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Artikel vom Montag, 16. April 2018

Sind Gemüseblätter essbar?

Ob Kohlrabi, Karotten oder rote Rohnen: Viele Gemüsesorten werden mit den Blättern verkauft. Bei der Zubereitung des Gemüses landen sie aber häufig im Müll. Das ist gar nicht nötig, klärt die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) auf.

Die Blätter des Kohlrabi, zum Beispiel, können weiterverarbeitet werden.

Die Blätter des Kohlrabi, zum Beispiel, können weiterverarbeitet werden. - Foto: shutterstock

Die Gemüseblätter von vielen Gemüsesorten sind ebenfalls essbar, nicht nur die Frucht. So enthalten frische, junge Kohlrabiblätter doppelt so viel Vitamin C wie die Kohlrabiknolle. Ähnlich bei der roten Bohne: Auch iher Stiele und Blätter sidn vitaminreicher als die Frucht selbst.

Einige Zubereitungsarten

Junge, zarte Gemüseblätter können klein gehackt und zum Verfeinern von Salaten, Suppen oder Soßen verwendet werden, rät die VZS. Gröbere Blätter können hingegen gedünstet werden und mit Salz, Pfeffer zudn nach Geschmack mit etwas Butter verfeinert werden. Auch das Kraut von Karotte und Fenchel verfeinert Suppen, Salate und Kräutersoßen. Karottenkraut und auch das Kraut der Pastinake kann zudem Petersilie ersetzen. Frische Radieschen-Blätter erinnern im Geschmack an Rukola, sie sind reich an Vitaminen und antibakteriellen Senfölen.

Generell sollten die Blätter immer frisch verwendet werden, da sie schnell welken.

Allerdings gibt es auch Blätter, die nicht für den Verzehr geeignet sind: Jene von Nachtschattengewächsen wie Tomaten, Auberginen und Kartoffeln, sowie Bohnen und Gurken.

stol

 

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