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Artikel vom Montag, 20. März 2017

Wenn schon Steuerbetrug, dann aber richtig

Die Finanzpolizei Trentino-Südtirol blickt auf ein bewegtes Jahr zurück. Bei diesem Rückblick kommt raus: Wer bei den Steuern betrügt, der begnügt sich nicht mit Kleinigkeiten.

Foto: LaPresse

Insgesamt zeigte die Finanzpolizei im vergangenen Jahr 236 Personen an, die sich was die Zahlung der Steuern anbelangt strafbar gemacht haben sollen. Insgesamt 249 Straftaten sollen auf das Konto jener Personen gehen.

Interessant dabei: 75 Prozent dieser strafbaren Handlungen betrafen schwere Vergehen wie das Ausstellen falscher Rechnungen sowie betrügerische oder unterlassene Dokumentation.

Im vergangenen Jahr konnte die Finanzpolizei 14 mutmaßliche Fälle von internationaler Steuererklärung aufdecken, zudem machte sie, der eigenen Aussendung zufolge, 253 Personen ausfindig, die einer Arbeit nachgingen, allerdings dem Fiskus komplett unbekannt waren. Darüber hinaus sind 149 Arbeitgeber vergangenes Jahr ins Visier der Finanzwache geraten: Sie sollen 225 Personen „schwarz“ beschäftigt haben.

Um die entgangenen Steuern auszugleichen, beschlagnahmte die Finanzpolizei Güter und Vermögen im Wert von 8 Millionen Euro.  

stol