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Artikel vom Montag, 20. März 2017

Die Tops und Flops der Weltcupsaison

Mit den letzten Bewerben am Sonntag verabschiedete sich der alpine Ski-Weltcup-Zirkus in die Sommerpause. Was bleibt?

An diesen beiden führte in der Saison 2016/17 kaum ein Weg vorbei: Marcel Hirscher und Mikaela Shiffrin mit den großen Kristallkugeln.

An diesen beiden führte in der Saison 2016/17 kaum ein Weg vorbei: Marcel Hirscher und Mikaela Shiffrin mit den großen Kristallkugeln. - Foto: APA

TOPS:

Marcel Hirscher und Mikaela Shiffrin: Zum sechsten Mal sicherte sich der Salzburger Hirscher die große Kugel für den Gesamtweltcup, er hat damit Geschichte geschrieben. Der 27-Jährige holte sich zum jeweils vierten Mal in seiner Karriere auch das Kristall für die Riesentorlauf- und Slalomwertung. Auf dem Siegkonto des regierenden Doppelweltmeisters sind bereits 46 Weltcupsiege verbucht, sechs in der abgelaufenen Saison. Shiffrin gewann als dritte US-Amerikanerin der Geschichte den Gesamtweltcup, zudem holte die 22-Jährige zum vierten Mal die Slalom-Kugel.

Slowenien-Power – nach Tina Maze nun Ilka Stuhec: Die Slowenin Stuhec schaffte den Durchbruch und legte eine Super-Saison hin, in der sie bis zum Schluss um den Gesamtweltcup kämpfte. Die 26-Jährige gewann Kombinations- und Abfahrts-Kugel und sieben Rennen.

Das italienische Frauen-Team: Sofia Goggia, Federica Brignone, Elena Curtoni, Johanna Schnarf, Elena Fanchini, Chiara Costazza, Manuela Mölgg und Co. beendeten die Regentschaft der ÖSV-Damen, die nach 18 Erfolgen en suite den Nationencup abgeben mussten. Mit 4.911 Punkten war der Vorsprung auf Österreich (3.918) und die Schweiz (3.554) beachtlich.

FLOPS:

Herren-Abfahrtssaison: Alles andere als rund lief die Abfahrtssaison der Herren, aufgrund von wetterbedingten Verschiebungen und Absagen wurde ein Rennen ersatzlos gestrichen, in Garmisch-Partenkirchen und Kvitfjell fanden Doppel-Abfahrten statt. In Garmisch passierten folgenschwere Stürze, der Internationale Skiverband will in Zukunft weiterhin auf Sprünge setzen, diese aber fahrerfreundlicher und sicherer bauen.

USA schwänzte Teambewerb: Kritik vom Internationalen Skiverband hat das US-Team einstecken müssen, weil es beim Teambewerb beim Weltcupfinale in Aspen – und das war immerhin die Generalprobe für die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang – keine Mannschaft an den Start gebracht hat. „Ein Schlag ins Gesicht, enttäuschend“, meinte Damen-FIS-Renndirektor Atle Skaardal. „Nicht schön“, sagte Markus Waldner, jener der Herren.

Diskussion um Super-G: Der Brixner FIS-Renndirektor Markus Waldner sorgte mit Reform-Vorschlagen für Aufregung, Super-G abschaffen und die Weltmeisterschaften am Saisonende nach der Weltcupentscheidung auszutragen sind zwei davon. Beim FIS-Kongress in Slowenien Ende Mai wird darüber diskutiert.

apa

 

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