 20:10 Uhr

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Thomas Moroder, St.Andrä

Waren es wirklich Wölfe?, es gibt genügend wildlaufende Hunde die kein Zuhause mehr haben

06.05.2019 17:05 Uhr

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Hermann Santer, Hafling

@Sigmund Kripp, Partschins Ein höhnischer, total überflüssiger Kommentar! Mit entsprechendem Equipment ist so ein Schild innerhalb einer halben Stunde fertig...

06.05.2019 17:00 Uhr

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Sigmund Kripp, Partschins

Interessant ist das Plakat, auf dem schon diese Schafe abgebildet sind. Da muss ja jemand direkt darauf gewartet haben! So schnell produziert! Hut ab!

06.05.2019 12:36 Uhr

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Elmar Thaler, Tramin

Von der Politik wird geschrieben, geredet, diskutiert, unsinnige Vorschläge gebracht. Früher oder später wird ein Kind oder ein Mensch angegriffen. Dann ist es zu spät. Dann werden wie immer drakonische Maßnahmen ergriffen anstatt rechtzeitig einzugreifen.

06.05.2019 08:06 Uhr

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Georg Schwabl, Tisens

Unsere Vorfahren haben nicht umsonst die Großraubtiere erlegt!!!! Reine Tierquälerei und unsinnige Geldausgaben!

05.05.2019 20:12 Uhr

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