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Artikel vom Samstag, 10. August 2019

Schwarzer Samstag: Mann aus Innichen stirbt bei Motorradunfall

Auf Südtirols Straßen ist es am Samstag nach dem tödlichen Motorradunfall in Burgeis zu einem zweiten fatalen Verkehrsunfall im Gsieser Tal bei Taisten gekommen. Der 25-jährige Hannes Nöckler aus Innichen bezahlte mit seinem Leben.

Foto: FFW Welsberg

Foto: FFW Welsberg

Das Motorrad wurde durch die Wucht des Aufpralls regelrecht auseinander gerissen. - Foto: Privat

Das Motorrad wurde durch die Wucht des Aufpralls regelrecht auseinander gerissen. - Foto: Privat

Bei dem schrecklichen Unfall prallte der junge Pusterer gegen 14 Uhr mit seinem Motorrad nahe des Brückenwirtes frontal auf einen Pkw. Das Motorrad wurde durch die Wucht des Aufpralls regelrecht auseinander gerissen.

Der Motorradfahrer, der 25-jährige Hannes Nöckler aus Innichen, hatte nicht den Hauch einer Chance und wurde bei dem tragischen Unfall getötet. Die Pkw-Lenkerin, ebenfalls aus Innichen, landete mit ihrem Wagen im Graben neben der Straße und erlitt „nur“ leichte Verletzungen. 

Die Feuerwehren bargen das Fahrzeug aus dem Straßengraben. - Foto: Privat

Im Einsatz standen die First Responder Welsberg, das Weiße Kreuz Innichen, der Notarzt, die Freiwilligen Feuerwehr von Taisten und Welsberg, die die Aufräumarbeiten am Unfallort und die Bergung des PKW durchführten, und die Notfallseelsorge. 

Die Carabinieri haben die Unfallerhebung aufgenommen.  

Schweizer stirbt am Samstagvormittag bei Burgeis

Wie berichtet kam es auch am Vormittag im Vinschgau zu einem tödlichen Motorradunfall. Ein Pkw und ein Motorrad prallten dabei bei Burgeis frontal aufeinander. Der Motorradfahrer aus der Schweiz kam ums Leben. 

stol/vs

Francesco Kostner, Corvara

Es ist schon beeindruckend wieviele schwarze Samstage, schwarze Sonntage und wievielte schwarze Wochentage auf Südtirols Strassen die südliche Sonne verdecken. Warum der grosse Aufschrei in den Medien? Ich fahre bescheidene 6.000 km Auto im Jahr doch diese genügen um zahlreiche Situationen zu erleben, welche man nicht für möglich halten würde. Mich wundert es wie lasch zugesehen wird dass unsere Tal- und Passtrassen zu wahren Rennstrecken benutzt werden! Zahlreiche neue Regelungen und Vorschläge kommen von der Politik wobei die Einhaltung der bestehenden Gesetze völlig ausreichen würde das Fahren entspannter und sicherer zu machen. Dazu fehlt aber schlechthin der Mut. In diesem Frühjahr gab es meines Wissens eine einzige Radarkontrolle auf den Pässen und diese nach einem langen Wochenende voller Valentino Rossi. Die Kontrolle wurde geschickt am Rückreisetag organisiert damit wohl keiner zu schaden kam, nicht einmal Blechschaden! Gratuliere zur Südtiroler Doppelmoral. Franz K.

11.08.2019 10:16 Uhr

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