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Artikel vom Montag, 9. Oktober 2017

Tote und Verletzte bei Angriff auf UN-Blauhelmsoldaten im Kongo

Bei einem Angriff mutmaßlicher islamistischer Rebellen auf einen Stützpunkt der UN-Friedenstruppe im Osten des Kongos sind zwei Blauhelmsoldaten getötet worden.

Bei einem Angriff mutmaßlicher islamistischer Rebellen auf einen Stützpunkt der UN-Friedenstruppe im Osten des Kongos sind zwei Blauhelmsoldaten getötet worden.

Bei einem Angriff mutmaßlicher islamistischer Rebellen auf einen Stützpunkt der UN-Friedenstruppe im Osten des Kongos sind zwei Blauhelmsoldaten getötet worden. - Foto: LaPresse

Bei den Angreifern auf die Basis nahe der Stadt Beni in der Provinz Nord-Kivu habe es sich vermutlich um Mitglieder der Rebellengruppe ADF gehandelt, erklärte die Sprecherin der UN-Mission im Kongo, Florence Marchal, am Montag. Sie sprach zunächst von zwölf verletzten Blauhelmen, in einer späteren Pressemitteilung war dann von „mehreren Verletzten“ die Rede.

Bei einem Überfall am Sonntag in der Nähe von Beni töteten die Rebellen mindestens 22 Zivilisten, wie der örtliche Abgeordnete Albert Kadukima und die Streitkräfte erklärten. Einige Personen seien zudem vermutlich als Geisel genommen worden. Die Armee habe mit Unterstützung der UN begonnen, mutmaßliche ADF-Stellungen anzugreifen.

Islamisten töteten Hunderte Menschen

Die radikal-islamische Miliz ADF wurde 1995 in Uganda gegründet. Die Kämpfer konzentrieren sich inzwischen jedoch auf den Kongo. Im Osten des zentralafrikanischen Landes haben sie in den vergangenen Jahren Hunderte Menschen getötet, vor allem rund um Beni.

Im Ost-Kongo sind mehrere Rebellengruppen aktiv. Es geht ihnen zumeist um die Kontrolle über Gebiete und deren Bodenschätze wie Gold und Diamanten oder den Abbau von Tropenhölzern.

dpa

 

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