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Artikel vom Sonntag, 21. April 2019

Osterbräuche: Von „Pecken“ zum „Focaz“

Nach der 40-tägigen Fastenzeit ist der Ostersonntag als Hochfest der Christen ein Tag voller Bräuche, Schlemmereien und Naschereien. Im Laufe der Zeit haben sich in Südtirol einige Bräuche eingelebt, die zum Osterfest gerne praktiziert werden.

In den Osterkörben der Kinder ist er fast immer dabei: Der Schoko-Osterhase.

In den Osterkörben der Kinder ist er fast immer dabei: Der Schoko-Osterhase. - Foto: shutterstock

In der Ostermesse werden traditionell Osterkörbe gesegnet. Diese sind mit Schinken, Kren, Eier und Osterbrot gefüllt und werden von den Familien mit in die Kirche gebracht. Sie werden nach der Messe im Kreise der Familie gegessen.

Nach der heiligen Messe geht es in vielen Familien ans „Goggele-Peckn“: Die gekochten Ostereier werden dabei einem Härtetest unterzogen: Dafür werden jeweils die spitzen Seiten und die runden Seiten aufeinandergeprallt. Der Besitzer des Eis, das dabei nicht springt, hat gewonnen.

Im Laufe des Ostersonntages wird dann die Ostereier-Suche praktiziert. Der Osterhase versteckt für die Kinder ein Ostergeschenk im Haus oder Garten, das die Sprösslinge suchen müssen.

Traditionell bekommen Patenkinder ein Gebäck von ihren Paten geschenkt, das auch „Focaz“ genannt wird: Mädchen in Form einer Henne, Jungen in Form eines Hasen.

Na dann: Frohe Ostern!

 

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