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Artikel vom Mittwoch, 24. Juli 2019

Iran will keine Störung der Schifffahrt in Straße von Hormuz

Der Iran will keine Störung der Schifffahrt in der für die Ölversorgung wichtigen Straße von Hormuz zulassen. „Der Iran wird seine größten Anstrengungen unternehmen, um die Region zu sichern, insbesondere die Straße von Hormuz”, sagte der stellvertretende iranische Außenminister Abbas Araqchi am Dienstag während eines Besuchs in Paris, berichtete die staatliche Agentur IRNA.

Le Drian kündigte die Mission an. - Foto: APA (AFP)

Le Drian kündigte die Mission an. - Foto: APA (AFP)

Beeinträchtigungen der Schifffahrt in diesem sensiblen Gebiet würden nicht zugelassen. Der Iran hatte dort zuletzt einen britischen Tanker festgesetzt und damit die Spannungen in der Region erhöht. Die Straße von Hormuz ist von großer Bedeutung für die weltweite Öl-Verschiffung.

Araqchi äußerte sich vor dem Hintergrund von Berichten, wonach die Regierungen in Paris, London und Berlin eine Mission zur „Kontrolle und Beobachtung der maritimen Sicherheit” am Persischen Golf vorbereiten. Die drei Regierungen wollten eine „europäische Initiative” in Gang bringen, bei der es um eine gemeinsame „Absicherung” am Persischen Golf gehe, sagte der französiche Jean-Yves Le Drian am Dienstag.

Le Drian sprach sich dafür aus, einen „Prozess der Deeskalation” in Gang zu bringen. Er traf vor seiner Rede im Parlament mit dem iranischen Vize-Außenminister Araqchi zusammen, der eine Nachricht des iranischen Präsidenten Hassan Rouhani an seinen französischen Kollegen Emmanuel Macron überbrachte.

apa/ag.

 

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