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Artikel vom Mittwoch, 12. September 2018

Ulten: Tunnel St. Pankraz durchstochen

Bereits seit März 2018 wird am Tunnel bei St. Pankraz auf der Landessstraße ins Ultental in Tag- und Nachtschichten gearbeitet. Ziel ist es, den Tunnel zu stabilisieren und vor allem die Fahrbahnen im Tunnel zu verbreitern und den Tunnel somit aufzuweiten. Nun stehen die größten Arbeiten kurz vor dem Abschluss heißt es aus dem Ressort für Tiefbau des Landes. Die Nachtsperren für den Tunnel werden in Kürze entfallen.

Der sehr enge Tunnel St. Pankraz im Ultental ist nun aufgeweitet. - Foto: lpa/Landesamt für Straßenbau West

Der sehr enge Tunnel St. Pankraz im Ultental ist nun aufgeweitet. - Foto: lpa/Landesamt für Straßenbau West

Prüfungen des Betons der Tunnelinnenschale und des Felsen hatten vor Baubeginn gezeigt, dass der Tunnel in einem äußert schlechten Zustand war.

Vergangene Woche erfolgte der Durchstich des neuen Teils des Tunnels. Um den Tunnel statisch zu verstärken, wurde die Tunnelinnenschale aufgeweitet und mit Selbstbohrankern und Tunnelbögen verstärkt und mit Spritzbeton gesichert.

Arbeiten bei laufendem Verkehr

Da bei laufenden Verkehr gearbeitet werden musste, kam, so der Direktor des Amtes für Straßenbau West Johannes Strimmer, ein innovatives Konzept zum Tragen. Der Arbeitsbereich wurde durch ein 30 Meter langes Schutzgerüst aus Stahl gesichert. Dieses war auf Schienen geführt.

Es wurde jede Nacht währende der kurzen Nachtsperre zurückbewegt, um die Sicherungsarbeiten oberhalb der Fahrbahn abschließen zu können. Daraufhin wurde es täglich etwa 1,3 Meter weiter vorbewegt, um den nächsten Abschnitt zu sichern. Das Land investiert in diesen Sicherheitseingriff 3,5 Millionen Euro.

Der Einbau der endgültigen Tunnelinnenschale, Straßenaufbau und Beleuchtung werden mit einem getrennten Bauauftrag durchgeführt. Sie sollen demnächst ausgeschrieben werden. Dabei werden auch das Ostportal und eine kurze Steinschlagschutzgalerie am Westportal errichtet. Die Arbeiten dazu sollen im Frühjahr 2019 starten.

stol/lpa

 

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