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Artikel vom Freitag, 30. August 2019

Südtirol will „plastikfreie Schulen“

Bei der Eröffnung des Kindergarten- und Schuljahres wurde die Wirkung von Innovationen, lokalem Handeln und globalem Denken in den Fokus gerückt. Landesrat Philipp Achammer kündigte Maßnahmen zur „plastikfreien Schule“ an.

Mehrere Schulführungskräfte treten mit Ende des vergangenen Schuljahres in den wohlverdienten Ruhestand.

Mehrere Schulführungskräfte treten mit Ende des vergangenen Schuljahres in den wohlverdienten Ruhestand. - Foto: LPA

Landesrat Philipp Achammer bei der Eröffnungskonferenz des neuen Bildungsjahres 2019/20.

Landesrat Philipp Achammer bei der Eröffnungskonferenz des neuen Bildungsjahres 2019/20. - Foto: LPA

Weit über 100 Führungskräfte aus Kindergarten und Schule haben sich zur Eröffnungskonferenz des neuen Bildungsjahres 2019/20 in Bozen getroffen. „Dass wir nicht stillstehen und dass wir beweglich sind, zeigen wir tagtäglich“, bekräftigte dabei Bildungsdirektor Gustav Tschenett. Vor allem im Bildungsbereich sei Beweglichkeit das Um und Auf, es gehe um Lernen, um Innovation, schnelles Handeln und Reagieren.

Bildungslandesrat Philipp Achammer erinnerte an die Bedeutung aktiven Handelns: „Jede Veränderung beginnt im Kleinen, in jedem Einzelnen“. Südtirol richte, ebenso wie die weltweite Klimastreikbewegung, sein Handeln verstärkt auf die Nachhaltigkeit aus. Achammer kündigte in diesem Zusammenhang Maßnahmen an, die das Ziel der „plastikfreien Schule“ verfolgen.

„In den vergangenen Wochen haben wir Schülerinnen und Schüler befragt, was sie sich wünschen und vorstellen und haben dabei einige weitblickende Antworten erhalten“, berichtete der Landesrat. Es gelte offen für neue Entwicklungen zu bleiben und offen für Veränderung zu bleiben.

„Innovationen müssen klar kommuniziert werden

Auch Gastreferent Stefan Zehetmeier vom Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung der Universität Klagenfurt sprach mit seinem Vortrag „Wenn die Innovation kommt …“ anstehende Herausforderungen und Veränderungen an. „Innovationen können oft als etwas Bedrohliches wahrgenommen werden, da sie den gewohnten Arbeitsablauf unterbrechen und oft auf Widerstand stoßen“, sagte Zehetmeier. Es gehe bei Innovationen vor allem darum, diese klar zu kommunizieren, Adressaten und Beteiligte klar zu benennen und den Entwicklungen Zeit zu geben.

Im Rahmen der Konferenz wurden jene Führungskräfte gewürdigt, die mit Ende des Kindergarten- und Schuljahres 2018/2019 in den Ruhestand treten. Dazu zählen Andreas Bordiga, Monika Thaler, Juliane Gasser Pellegrini, Karlheinz Bachmann, Franco Bernard, Gabriela Maria Engl, Kurt Gasser, Verena Schenk, Franz Tutzer, Bruno Muser, Franz Lemayr, Herbert Raffeiner und Elisabeth Wieser. Zugleich wurden die neuen Führungskräfte begrüßt.

lpa

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