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Artikel vom Samstag, 12. August 2017

UNO fordert von Myanmar Achtung der Menschenrechte

Die Vereinten Nationen haben Myanmar eindringlich zur Achtung der Menschenrechte der muslimischen Rohingya-Minderheit aufgefordert.

Foto: shutterstock

Die UNO-Sonderberichterstatterin für Menschenrechte in Myanmar, Yanghee Lee, äußerte am Freitag „ernsthafte Sorge“ angesichts des Einsatzes der Armee im Teilstaat Rakhine, wo viele Rohingya leben.

Die Regierung müsse sicherstellen, „dass die Sicherheitskräfte unter allen Umständen Zurückhaltung üben und die Menschenrechte achten“, erklärte Lee. Mit ihrer Mahnung reagierte Lee auf Berichte, wonach die myanmarische Armee am Donnerstag ein weiteres Bataillon nach Rakhine verlegt habe. Die UNO-Diplomatin erinnerte an „Berichte über ernsthafte Menschenrechtsverletzungen nach früheren Einsätzen der Sicherheitskräfte“ in der Region. Sie forderte die Regierung von Myanmar auf, unabhängige UNO-Beobachter zur Prüfung der Vorwürfe einreisen zu lassen.

Die in bitterer Armut lebenden Rohingya gelten als eine der am meisten verfolgten Minderheiten der Welt. Weite Teile der buddhistischen Mehrheit in Myanmar betrachten sie als illegale, staatenlose Einwanderer aus Bangladesch, obwohl viele von ihnen schon seit Generationen in Myanmar leben.

apa/afp

 

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