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Artikel vom Mittwoch, 13. September 2017

Italiens Gourmettempel Eataly will Anfang 2018 an die Börse

Die Kaufhauskette für italienische Spezialitäten, Eataly, will an die Börse gehen. Ende Oktober soll das Board grünes Licht für den Börsengang geben, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung „Milano e Finanza“ am Mittwoch.

Die Kaufhauskette für italienische Spezialitäten Eataly will im Oktober an die Börse gehen. - Foto: Homepage/Eataly

Die Kaufhauskette für italienische Spezialitäten Eataly will im Oktober an die Börse gehen. - Foto: Homepage/Eataly

Die Bank-Austria-Mutter UniCredit soll Eataly als Global Coordinator beim Börsengang flankieren. Eatalys Gründer Oscar Farinetti will einen 33-prozentigen Anteil an Eataly an die Mailänder Börse bringen. Keine Kapitalerhöhung ist in Hinblick auf den Börsengang geplant, der im ersten Halbjahr 2018 erfolgen soll. Der Wert der Gesellschaft wird auf circa eine Milliarde Euro geschätzt. Bis Ende 2017 rechnet Eataly mit einem Umsatz von 500 Millionen Euro.

38 Geschäfte in 16 Ländern

Entwickelt hat das Eataly-Konzept der aus dem Piemont stammende Firmengründer Farinetti. In seinen Megastores – davon gibt es inzwischen schon 38 in 16 Ländern- bietet er hochwertige, meist regionale Spezialitäten an, die direkt von den Produzenten bezogen werden. Farinetti sucht höchstpersönlich in ganz Italien nach hochqualitativen Herstellern.

Regionale Lebensmittel stehen im Vordergrund

Mit dem Börsengang will Eataly seine internationale Expansion fortsetzen. Neue Eataly-Kaufhäuser sollen demnächst in Südamerika, Russland und China eingeweiht werden. Nur Waren höchster Qualität haben Zugang zum Gourmettempel, denn der Name „Eataly“ ist zugleich ein Konzept: Regionale Lebensmittel stehen im Vordergrund.

apa

 

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