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Artikel vom Mittwoch, 24. Oktober 2018

Grüne an SVP: „Koalition mit Lega wäre erschreckend“

Nach den Landtagswahlen geht es jetzt vor allem um eines: Koalitionspartner für die SVP, die mit 15 Mandaten nicht alleine regieren kann. Mögliche Partner sind die Lega, aber auch die Grünen und der PD. Am Mittwoch haben sich die Grünen an die SVP gewandt.

„Den ersten Aussagen der SVP nach den Wahlen entnehmen wir, dass die erste Option im Hinblick auf die Regierungsbildung die Lega sein dürfte“, schreiben die Grünen.

Das erschrecke nicht nur die Grünen als Vertretungen des Mitte-Links-Lagers, sondern viele Menschen im Land. „Man braucht sich nur umzuhören. Viele Bürger machen sich Sorgen, dass es tatsächlich zur Koalition mit der Lega kommen könnte. Anlass zu tiefer Sorge geben der grobe politische Stil der Lega, ihre Europafeindlichkeit, die Politik der Schlagworte und die menschenverachtenden Aussagen von Lega-Vertretern. Es geht nicht an, dass diese Art der Politik künftig Teil des Regierungsalltags im Lande sein könnte“, heißt es in der Aussendung weiter.

„Wir haben bereits in den ersten Statements nach der Wahl angekündigt, dass wir für das Ausloten einer Alternative zu diesem Szenario bereit sind. Wir haben einen italienischsprachigen Abgeordneten, der für eine Regierungsbeteiligung in Frage kommt. Wir sind bekanntermaßen autonomie- und europafreundlich und haben humanistische Wertvorstellungen. Viele Menschen in Südtirol, auch nicht Grüne oder Grün-Nahe, wünschen sich eine Regierung, die eine europäisch-weltoffene und solidarische Grundhaltung beweist.“

Aus diesem Grund richten die Grünen die Aufforderung an den SVP-Obmann Philipp Achammer und den designierten Landeshauptmann Arno Kompatscher, in der anstehenden Richtungsentscheidung diese Faktoren zu berücksichtigen und die Regierungsbildung mit den Mitte-Links-Kräften als vorrangig zu betrachten. „Europa im Blick.“

stol

Josef Troger, Leifers

Seit sich die Lega, klar für Europa und Euro ausgesprochen hat, (nur gegen gewisse Regeln sich stemmt) in Trient die Mehrheit und mit in der italienische Regierung ist, wäre es sicher unklug nicht mit Ihnen zusammen zu Arbeiten . Die Partei die gegen jede Investition ist, wären für unser Land mehr Schaden, als Nutzen ?

26.10.2018 13:57 Uhr

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Elmar Thaler, Tramin

Also ich bin bei Gott nicht ein Freund der italinischen Schluderwirtschaft, aber das Theater mit den spreads und die Abstufung Italiens durch die heuchlerischen amerikanischen Ratingagenturen ist nur zum Lachen. Wenn eine ital. Regierung gegen die EU Leitlinien verstosst wird von den Amis abgestuft. Warum haben dieselben Ratingagenturen vor mittlerweile 10 Jahren nicht die Welt vor der hauseigenen größten Bnkenpleite der Lehman Broth's gewarnt und diese rechtzeitig abgestuft wenn sie schon alles wissen?? Ich sage es: weil es Heuchler sind!!!! Ich denke Italien wird schon im Stande sein, seine Schulden zu bedienen bzw. wenigstens einen Teil davon. Gewisse Staatsschulden hat jeder Staat. Die auf dem hohen Ross sitzenden Deutschen haben auch Euro 27.000 pro Kopf an Staatsschulden. Italien hat 35.000 Euro pro Kopf und Frankreich 31.000 und die von den Deutschen Medien als Zechpreller abgestempelten Griechen haben 1000 Euro pro Kopf mehr als die Deutschen. Ich würde also sagen wir sitzen alle mehr oder weniger im gleichen Boot. Ich empfehle nicht nur das Gelabere im deutschen Fernsehen zu verfolgen!!!

25.10.2018 09:56 Uhr

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Walter Bamer, Bozen

@Elmar "Worten Taten folgen lassen" - welche genau? Abgesehen von Migrations- / Flüchltingsfrage.

25.10.2018 09:52 Uhr

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Josef Unterthurner, Partschins

Dass der Bürgermeister von Meran für manche ein Dorn im Auge ist das kann man immerwieder und überall hören, aber was hat er bisher falschgemacht?Jede Entscheidung über Arbeiten werden wohl vom Gemeiderat bzw. Ausschuss getroffen, warum hat die SVP nicht die Mehrheit im Gemeinderat,wenn man nicht die Mehrheit erreicht dann muss man eben mit anderen zusammen arbeiten ob man will oder nicht nachher alles schlechtreden bringt niemand was..

25.10.2018 07:42 Uhr

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Gregor Beikircher, Vahrn

Herr Matthias Plack. Der Bürgermeister von Meran ist kommt nicht aus den "Grünen", sondern aus einer Bürgerliste, die mit den "Grünen" koaliert. "Was heißt hier, den Worten Taten folgen lassen? Etwa dass sie (die Lega) die Staatsschulden so weit hochtreibt, dass wir ins "Ramschniveau" fallen und die Folgen daraus wir Steuerzahler noch teurer bezahlen müssen als bisher? Aus einem Sack, wo nichts drinnen ist, kann man auch nichts rausschütteln.

24.10.2018 20:29 Uhr

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Elmar Thaler, Tramin

Endlich den Worten Taten folgen lassen, das hat sie gemacht!

24.10.2018 18:04 Uhr

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Walter Bamer, Bozen

Was hat die Lega bisher gemacht?

24.10.2018 17:48 Uhr

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Elmar Thaler, Tramin

Jeder sieht es anders! Für so manchen wäre eine Koalition mit den Grünen erschreckend!!

24.10.2018 17:08 Uhr

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