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Artikel vom Montag, 22. Juli 2019

Schalenwild: Über 600 Kitze vor dem Mähtod bewahrt

Südtirols Jäger und hauptberufliche Jagdaufseher haben heuer mehr als 650 Rehkitze und einige Hirschkälber vor den Messern der Mähmaschinen gerettet: Das hat eine Umfrage des Jagdverbandes ergeben. Nicht weniger als 3300 ehrenamtliche Stunden wurden dafür aufgewendet. Das berichten die "Dolomiten" in ihrer Ausgabe am Montag.

Vor wenigen Tagen hat der Jagdverband eine Umfrage zu den Kitzrettungsaktionen in den Revieren durchgeführt. Die bisher eingegangenen Auskünfte und Zahlen aus etwa der Hälfte der Jagdreviere sind beeindruckend.

Allein im Jagdrevier Kastelruth wurden 62 Kitze gerettet, in den Jagdrevieren am Tschögglberg zwischen Jenesien und Hafling hat die Jägerschaft 160 Rehkitze rechtzeitig entdeckt, und auch im Ultental sind mehr als 50 Rehkitze in Sicherheit gebracht worden.

Die Gemeinde Klausen hat heuer im Mai dem örtlichen Jagdrevier sogar einen Umweltpreis verliehen für das Engagement bei Lebensraumverbesserungsmaßnahmen und für den Einsatz zur Rettung von Rehkitzen vor dem Mähtod.

Südtirols Jägerschaft wirkt seit Jahren aktiv und mit aufwendigen Aktionen dem Mähtod entgegen. Landauf landab werden sehr viele Wiesen unmittelbar vor der Mahd nach Rehkitzen abgesucht. Viele hauptberufliche Jagdaufseher sind zur Zeit der Heumahd täglich in den Wiesen im Einsatz. 

D/hof

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".
 

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