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Artikel vom Freitag, 29. März 2019

Markus Lanz: Das Interview

Er ist wohl einer der bekanntesten Südtiroler im Ausland: Markus Lanz. Der Pusterer ZDF-Moderator war Stargast beim traditionellen Presseempfang des Südtiroler Raiffeisenverbandes, bei dem er über Medienarbeit in Zeiten des Populismus sprach.

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Markus Lanz spricht im Interview über Populismus, Medien und warum es wichtig ist, Journalismus zu machen.

Markus Lanz spricht im Interview über Populismus, Medien und warum es wichtig ist, Journalismus zu machen.

„In einer Zeit, in der man mithilfe von Social-Media-Kanälen den Charakter von Meinungen verändern kann, hat es Journalismus deutlich schwerer“, sagt Lanz im Interview mit „Dolomiten“-Redakteur Arnold Sorg.

„Heutzutage ist es so,  dass man einer Lüge am Ende den Charakter von Wahrheit geben kann,  wenn man sie nur lange genug dreht.“ Das sei schwierig, so Lanz, denn dann habe man plötzlich die sogenannten alternativen Fakten. „Das ist die Herausforderung für Journalismus.“

Medien dürften sich aber nicht von Social Media und den Populisten vor sich hertreiben lassen: „Es ist oft so, dass die sogenannten klassischen Medien das Internet nacherzählen“, betont Lanz. „Das bringt nichts.“

Trotz des aufkeimenden Populismus in Südtirol bleibt  Markus Lanz ein Optimist: „Ich gehöre nicht zu denen, die diesen Alarmismus gut finden. Wir lassen uns momentan viel zu viel treiben, habe ich das Gefühl. Ich bin mir sicher, dass morgen die Welt nicht untergehen wird.“

D

Das große Interview mit Markus Lanz lesen Sie in der Samstag-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

Klaudia Verdross, Meran

Da kann ich Herrn Santer nur beistimmen. Was von Lanz und seiner linken Ideologie zu halten ist, die er vehement unter seinem trivial und dilettantisch anmutenden Entertainment, zur Sprache bringt, muss nicht gesagt werden. Es ist eine Schande für das Zdf, sich jenen marktschreierischen, an Peinlichkeit nicht zu überbietenden Lanz ausgesucht zu haben.

01.04.2019 17:27 Uhr

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Klaudia Verdross, Meran

@ Herr Bleikirchner, ich bezog mich hauptsächlich auf den "Spiegel" Dass die meisten gängigen Medien von Links gesteuert werden, können Sie bei "Compact" etc. nachlesen. Es gibt so gut wie keinen freien Journalismus mehr. Auch die Story von Billy Six, der in Venezuela fast vier Monate einsass, sollte zu denken geben. Er war kein Linker Journalist und er kam durch den Einsatz der AFD und des russischen Aussenministers wieder frei. Die deutsche Regierung setzte sich nicht für ihn ein. Bei solchen Vorfällen, sollte man nicht mehr von "freiem Journalismus" sprechen. Bei dem Linken, Dennis Yücel, der in der Türkei einsass, kümmerte sich die gesamte Belegschaft der Altparteien. Da Lanz in der BRD tätig ist, bezog ich mich auf die dortige Zensur der freien Meinung, die vor allem für Reporter und Journalisten gilt.

01.04.2019 17:17 Uhr

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Josef Troger, Leifers

"Populismus"; ist ein häufig genutzter Begriff. In der politischen Auseinandersetzung taucht er als Stigmawort auf, um andere Politiker oder Parteien zu diffamieren. Deshalb ist wohl jede "Partei" betroffen, links wie rechts ? Objektiven Journalismus, gab oder gibt es den überhaupt, denn in den aller meisten Fällen wird "Er" von Politik oder Kapital bestimmt ? Das Internet ist wie Medizin, Segen oder Fluch, hängt vom Benutzer ab ? Die Welt wird so schnell nicht untergehen, eher die "Frage", wie lange die Menschheit "Alles" überlebt (mit ihrem Konsumverhalten, Aufrüstung u.s.w.?

01.04.2019 14:47 Uhr

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Hermann Santer, Hafling

Habe Herrn Lanz früher sehr geschätzt und kaum eine seiner Sendungen spätabends im ZDF versäumt. Doch leider musste ich in letzter Zeit immer mehr feststellen, dass Herr Lanz den Boden des seriösen Journalismus verlassen hat. Immer mehr schein er der Ansicht zu sein, dass alles was nicht seiner links-grünen Weltanschauung entspricht in seiner Sendung nichts zu suchen hat. Da werden Gesprächspartner ständig unterbrochen oder er lässt ihn einfach nicht mehr zu Wort kommen. Das hat mit fairem Journalismus nichts mehr zu tun, wohl aber mit schlechter Kinderstube.

30.03.2019 17:10 Uhr

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Gregor Beikircher, Vahrn

Und Klaudia Verdross versucht die Medien derart von rechts zu steuern, dass diese als links erscheinen müssten, auch solche die gar nicht links stehen.

30.03.2019 08:11 Uhr

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Klaudia Verdross, Meran

""Medien dürften sich aber nicht von Social Media und den Populisten vor sich hertreiben lassen"" Die (linken) Medien sollten nicht übertreiben: Siehe Spiegel Heft 13, mit dem Titel "Die braune Verschwörung" Es ging um einen Einzeltäter, aber der linke "Spiegel" schrieb gleich von globaler Vernetzung. Die Gefahr, die durch Islamistische Anschläge in vielen europäischen Ländern immer grösser wird, da es schon zahlreiche solche Attentate gegeben hat, wird von den links gesteuerten Medien nicht so ausführlich erwähnt. Nach dem Anschlag in Berlin wurde nicht von "globaler Vernetzung" geschrieben. Nicht zu vergessen, wie sehr der Spiegel immer wieder seine gegnerischen Titelbilder mit Präsident Trump ausschmückt. Es wurde eine regelrechte Hetz Kampagne gegen den Rechts Populistischen Trump betrieben. Darum sollte der einseitige Lanz nicht behaupten, dass sich "Medien von Populisten hertreiben" lassen. Es ist wohl eher so, dass fast alle Medien von linken Auftraggebern gesteuert werden. Diese sitzen in der Regierung.

30.03.2019 00:42 Uhr

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6 Kommentare

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