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Artikel vom Donnerstag, 7. Dezember 2017

Verbraucherzentrale warnt vor Schnäppchen

Die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) warnt in einer Aussendung vor Schnäppchen: Insbesondere in der Vorweihnachtszeit wenn es darum geht Geschenke zu besorgen ist deshalb Achtsamkeit gefragt.

Vorsicht ist beim Einkaufen geboten.

Vorsicht ist beim Einkaufen geboten. - Foto: shutterstock

„In Zeiten von umtriebigen (Online-) Händlern stehen „Sale“ oder „Black Fridays“ an der Tagesordnung. Doch besondere Schnäppchenaktionen laut US-amerikanischer Tradition entpuppen sich nicht immer zum Wohle des Kunden. In mehreren neurowissenschaftlichen Studien wurde gezeigt, was beim Shoppen in unserem Gehirn passiert. Sehen wir ein Schnäppchen, wird das Belohnungszentrum aktiviert – noch bevor wir überhaupt überschlagen können, ob es sich bei dem Preis um ein gutes Angebot handelt oder nicht,“ warnt die VZS in einer Presseaussendung. 

Der Kaufimpuls sei groß und bestimme unser Handeln. „Die Händler wissen das und versuchen mit immer neuen Schnäppchenaktionen, uns zum Kauf zu verleiten. Sich dagegen zu wehren fällt schwer, aber wer sich des Schnäppcheneffekts bewusst ist und die Tricks der Händler im Hinterkopf behält, dem fällt es mitunter etwas leichter, den Kauf noch einmal in Ruhe abzuwägen,“ so die VZS.

Es gelte, nur den tatsächlichen Preis zu beachten und dem ersten Kaufimpuls nachzugeben. Man sollte sich fragen, ob man etwas auch wirklich braucht. 

„Um sicher zu gehen, dass der Preis eines Händlers tatsächlich günstig ist, sollten andere Angebote verglichen werden – entweder in anderen Geschäften oder über Online-Preisvergleichsportale,“ rät die Verbraucherzentrale.

Rabatte nur für Auslaufmodelle? 

Bei vielen Aktionen gibt es die Rabatte laut Verbraucherzentrale nur für Produkte der alten Saison oder Auslaufmodelle.

Wer kein Problem damit hat, Mode aus der alten Kollektion zu tragen oder die Vorgängergeneration eines elektrischen Gerätes zu benutzen, kann dabei tatsächlich ein gutes Angebot bekommen.

Gerade bei Technik sollte man sich jedoch bewusst sein, dass Geräte womöglich nicht auf dem neusten Stand sind und mitunter nicht mehr so lang vom Hersteller unterstützt und mit Updates versehen werden. 

Fake-Shops 

Zudem gelte es, sich vor sogenannten Fake-Shops in Acht zu nehmen. Hinter dem Onlineshop könnten Betrüger stecken, die zwar per Vorkasse das Geld der Kunden kassieren, aber keine Ware schicken.

Experten raten deshalb, eine sicherere Zahlungsmethode wie Rechnungskauf oder PayPal zu wählen oder bei hochpreisigen Waren einen Treuhandservice.

stol

 

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