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Artikel vom Mittwoch, 16. Mai 2018

Preisanstieg in Bozen italienweit am höchsten

Das Statistikinstitut ISTAT hat die jährliche Preissteigerung in allen italienischen Städten mit über 150.000 Einwohnern und in den Hauptstädten der Regionen erhoben. Bozen führt diese Rangliste mal wieder an.

Bozen ist die teuerste Stadt Italiens.

Bozen ist die teuerste Stadt Italiens. - Foto: shutterstock

Bozen ist einmal mehr die Landeshauptstadt, in der die Preise italienweit am meisten gestiegen sind und zwar um satte 1,4 Prozent.

Für eine Familie von 4 Mitgliedern, die in Bozen lebt, bedeutet dies in absoluten Zahlen jährliche Zusatzkosten von 783 Euro, bei einem Haushalt einer Durchschnittsfamilie, die laut Istat aus 2,4 Mitgliedern besteht, ein Mehr an Ausgaben von 596 Euro.

193 Euro versus 783 Euro

Im Vergleich zum italienischen Durchschnitt, bei dem eine 4-köpfige Familie nur 193 Euro jährlich mehr berappen muss (151 Euro mehr Ausgaben für den Haushalt mit 2,4 Mitglieder) ist dies ein beachtlicher Betrag.

Mailand und Genua auf Platz 2 und 3

An zweiter Stelle rangiert Mailand mit einem Preisanstieg von 0,7 Prozent (361 Euro bzw. 287 Euro), an dritter Genua mit 0,8 Prozent (358 Euro bzw. 256 Euro)

Eine Ausnahme bildet Aosta, wo die Inflation bei Null liegt, sprich keine Preissteigerung stattgefunden hat. Deflation hingegen gibt es in der Stadt Messina (-0,1%), Ancona und Potenza mit jeweils -0,3 Prozent. 

stol

Christoph Scheidegger, Hersiwil Schweiz

Der Vergleich der Preissteigerung fällt offensichtlich für Bozen nicht gerade positiv aus. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Wie sieht es beim Anstieg der Löhne aus? An welcher Stelle rangiert hier das Südtirol landesweit?

16.05.2018 18:13 Uhr

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Robert Hölzl, Meran

Jedesmal das Gleiche: aus der Tatsache, dass Bozen die höchste Inflationsrate hat, kann man nicht automatisch schließen, dass deswegen Bozen auch die teuerste Stadt ist. Kann sein, muss nicht sein. Eine prozentmäßige Steigerung sagt nichts über den absoluten Wert aus: in einer Stadt können die Lebenshaltungskosten 1000 betragen und in einer anderen 5000; auch wenn die erste Stadt eine Preissteigerungsrate von 5% hätte und die andere von 0,5%, würde das bedeuten, dass in der ersten Stadt die Lebenshaltungskosten auf 1050 gestiegen wären und in der anderen Stadt auf 5025, also trotz einer 10 Mal geringeren Steigerungsrate, wäre sie immer noch die teurere Stadt.

16.05.2018 16:26 Uhr

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Andy Aichner, Meran

als unser (seliger) Papa irgendwann in 70´ern einen tollen Direktor-Posten in BZ angeboten bekam, wehrten wir uns ALLE in der Familie, keiner wollte von BX weg, so blieb unser Papa 30 Jahre lang der dortige E-Werks-Direktor (seine Meisterleistung u.a. war es, das E-Werk von der schmuddeligen Stadelgasse auf´s Gelände der neuen Industrie-Zone BX & ENDLICH in die schwarzen Zahlen zu bringen...) - & mein Hauptargument für´s "Dableiben" war damals die brütende Hitze Bozen´s im Sommer, war ich ja schon anner Geometer-Oberschule - in späteren Jahren fiel auch meinerselbst immer wieder das exorbitante Preisgefälle auf - obwohl - momentan lebe ich auch nicht grade in einer "billigen" Stadt...::))) Wenigstens TANKEN kann ich jedesmal an meinen vielen Auslands-Reisen - isauchschomal was....

16.05.2018 16:15 Uhr

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3 Kommentare

 

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